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#fragfoehlisch: Trusted Shops Rechtsexperte beantwortet Händler-Fragen

shopbetreiber-blog.de - 28. Januar 2015 - 12:27

Gemeinsam mit der INTERNET WORLD Business haben wir hier im Blog unsere Leser aufgefordert, unter dem Hashtag #fragfoehlisch Ihre Fragen zum E-Commerce-Recht an Dr. Carsten Föhlisch, Executive Director Legal & Expert Services bei Trusted Shops zu stellen. Hier seine Antworten:


Vielen Dank an unsere Leser, auch im Namen der INTERNET WORLD Business, für die rege Teilnahme an unserem Twitter-Ratgeber.

#fragfoehlisch: Fragen und Antworten

Müssen Herstellernamen in der Produktbeschreibung genannt werden? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Ja, sie gehören zu den wesentlichen Merkmalen der Ware, muss allerdings nicht immer in der Überschrift sein #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Darf ich Promis oder Marken als Testimonial in Produktbeschreibungen nennen? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Marken ja, wenn es sich um ein Markenprodukt handelt (sog. Erschöpfung), Promis nur mit deren Einverständnis #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Ist es möglich, Bestellungen per Email anzunehmen? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Ja klar, es muss aber zum Bestellprozess, insbesondere zur Zahlungsart passen. http://t.co/QmWDvlfwMR #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Sind Artikel in verschweißter Folien- bzw. Blisterverpackung vom Widerrufsrecht ausgenommen? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Bei Hygieneprodukten ist der Blister m.E. ein Siegel, bei Öffnen kein Widerrufsrecht. http://t.co/9uXu3HAGpt #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Muss bei Rechnungen nach Italien die Steuernummer des Kunden angegeben werden? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Ist der Kunde Unternehmer: ja, ist der Kunde Verbraucher: nein. Zu Lieferschwellen: http://t.co/EJBxx1ReL9 #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Wie lange müssen Downloads nach dem Kauf gültig sein? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Wenn keine Begrenzung vereinbart ist: drei Jahre (§ 195 BGB). Bei Begrenzung wird man die Datei mailen müssen #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Kann der Kunde nach Ablauf eines Download-Links neue anfordern? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Wenn er den Download gekauft hat: ja selbstverständlich, dafür zahlt er ja gerade #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Gelten Energieeffizienzklassen für alle oder nur für neue Produkte #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Für Produkte, die ab dem 1. Januar 2015 mit einer neuen Modellkennung in Verkehr gebracht werden #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Muss ich den Artikel bei einem Preisfehler trotzdem zum „falschen“ Preis liefern? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Grundsätzlich ja, bei relevantem Irrtum kann aber die Anfechtung erklärt werden http://t.co/vJFJN11t8d #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Kunde bestellt im November und retourniert Teillieferung im Januar. Muss ich das zurücknehmen? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Bei Teillieferung beginnt auch die Widerrufsfrist erst mit Erhalt der letzten Sendung http://t.co/XY9f2fx0VO #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Kunde bestellt ein Bett und verlangt von uns Entsorgung der Umverpackung. Müssen wir das machen? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Hersteller u. Vertreiber sind verpflichtet, Verpackungen zurückzunehmen, § 4 VerpackV http://t.co/6i0O8LijUm #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Weichen die AGB´s für einen Ländershop in der Schweiz stark von den deutschen AGB´s ab? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Müssen sie nicht, können sie aber, da das Verbraucherschutzniveau dort geringer ist http://t.co/XdE1Lehwws #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Müssen Preise im Newsletter Brutto oder Netto ausgewiesen sein? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Verbrauchern ggüber müssen immer Bruttopreise inkl. aller Bestandteile genannt werden http://t.co/eThCKojzZJ #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Kunde bestellt per Vorkasse, zahlt aber nicht. Ist der Vertrag gültig, obwohl kein Geld geflossen ist? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Wenn Vertrag geschlossen wurde (z.B. Annahme per E-Mail) ist das unabhängig vom Geldfluss #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Darf die Checkbox für einen Newsletter-Versand vorausgefüllt sein? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Nein, eine vorangekreuzte Checkbox ist keine Einwilligung, allenfalls § 7 Abs. 3 UWG. http://t.co/6PgbjAootQ #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Unter welchen Voraussetzungen darf man deutschen Verbrauchern E-Mail-Werbung schicken? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Mit ausdrücklicher Einwilligung (http://t.co/xhjHf3brgz) od. vier Voraussetzungen (http://t.co/qLAzY5Plwo) #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Darf mit UVP geworben werden? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

1/2 Ja, solange sie aktuell ist und als solche gekennzeichnet. #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

2/2 Siehe http://t.co/UxfrmDxAuJ und BGH zu UVP http://t.co/vRut2qfFB4 #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Welche Pflichtbestandteile muss ein E-Mail-Newsletter enthalten? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Erkennbarkeit als Werbung, Anbieterkennzeichnung inkl. E-Mail, Abmeldemöglichkeit, allg. Wettbewerbsregeln #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Und die letzte Frage: Was muss ich bei Werbung mit Rabatten und Zugaben beachten? #fragfoehlisch @shopbetreiber

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

U.a. kein übertriebenes Anlocken (zB unverhältnismäßige Zugabe/Rabatt), Irreführung (zB Täuschung über Wert) #fragfoehlisch @internet_world

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

Vielen Dank an Dr. Carsten Föhlisch und @shopbetreiber!

— Internet World (@internet_world) 28. Januar 2015

Danke @internet_world für die interessanten Fragen! Wir sehen uns auf der Internet World in München! http://t.co/4QcTJLaPOu #fragfoehlisch

— shopbetreiber-blog (@shopbetreiber) 28. Januar 2015

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Kategorien: E-Commerce

Internet World Messe wirft einen Blick in Zukunft des Handels

shopbetreiber-blog.de - 28. Januar 2015 - 11:17

Am 24. und 25.02.2015 findet mit der Internet World Messe die erste Großveranstaltung im Eventjahr für Shopbetreiber statt. Der Fokus von Messe und Kongress liegen auf den großen Umbrüchen im Handel, weil der Kunde von heute kanalübergreifendes Shopping erwartet.

Die Frage, wie die Verbindung von realer und virtueller Welt im Einzelhandel in Zukunft aussieht und wie sich die Vorzüge des Online-Kaufens, die Verbraucher längst gewohnt sind, auf innovative Art und Weise in den stationären Handel integrieren lassen, ist zentrales Thema der Internet World Messe.

Neben Cross-Channel stehen aber auch Trend-Themen wie Internet of Things, Smart Data oder Internationalisierung auf der Agenda. Nationale und internationale Branchen-Experten gewähren einen Einblick in neueste Entwicklungen und Projekte, darunter zum Beispiels Vertreter von shopkick, der Metro Group, Forrester Research oder Zalando.

Internet World Messe veröffentlicht Verbraucherstudie

Unter dem Titel "Cross-Channel: Akzeptanz der Digitalisierung am POS" stellen die Veranstalter der Internet World eine groß angelegte Verbraucherstudie ihm Rahmen der Messe vor. Dazu wurden 7.000 Internetnutzer von der Agentur Fittkau & Maaß Consulting befragt.

Nicole Rüdlin, Leiterin der Internet World Messe und Auftraggeberin der Studie erläutert, welche Handlungsoptionen für Online-Händler sich aus den Studienergebnissen ergeben:

"Eine griffige Mobile-Strategie für Handelsunternehmen hört nicht bei der Umsetzung mobiler Webseiten auf, sondern verfolgt einen integrierten Ansatz bis hin ins Verkaufslokal. Dennoch ist für Handelsunternehmen der Einsatz mobiler Services kein Selbstläufer. Vielmehr erfordern die Ansprüche und Bedenken der Verbraucher detaillierte Kenntnisse über die Zielgruppen und Fingerspitzengefühl."

Informationen und Anmeldung

Weitere Informationen zur Internet World Messe und dem angeschlossnen Kongress finden Sie hier. Dort können Sie sich auch Tickets für die Veranstaltung erwerben.

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Kategorien: E-Commerce

bevh und NEOCOM: Wiedervereinigung steht offenbar kurz bevor

shopbetreiber-blog.de - 26. Januar 2015 - 9:16

UPDATE: Nach dem Rückzug von dem etailment summit hat der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) einen neuen alten Eventpartner gefunden. Wie aus Branchenkreisen zu vernehmen ist, seien die Verhandlungen mit der NEOCOM weit fortgeschritten.

Zum Jahresbeginn hat der bevh seine Kooperation mit der dfv mediengruppe und The Conference Group bei der Ausrichtung der Kongress-Messe etailment Summit für beendet erklärt. Gegenüber den Medien begründete der Verband diesen Schritt so:

"Neben den Erfolgen hat es jedoch auch in Hinblick auf Standort und Messekonzept den Bedarf einer Neuorientierung gegeben"

Die etailment Summit wird im November im Frankfurter Kap Europa stattfinden. Die Veranstalter wollen auch das Konzept stärker an den allgemeinen Handel knüpfen und somit neue Besucher ansprechen, ist bei etailment.de, dem hauseigenen Branchendienst, zu lesen.

Austeller und Teilnehmer der etailment Summit nahmen irritiert das stark veränderte Besucherverhalten im vergangenen Jahr zur Kenntnis. So habe die Zahl der Kongressteilnehmer etwa 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. Rund 2.000 Teilnehmer hätten 2014 den Kongress besucht, errechnete Stephan Meixner von neuhandeln.de. Auch die Messe habe ohne Kongressteilnehmer unter dem Vorjahr gelegen (2013: 1.5000 Besucher, 2014: 1.000).

Diese Neuorientierung, so hört man aus Branchenkreisen, sei ein Indiz dafür, dass der Verband, offenbar auf Grundlage der Zahlen des vergangenen Jahres, kein ausreichendes Wachstum für die etailment Summit mehr sehe. Der bevh müsste sich von Kritikern dann die Frage gefallen lassen müssen, ob er hier nicht einen zu kurzen Atem gehabt habe. Denn erst 2013 hatte der Branchenverband die Kongressmesse aus der Taufe gehoben. Nun ist bereits 2015 wieder Schluss.

Vom etailment Summit zurück zur NEOCOM?

Diese interessante Frage stellt Stephan Meixner. Denn bevh und NEOCOM sind alte Bekannte. In der guten alten Zeit hatte der Verband die Trägerschaft des Deutschen Versandhandelskongresses inne. 2013 erfolgte dann die Trennung. Auf diese Option angesprochen sagte der bevh: Man befinde sich bezüglich anderer Kooperationen derzeit “in konstruktiven Gesprächen”. Eine Entscheidung werde zu gegebener Zeit kommuniziert.

Die NEOCOM-Option klingt zumindest realistisch; wenn man einen Blick auf die Eventlandschaft im deutschen E-Commerce wirft:

  • K5- Konferenz: Die K5 ist eine hochpotente Strategieveranstaltung mit einem starken Fokus auf Trends und künftige Entwicklungen. Allerdings lagen bevh und K5-Veranstalter Joch Krisch das ein oder andere Mal über Kreuz, wenn es um die Erhebung der Branchenzahlen für den Online-Handel ging. Zudem hat die K5 eine ziemlich strenge Tür. Für Dienstleister und Business-Teilnehmer ist der Zugang stark beschränkt. Kooperation: unwahrscheinlich
  • Internet World Messe Bis vor wenigen Jahren befand sich die IW in München in der kommoden Situation, den Frühling des Eventjahres für sich alleine zu haben. Der bevh hat mit einer eigenen Veranstaltungsreihe den Frühling ebenfalls für sich besetzt und eine Konkurrenzveranstaltung ins Leben gerufen. Konzeptionell könnten bevh und Internet World sicherlich harmonieren, da die IW versucht möglichst viele E-Commerce-Themen abzudecken. Kooperation: unwahrscheinlich
  • NEOCOM: Back tot the family. Wie gesagt bestehen durch die Historie enge Bande. Zudem verantwortet beim Verband Martin Groß-Albenhausen als Geschäftsführer den Event-Bereich. Groß-Albenhausen war zuvor hauptverantwortlich für die inhaltliche Konzeption des Kongressprogrammes beim Deutschen Versandhandelskongress und kennt die Veranstalter, FID Verlag und managementforum, noch aus dieser Zeit. Kooperation: wahrscheinlich
  • dmexco: Terminlich könnte es hier passen, denn die dmexco in Köln läutet den Veranstaltungs-Herbst für Shopbetreiber ein. Allerdings sitzt bei der dmexco der BVDW als ideeller Träger fest im Sattel. Zudem ist die dmexco thematisch sehr breit aufgestellt. E-Commerce ist hier nur ein Thema unter vielen anderen. Kooperation: unwahrscheinlich
Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.

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Kategorien: E-Commerce

eBay bessert bei Empfehlungsfunktion nach

shopbetreiber-blog.de - 23. Januar 2015 - 12:05

Vor kurzer Zeit berichteten wir über Abmahnungen wegen der Empfehlungsfunktionen bei eBay und bei amazon. Entschied das LG Arnsberg noch, dass der Händler dafür nicht verantwortlich sei, widersprach dem später das OLG Hamm. Aber haben die Plattformen aufgrund der Rechtsprechung Änderungen vorgenommen? eBay reagierte vorbildlich.

Lesen Sie mehr zu den Änderungen.

Tell-a-Friend-Funktionen stehen schon seit längerer Zeit in der Kritik der Rechtsprechung. Auch der BGH (Urt. v. 12.9.2013, I ZR 208/12) musste sich mit dieser Frage beschäftigen.

Im Herbst vergangenen Jahres folgten Abmahnungen wegen der Nutzung der Tell-a-Friend-Funktionen bei eBay und bei amazon. Das besondere Problem für die abgemahnten Händler hierbei war, dass die Funktion automatisch genutzt wurde, sobald man seine Angebote auch über diese Plattformen verkaufte.

Wer ist verantwortlich?

Schnell kam da die Frage auf, wer wettbewerbsrechtlich eigentlich für die Ausgestaltung dieser Funktionen hafte. Das LG Arnsberg entschied noch in erster Instanz, dass den Händler hier keine Verantwortung treffe und er deswegen nicht auf Unterlassung in Anspruch genommen werden könne. Dieser Auffassung widersprach allerdings das OLG Hamm. Damit befindet sich das Gericht in einer Linie mit dem OLG Köln und anderen Gerichten.

Nachdem die Frage der Haftung also als geklärt angesehen werden kann, drängt sich natürlich eine Frage auf: Was machen die Plattformanbieter?

Amazon: Alles beim Alten

Bei amazon ist die Empfehlungsfunktion noch genauso ausgestaltet wir vor den Abmahnungen: Amazon ist Absender der Mail und gestaltet auch den Inhalt.

Diese Abmahnfalle für amazon-Händler besteht also weiterhin.

eBay: Neue Empfehlungsfunktion

Ganz anders dagegen bei eBay. eBay hat auf die Abmahnungen und die Rechtsprechung reagiert und die Empfehlungsfunktion entsprechend angepasst.

Möchte ein eBay-Nutzer ein Produkt empfehlen und klickt auf das entsprechende Symbol, öffnet sich ein kleines Fenster:

Dort kann der User dann seinen E-Mail-Dienst auswählen, anschließend öffnet sich ein Fenster, über das sich der User in sein Postfach einloggen kann. Der User schreibt also selbst die E-Mail und ist auch der wahre Absender.

Zwar ist in dem sich öffnenden E-Mail-Fenster bereits ein kleiner Text vorgeschrieben, das ist m.E. allerdings unschädlich:

Es wird lediglich die Produktbezeichnung genau aufgeführt und der direkte Link auf das Produkt. Der User kann diesen Text beliebig anpassen, hat also die volle Gestaltungshoheit über den Inhalt der Mail.

Fazit

Es ist erfreulich, dass eBay nachgebessert hat, um seine Händler in diesem Punkt aus der Schusslinie zu nehmen. Für denjenigen, der die Empfehlungsfunktion nutzen will, um Freunden ein Produkt zu empfehlen, ist der Aufwand dadurch nicht gestiegen. Wünschenswert wäre es natürlich auch gewesen, dass amazon tätig wird. Leider ist dies aber noch nicht geschehen. Es bleibt zu hoffen, dass hier auch bald eine Lösung angeboten wird, die im Einklang mit dem Wettbewerbsrecht steht. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Facebook-Likes kaufen? - Lieber nicht!

shopbetreiber-blog.de - 23. Januar 2015 - 10:46

Den meisten Unternehmen, die auch eine Facebook-Seite haben, sind Likes sehr wichtig. Sie zu bekommen, kann sich aber als schwierig herausstellen. Für diese Zwecke gibt es aber sogar Agenturen. Dort kauft man sich einfach Likes. Dies kann aber sehr gefährlich sein, denn die Werbung mit gekauften Facebook-Likes ist wettbewerbswidrig, wie das LG Stuttgart jetzt entschieden hat.

Lesen Sie mehr dazu.

Gekaufte Kundenbewertungen sind unzulässig, das hat das OLG Hamm schon mehrfach entschieden. Gleiches gilt für gekaufte Testergebnisse: Auch damit darf man nicht werben (es sei denn, man weist unmittelbar in der Werbung auf den Umstand hin, dass Geld für das Ergebnis geflossen ist).

Dem liegt der Gedanke zu Grunde, dass der Verbraucher von einer Empfehlung erwartet, dass diese nicht erkauft, sondern neutral abgegeben wurde. Dabei ist es unabhängig, ob beim Kauf der Empfehlung unmittelbar Geld gezahlt wird oder andere Vorteile versprochen werden.

Dieser Grundsatz lässt sich auch auf Facebook-Likes übertragen. Denn hier handelt es sich ebenfalls um Empfehlungen. Auch diese Empfehlungen dürfen also nicht gekauft werden.

Diese Erkenntnis ist nicht neu, und wurde z.B. von RA Thomas Schwenke schon im Januar 2014 ausführlich beschrieben und erklärt.

Werbung mit gekauften Facebook-Likes ist wettbewerbswidrig

Das LG Stuttgart (Beschl. v. 19.8.2014, 37 O 34/14 KfH) hat nun entschieden, dass die Werbung mit gekauften Facebook-Likes wettbewerbswidrig sei. In dem Fall ging es um ein junges Unternehmen, welches sich insgesamt 14.500 Likes gekauft hatte.

Aufgeflogen war der Schwindel, weil diese Likes aus Indonesien, Indien und Brasilien stammten, obwohl das Unternehmen in diesen Regionen der Welt gar nicht aktiv war.

Das Gericht ist der Meinung, es handle sich um eine irreführende Werbung gemäß § 5 Abs.1 UWG. Die Facebook-Likes würden auf ein Gefallen an der Firma bzw. deren Produkten schließen lassen, obwohl dieses tatsächlich gar nicht bestand. Auch entsprach die so dargestellte große Bekanntheit des Unternehmens nicht den Tatsachen.

Der Antragsgegner hat gegen den Beschluss Widerspruch eingelegt, der Rechtsstreit ist also noch nicht beendet.

Fazit

Empfehlungswerbung ist für Unternehmer enorm wichtig, gerade im Internet, wo Interessierte sich anders kein wirkliches Bild von dem Unternehmer machen können. Noch wichtiger ist dabei, dass diese Empfehlungen authentisch sind. Kommt erst einmal heraus, dass man sich Fans oder Bewertungen kauft, dann ist das zum einem wettbewerbswidrig und zum anderen dürfte der Ruf des Unternehmens dann nachhaltig Schaden erleiden. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Wenn Sender Score und IPR das E-Mail-Marketing verhageln

shopbetreiber-blog.de - 23. Januar 2015 - 7:37

Um das volle werbliche Potenzial eines mühevoll kompilierten Adressbestandes optimal zu nutzen, ist eine möglichst hohe Zustellbarkeit Ihrer E-Mails in das Postfach der Kunden eine Grundvoraussetzung. Doch eine schlechte Reputation kann Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen. Wir klären auf!

Nahezu jeder Online-Händler hat in seinem Kundenbestand E-Mail-Adressen, die von einem der großen Mailbox-Provider, wie Web.de, Yahoo, T-Online oder Google stammen. Diese und viele andere Provider analysieren mittlerweile haarklein das Versandverhalten der Absender, ob dieses bekannten Spam-Praktiken ähnelt.

Glauben die Provider Ähnlichkeiten entdeckt zu haben, kann es schon einmal Probleme mit der Zustellbarkeit einer E-Mail-Kampagne geben, weil viele der Mails im Spam-Ordner landen statt im Postfach des Empfängers. Das bedeutet für Shopbetreiber: Ihre Reputation als seriöser Absender von E-Mails leidet massiv. Das führt bei E-Mail-Kampagnen zu weniger Traffic auf den Shop und schlimmsten Falls zu weniger Umsatz.

Die Krux mit der Reputation

Welche E-Mails nun im Posteingang landen und welche im Spam-Ordner, entscheidet unter anderen der Sender Score. Das ist die zentrale Erkenntnis der aktuellen Studie „Der Sender Score. Benchmark Report 2014“ aus dem Hause Return Path.

Wie es um die Reputation einer IP-Adresse bestellt ist, wird mittels eines Scoring-Systems festgelegt. Je mehr Scorepunkte eine IP-Adresse erreicht, desto höher ist Reputation. Tom Sather, Senior Director of Research bei Return Path, erklärt:

"Wurde von einer IP-Adresse aus noch keine E-Mail versendet, hat ihre Reputation die Punktzahl Null. Ein Mailbox Provider interpretiert diese Null so, dass er diese IP-Adresse an die kurze Leine nehmen muss, beispielsweise indem das Versenden an eine größere Liste von Adressaten geblockt wird. (Im Kreditbeispiel entspricht das einer Person, die noch keinerlei Kredithistorie hat und somit zunächst nur einen kleineren Betrag bewilligt bekommt.)"

Natürlich haben die Mailbox-Provider noch eine Vielzahl weiterer Faktoren im Blick: So unter anderem die Spam-Beschwerden durch Leser sowie die Zahl der E-Mails einer IP-Adresse oder Domain an ungültige Adressen (Unknown User Rate).

Sender Score < 90 = Handlungsbedarf

Sather und sein Team haben festgestellt, dass seriöse E-Mail-Absender mindestens einen Scorewert von 71 aufweisen. Doch auch bei einem Sender Score zwischen 71 und 80 Punkten landen gerade einmal 58 Prozent der versendeten E-Mails sofort im Posteingang.

Die absoluten Top-Absender (ab einem Sender Score von 91 Punkten) erreichen eine Inbox Placement Rate (IPR) von 92 Prozent. Es lohnt sich also aus Sicht eines Shopbetreibers in die Verbesserung seines Sender Score zu investieren. Daher rät Sather:

"Wenn Ihr Sender Score unter 91 liegt, sollten Sie sich als Erstes auf die Verringerung von Beschwerden, die Eliminierung von Spamfallen auf Ihren Listen und das Versenden an gültige Adressen, also der Vermeidung hoher unbekannter Nutzer-Raten, konzentrieren. Für die erfolgreiche Zustellung sind diese Kriterien von zentraler Bedeutung."

Runter mit Beschwerderate und Unknown User Rate

Einer der zentralen Faktoren, die einen negativen Einfluss auf den Sender Score haben, ist die Häufigkeit von Kundenbeschwerden und der Versand an ungültige Adressen. Folgende Tabelle verdeutlicht die Abhängigkeiten des Sender Score in Beziehung zu diesen beiden Faktoren:

Wie ist Ihr Sender Score?

Wie ist es um Ihre Reputation im E-Mail-Marketing bestellt? Hier können Sie Ihren Sender Score bestimmen.

Fazit

Für viele Shopbetreiber ist ein optimales E-Mail-Marketing unerlässlich, um den notwendigen Werbedruck auf die Straße zu bringen. Daher sollte die Maschine immer gut geschmiert sein. Das Schmiermittel ist hier die Reputation.

Zudem sollten Sie Ihre Kundendaten sehr gut kennen. Denn ein hoher Sender Score mag zwar eine hohe IPR zur Folge haben, aber was nützt es, wenn der Anstoß zur falschen Zeit, an den falschen Empfänger oder mit dem falschen Angebot zum Kunden geht? Dann wird er in der Regel auch nicht kaufen.

Es ist wie bei einem Auto. Wichtig ist, was im Tank ist und wie gut die Rädchen des Motors ineinander greifen.

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Kategorien: E-Commerce

Wettbewerbszentrale: Bestellabbrecher-Mails sind unzulässig

shopbetreiber-blog.de - 21. Januar 2015 - 15:41

Manchmal betreten Kunden einen Shop, schauen sich um und verlassen das Geschäft anschließend wieder. Natürlich geschieht dies auch online. Teilweise legen Besucher Waren in den Warenkorb, beginnen mit dem Bestellprozess, aber brechen diesen dann aus den verschiedensten Gründen wieder ab. Darf man solchen Kunden sog. Bestellabbrecher-Mails schicken und an den abgebrochenen Vorgang erinnern?

Nein, sagt nun auch die Wettbewerbszentrale.

Im Jahr 2013 habe ich zusammen mit meinem Kollegen Lars Klatte, der unter anderem Datenschutzbeauftragter der Trusted Shops GmbH ist, einen Beitrag zur (Un-)Zulässigkeit von Bestellabbrecher-Mails geschrieben.

Darin haben wir die Rechtslage aus zwei Blickwinkeln en Detail dargestellt und sind zu dem eindeutigen Ergebnis gekommen: Der Versand von Bestellabbrecher-Mails ist sowohl aus datenschutzrechtlicher als auch aus wettbewerbsrechtlicher Sicht unzulässig, sofern der Besucher nicht seine vorherige ausdrückliche Einwilligung in die Speicherung und Nutzung seiner Daten erklärt hat.

Zu diesem Beitrag entbrannte eine Diskussion, so fragte ein User zum Beispiel:

"Fraglich ist hier aus Datenschutz-Sicht doch vor allem, "wie lange" und "wofür" werden die Daten gespeichert und verwendet.

Die Autoren konzentrieren sich oben sehr auf die schwarzen Schafe, was ich auch gut finde. Niemand will einen Newsletter, nur weil er über eine Bestellung nachgedacht hat.

Aber eine Mail, in der ein Shop sagt...

"Dies sind Deine Daten. Soll ich löschen? Willst Du sie noch nutzen? Handelt es sich um Missbrauch? (Lieber Kunde, wenn Du nichts machst, dann lösche ich!)"

...würde mich nicht stören."

Dabei verkannte dieser User aber, dass der Händler die Daten gar nicht mehr haben darf, wenn der Besucher einen Bestellvorgang abbricht. Es fehlt schlicht an der gesetzlichen Berechtigung, die schon eingegebenen Daten des Kunden zu besitzen.

Ein anderer User meinte:

"§ 28 Abs. 1 Nr. 2 BDSG hält jedes Argument für die Zulässigkeit wenigstens einer ersten Bestellabbrecher-Mail bereit. Die Aufsichtsbehörde und das Gericht möchte ich sehen, die das beanstanden."

Dazu ist es nun aber gekommen (wenn auch noch kein Gericht im Spiel ist).

Wettbewerbszentrale: Bestellabbrecher-Mails sind unzulässig

Die Wettbewerbszentrale berichtet auf ihrer Website von Weinhändlern, die Bestellabbrecher-Mails versendet haben und deswegen zur Unterlassung aufgefordert wurden. (Hier geht es zum vollständigen Artikel: Warenkorb-Erinnerungen – wettbewerbsrechtlich unzulässig und datenschutzrechtlich mehr als bedenklich)

Sowohl in wettbewerbs- als auch in datenschutzrechtlicher Sicht kommt die Wettbewerbszentrale in ihrem Beitrag zum gleichen Ergebnis wie wir: Der Versand von Bestellabbrecher-Mails ohne Vorliegen der ausdrücklichen Einwilligung des Empfängers ist unzulässig.

Am Schluss des Artikels heißt es, dass bisher alle Unternehmer, gegen die aufgrund solcher Bestellabbrecher-Mails vorgegangen worden ist, eine Unterlassungserklärung abgegeben haben. Grund dafür dürfte sein, dass es aussichtslos ist, gegen eine solche Abmahnung vorzugehen, da die Rechtslage in dieser Frage klar ist.

Einwilligung einholen

Der Versand von solchen Bestellabbrecher-Mails wäre zulässig, wenn der Unternehmer hierfür die ausdrückliche Einwilligung des Besuchers, der seine Daten im Bestellprozess eingibt, einholt.

Praktisch könnte das im Shop zunächst so umgesetzt werden, dass unter (oder neben) dem Textfeld, in das der Verbraucher seine Mail-Adresse eingibt, die Einwilligung eingeholt wird. Hier gilt, wie bei allen anderen Einwilligungen auch: Diese Einwilligung kann nur mittels Opt-in eingeholt werden, vorangekreuzte Checkboxen bringen nichts.

Der Händler müsste im Streitfall vor Gericht aber auch beweisen, dass der Besucher bei der Eingabe seiner Daten diese ausdrückliche Einwilligung erteilt hat. Das geht nach ständiger Rechtsprechung nur mittels Double-Opt-In Verfahren.

Das würde also bedeuten: Der Shop-Besucher gibt seine Daten ein, klickt auf die Checkbox mit der Einwilligung zum Erhalt einer Bestellabbrecher-Mail. In diesem Moment erhält er die Confirmation-Mail. Irgendwann bricht er (aus welchen Gründen auch immer) den Bestellvorgang ab. Nur, wenn dieser Besucher dann auch noch in seinem Postfach den Link in der Confirmation-Mail bestätigt, darf er anschließend auch eine Bestellabbrecher-Mail erhalten. Andernfalls kann der Unternehmer das Vorliegen der Einwilligung nicht vor Gericht beweisen.

In der Theorie ist es also durchaus möglich, die Einwilligung für Bestellabbrecher-Mails einzuholen. Dass ein Besucher, der gerade den Bestellvorgang abgebrochen hat, aber tatsächlich auf den Link in der Confirmation-Mail klickt, dürfte nicht zu häufig vorkommen. Das ist zumindest meine Vermutung.

Einfacher wird das Einholen der Einwilligung bei Besuchern, die ein Kundenkonto eröffnen und im Rahmen dieser Kundenkontoeröffnung ihre Einwilligung abgeben. Diesen kann man anschließend (bis zum Widerruf der Einwilligung) bei jeder abgebrochenen Bestellung Erinnerungs-Mails schicken.

Ob Bestellabbrecher-Mails verschickt werden dürfen, wenn sich der Besucher zum Newsletter angemeldet hat, ist bisher noch ungeklärt. Hier kommt es aber auf die genaue Formulierung der Einwilligung an. Ist in dieser z.B. nur von einem "Newsletter" die Rede, dürften davon Bestellabbrecher-Mails nicht erfasst sein, weil diese gerade kein Newsletter darstellen.

Fazit

Online-Händler, die Bestellabbrecher-Mails versenden wollen, müssen entweder die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers beweissicher einholen oder mit dem Risiko kalkulieren, dass einmal "der falsche Empfänger" eine solche Mail erhält und dieser dann Unterlassungsansprüche geltend macht. Das ist eine wirtschaftliche Entscheidung, die jeder Händler für sich treffen muss, die Rechtslage ist hier allerdings klar. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Verbessern Sie die mobile Darstellung Ihres Shops mit kleinen Kniffen

shopbetreiber-blog.de - 21. Januar 2015 - 15:30

Sie haben die Chance erkannt, die mobil-optimierte Onlineshops haben aber befinden sich gerade erst am Anfang der Reise? Wir geben Ihnen kleine Tricks an die Hand, mit denen Sie Ihren Onlineshop in der Regel mit wenigen Kniffen besser auf Mobilgeräten aussehen lassen.

Das Aufsetzen eines responsive Online-Shops erfordert mehr als nur technische Anpassungen. Sicherlich kann man eine bessere Darstellung von Inhalten erreichen indem man Elemente ein- und ausblendet. Responsive Design ist jedoch mehr als das. Es beinhaltet die komplette Idee und erfordert eine gnadenlose Analyse jeder einzelnen Seite im Online-Shop. Eine komplette mobile Strategie braucht allerdings Zeit.

Das können Sie schnell und unkompliziert anpassen Den richtigen Viewport wählen

Die erste Anpassungsmöglichkeit ist recht simpel und über einen kurzen HTML-Tag erledigt:

<meta name="viewport" content="width=1024, user-scalable=yes">

Der Viewport bezeichnet die Anziegebreite und -höhe des Browsers. Mobile Browser wie der des iPhones nutzen diese Anweisung um Websites skaliert anzuzeigen. Man kann diesen HTML-Tag also gezielt einsetzen damit die Website beim Laden komplett angezeigt wird. Standardmäßig ist der Viewport auf 980px gestellt. Ist Ihre Website allerdings breiter sollten Sie sicherstellen, dass Sie dem Browser die Breite über diesen Tag auch mitteilen.

Wichtig: Den fixen Viewport sollten Sie nur dann verwenden, wenn Sie keine für mobile Endgeräte optimierte Seite anbieten. Haben Sie einen mobil-optimierten Shop orientieren Sie sich womöglich besser an der für diese Websites üblichen Notation:

<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0, user-scalable=no">

So teilen Sie dem Browser mit, dass er die zur Verfügung stehende Breite des Browsers komplett für die nutzen soll. "user-scalable" gibt an, ob der Nutzer z.B. mittels Touch-Geste die Website auf seinem mobilen Endgerät vergrößern kann oder nicht.

Schriftendarstellung optimieren

Besonders der mobile Safari, also der Standardbrowser von iPhone und iPad versuchen aus einer Website das Optimum herauszuholen. Das kann allerdings ungewollte Nebeneffekte haben. Normalerweise wird eine Website so dargestellt, dass möglichst viel ohne scrollen dargestellt werden kann. Hin und wieder kommt es vor, dass der Browser gleichzeitig die Schriften so groß darstellen möchte, dass Sie das Design buchstäblich zerschießen. Weitere Infos dazu finden alle technik-interessierten bei praegnanz.de. Um die Schrift korrekt darzustellen, fügen Sie einfach diese Zeile in ihrer Stylesheet-Datei (.css) hinzu:

html {-webkit-text-size-adjust:none}

Selbstverständlich können Sie die Vergrößerung des Texts auch nur bei bestimmten Elementen verhindern.

Telefonnummern klickbar machen

Mobile Browser versuchen meist eigenständig herauszufinden, wenn auf einer Website eine Telefonnummer dargestellt wird und machen diese klickbar. Dann können Ihre Nutzer direkt auf die Nummer klicken um zum Beispiel Ihren Vertrieb oder Kundenservice zu erreichen. Dieses System ist allerdings bei weitem nicht perfekt. Häufig werden Telefonnummer in der Form "+49 (0) 221 123 456 78" angegeben. Ein Browser wird damit Probleme haben und nicht die eigentliche Telefonnummer "+4922112345678" erkennen. Dieses Problem können Sie einfach umgehen indem Sie bespielweise um Ihre Telefonnummer einen Link setzen:

<a href="tel:+4922112345678">+49 (0)221 123 456 78</a>

Eine kleine Änderung die Ihren Nutzern viel Aufwand erspart, wenn sie Sie telefonisch erreichen möchten. Besonders für Angaben im Impressum bietet sich eine solche Darstellung an.

Verkleinern Sie Ihre Bilder

Besonders, wenn Ihr Onlineshops mit großzügigen Bildern und Grafiken arbeitet, ist es sehr sinnvoll diese in der Dateigröße möglichst klein zu halten. Nutzen Sie Webdienste wie TinyJPG oder TinyPNG um Dateien zu verkleinern.

Ein Test in einem zufällig gewählten Onlineshop hat ergeben: Im Schnitt könnten knapp 60% der Dateigröße bei Produktgrafiken ohne Qualitätsverlust gespart werden.

Verlieren Sie nicht den Anschluss.

Kleine Anpassungen an Ihrem bestehenden Online-Shop geben Ihnen die Luft sich intensiver Gedanken über die mobile Strategie für Ihren Shop zu machen. Wägen Sie für sich ab, welche Lösung am Besten zu Ihnen passt: Mobile Website, responsive Site oder gar eine App?

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Kategorien: E-Commerce

Die 15 wichtigsten Urteile für Shopbetreiber im Jahr 2014

shopbetreiber-blog.de - 20. Januar 2015 - 10:37

Einer schon langen Tradition folgend, möchten wir auch in diesem Jahr wieder die wichtigsten Urteile des vergangenen Jahres für Sie zusammenfassen: Unvergessen bleiben dabei sicher Urteile wie das des AG Köln zum "kaufen"-Button oder des BGH zum Abbruch einer eBay-Auktion. Im letzten Jahr gab es  auch neue Entscheidungen zu Bewertungen.

Aber lesen Sie mehr dazu in unserem juristischen Jahresrückblick.

Schadenersatz bei Abbruch einer eBay-Auktion

Stellen Verkäufer bei eBay eine Auktion ein, stellt dies ein rechtlich verbindliches Angebot da. Der Vertrag kommt immer mit dem Höchstbietenden zustande. Der Verkäufer kann eine einmal eingestellte Auktion nicht einfach so beenden. Dies ist nur bei Vorliegen von eng definierten Bedingungen möglich. Bricht der Verkäufer eine Auktion aber ab, weil er außerhalb von eBay einen Käufer findet, der wesentlich mehr zahlen will, als die bisher Bietenden, macht er sich gegenüber dem Höchstbietenden Schadenersatzpflichtig, weil eben mit diesem ein Kaufvertrag zustande gekommen ist, stellte der BGH in seinem Urteil klar.

Formale Anforderung an die Widerrufsbelehrung

Im Bestellprozess müssen Verbraucher auf der letzten Seite oft die AGB bzw. die Widerrufsbelehrung per Check-Box abhaken. Ohne dieses Häkchen kann der Bestellprozess oft nicht abgeschlossen haben. Aber hat das vom Verbraucher gesetzte Häkchen an dem Satz "Widerrufsbelehrung zur Kenntnis genommen und ausgedruckt oder abgespeichert?" eine Bedeutung? Und wenn ja, welche? Diese Frage hat der BGH beantwortet.

Double-Opt-In Mail ist zulässig

Im Jahr 2012 sorgte ein Urteil des OLG München für Aufruhr im Online-Marketing. Das Gericht entschied damals, dass auch die Bestätigungsmail, die im Rahmen des Double-Opt-In Verfahrens verschickt wird, Werbung darstelle und daher ohne ausdrückliche Einwilligung unzulässig sei. Dieser Auffassung widersprach das OLG Celle. Es bleibt zu hoffen, dass der BGH eine Klarstellung treffen kann.

Werbung in einer Auto-Mail dagegen ist unzulässig

Werbung darf nur dann per Mail verschickt werden, wenn der Empfänger hierzu seine ausdrücklich Einwilligung erklärt hat. Das AG Stuttgart-Bad Cannstatt hat nun wenig überraschend entschieden, dass dieser Grundsatz auch gilt, wenn in einer Autoresponder-Mail werblicher Inhalt enthalten ist. Im entschiedenen Fall hatte jemand eine Versicherung per Mail gekündigt und bekam statt einer Kündigungsbestätigung mehrfach eine Autoresponder-Mail, mit der im ersten Drittel der Eingang der Mail-Anfrage bestätigt wurde, die weiteren 2 Drittel der Mail enthielten Werbung für die Produkte der Versicherung.

Button-Lösung: Wie darf der Button nicht beschriftet sein?

Obwohl die Button-Lösung schon seit 1. August 2012 in Deutschland gilt, wurden noch immer nicht in allen Online-Shops die Bestellbutton umbeschriftet. Das OLG Hamm hat klargestellt, dass die Beschriftung "Bestellung abschicken" gegen die Vorgaben aus dem Gesetz verstößt.

Versteht der Verbraucher "kaufen" als Button-Beschriftung?

Seit 1. August 2012 ist die Button-Lösung in Deutschland Realität. Diese schreibt vor, dass der Bestellbutton mit den Worten "zahlungspflichtig bestellen" oder mit einer entsprechend eindeutigen Formulierung zu versehen ist. Die Gesetzesbegründung meint, dass auch das Wort "kaufen" ausreicht. Dem widersprach das AG Köln allerdings mit einer abenteuerlichen Begründung und meinte: Der Verbraucher wisse nicht, dass er etwas zahlen müsse, wenn der Bestellbutton mit dem Wort "kaufen" beschriftet ist.

Welche Angaben gehören in die Widerrufsbelehrung?

Seit 13. Juni gilt das neue Verbraucherrecht mit zahlreichen neuen und geänderten Informationspflichten - unter anderem gibt es seit dem eine neue Muster-Widerrufsbelehrung. Nun hat das LG Bochum seine Meinung zur korrekten Belehrung über das Widerrufsrecht geäußert: Es verlangt zwingend die Angabe einer E-Mail-Adresse, einer Faxnummer und einer Telefonnummer innerhalb der Widerrufsbelehrung.

Händler muss schlechte Bewertung akzeptieren

Negative Bewertungen sind für jeden Händler ärgerlich. Teilweise vergeben Kunden nur wenige Sterne, obwohl aus Sicht des Händlers alles wunderbar abgewickelt wurde. Schlechte Noten (oder wenige Sterne) muss der Händler allerdings hinnehmen, denn hierbei handle es sich um Meinungsäußerungen, die dem im Grundgesetz garantiertem Schutz der Meinungsfreiheit unterliegen. Ein Anspruch auf Löschung einer schlechten Notenvergabe besteht daher nicht, hat das LG Kiel klargestellt.

Negative Bewertung: Muss sich der Kunde vorher melden?

Ein weiteres Ärgernis für viele Händler sind negative Bewertungen z.B. über eine Mangelhaftigkeit der Ware. Diese Bewertungen werden teilweise abgegeben, obwohl der Kunde zuvor gar keinen Gewährleistungsfall geltend gemacht hat. Auch dies sei zulässig, so das LG Bonn. Der Kunde ist nicht verpflichtet, sich vor Abgabe einer solchen Bewertung beim Händler zu melden, denn ob er sein Gewährleistungsrecht geltend macht oder nicht, liege allein im Entscheidungsbereich des Kunden.

Mehrwertnummer im Impressum ist unzulässig

Online-Händler haben in ihrem Impressum zahlreiche Angaben zu machen, unter anderen neben der E-Mail-Adresse mindestens eine weitere Angabe, die eine effiziente Kontaktaufnahme ermöglicht. Oftmals wird hierfür eine Telefonnummer gewählt. Diese darf aber keine Mehrwertnummer sein. Ein entsprechendes Urteil des LG Frankfurt a.M. bestätigte das OLG Frankfurt. Der Fall liegt mittlerweile aber beim BGH, sodass das höchste deutsche Zivilgericht hier noch eine abschließende Entscheidung treffen wird, sodass in dieser Frage auch absolute Klarheit herrschen wird.

Gewährleistungsfrist bei B-Ware

In Deutschland haben Verbraucher ein Gewährleistungsrecht, das sie innerhalb einer Frist von zwei Jahren ab Übergabe der Ware geltend machen können. Das Gesetz räumt Händlern aber das Recht ein, diese Frist bei gebrauchter Ware auf ein Jahr zu verkürzen. Das OLG Hamm hat nun ein Urteil des LG Essen bestätigt, nachdem eine Verkürzung der Gewährleistungsfrist bei nicht gebrauchter B-Ware unzulässig ist.

Kein Widerrufsrecht bei Kundenspezifikation

Für Verbraucher ist der Online-Einkauf sehr bequem, denn grundsätzlich steht ihnen ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Das Widerrufsrecht ist allerdings dann ausgeschlossen, wenn der Verbraucher Ware bestellt hat, die nach Kundenspezifikation bzw. auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wann dies bei Möbeln der Fall ist, hat das AG Siegburg aktuell näher herausgearbeitet.

"Es gilt deutsches Recht" - Klausel kann abgemahnt werden

In vielen AGB von Online-Händlern liest man die Klausel "Es gilt deutsches Recht" oder "Diese Vertragsbestimmungen unterliegen deutschem Recht." oder ähnliche Bestimmungen. Solche Klauseln können für Online-Händler sehr gefährlich werden. Denn können im Shop auch Verbraucher aus dem Ausland bestellen, ist diese Klausel falsch und schränkt Verbraucherrechte unzulässig ein. Das führt dazu, dass diese Klauseln sowohl von Mitbewerbern als auch von Verbänden abgemahnt werden können.

Anforderungen an den Versand jugendgefährdender Medien

Der Versandhandel mit jugendgefährdenden Medien unterliegt dem strengen Regime des Jugendschutzgesetzes. Darin sind die genauen Voraussetzungen an die Zulässigkeit für diesen Versand definiert, Rechtsprechung existiert bisher nur wenig. Das OLG Frankfurt a.M. hat die gesetzlichen Vorgaben nun konkretisiert: Der Händler muss sowohl vor Abgabe der Bestellung als auch bei der Auslieferung von jugendgefährdenden Medien die Identität (und damit auch das Alter) des Kunden prüfen (lassen).

Liefertermin: Angabe von ca-Lieferzeiten weiterhin zulässig

Seit der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie zum 13. Juni 2014 in deutsches Recht müssen Online-Händler den Termin nennen, bis zu dem sie die Ware liefern. Bislang war ungeklärt, wie genau dieser Termin anzugeben ist. Jetzt liegt eine erste Entscheidung des OLG München zu dieser Frage vor: Die Angabe der Lieferzeit mit "ca. 2 - 4 Werktage" ist weiterhin zulässig.

Neues Verbraucherrecht 2014

Außerdem gab es in diesem Jahr die wohl größte Rechtsänderung für Online-Händler der vergangenen 10 Jahre: Die Verbraucherrechterichtlinie wurde zum 13. Juni 2014 in deutsches Recht umgesetzt. Dies war mit umfangreichen Änderungen in allen Online-Shops verbunden. Besonders problematisch dabei: Es gab keine Übergangszeit. Pünktlich zum Freitag, den 13. mussten alle Änderungen online gehen, wollte man Abmahnungen vermeiden.

Ein Blick in die Geschichte: Urteile seit 2008

Wollen Sie noch einmal den Blick in die Geschichte des E-Commerce-Rechts wagen? Welche Themen und Urteile haben Online-Händler in den Jahren seit 2008 beschäftigt? Hier noch einmal alle unsere juristischen Jahresrückblicke:

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Kategorien: E-Commerce

Gehört Ihr Online-Shop zu den Besten der Schweiz?

shopbetreiber-blog.de - 20. Januar 2015 - 10:17

Sie wissen es nicht? Dann sollten Sie die Probe aufs Exempel machen und am Swiss E-Commerce Award 2015 teilnehmen. Bereits zum vierten Mal sucht eine unabhängige Jury die besten Online- und Mobile-Shops der Schweiz. Wir drücken allen Teilnehmern die Daumen.

Wer kann am Swiss E-Commerce Award teilnehmen?

Zugelassen sind alle Online-Shops, Mobile-Shops oder Mobile-Apps – C2C, B2C und B2B – die über ein Warenkorbsystem mindestens ein Produkt oder Service in der Schweiz verkaufen oder eine Transaktion vermitteln.

Was gibt es zu gewinnen?

Insgesamt zeichnet die Jury Shops in zehn unterschiedlichen Kategorien aus. Diese sind:

  • B2B Onlineshops
  • B2C Onlineshops
    • Fashion & Accessoires (Bekleidung, Schuhe, Accessoires, Taschen, Koffer, Schmuck, Uhren, Brillen)
    • Lifestyle & Hobby (Hobby, Spielwaren, Reisen, Ferien, Events, Tickets, Outdoor, Sporthartwaren und -textilien, Geschenke, Blumen, Tierbedarf, Auktionen)
    • Home & Living (Haushalt, Möbel, Dekorationsartikel, Lampen, Designerprodukte, Garten, Pflanzen)
    • Electronics & Media (Computer, Unterhaltungselektronik, Haushaltselektronik, Bücher, Musik, Filme, Games, Software, Digital Downloads)
    • Body & Taste (Kosmetik, Parfüm, Gesundheit, Körperprodukte, Lebensmittel, Kochen, Wein, Spiritousen, Getränke)
  • Spezialkategorien (B2C und B2B!)
    • Mobile Commerce (Mobil optimierte Sites und Apps für Smartphones und Tablets für B2B und B2C-Kunden wie auch für den professionellen Einsatz zB im Aussendienst oder am Verkaufsregal am POS)
    • Social Commerce (und Einsatz von Social Media im Handel)
    • Multi-Channel & Logistics
    • Newcomer Award (verkauft erst seit 1.1.2014 online in der Schweiz)

Weitere Informationen zum Swiss E-Commerce Award 2015 finden Sie hier.

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Kategorien: E-Commerce

Wir beantworten Ihre Fragen zum E-Commerce-Recht

shopbetreiber-blog.de - 19. Januar 2015 - 11:17

Online-Händler müssen sich mit vielen rechtlichen Pflichten auseinandersetzen. Trusted Shops Rechtsexperte, Dr. Carsten Föhlisch, beantwortet im Ratgeber-Chat Ihre Fragen rund um das Thema Recht im Online-Handel. Schicken Sie uns jetzt Ihre Fragen!

Gemeinsam mit der Internet World Business startet das shopbetreiber-blog am 28. Januar 2015 ab 10:00 Uhr, erstmalig seinen Ratgeber-Chat via Twitter rund um das Thema E-Commerce-Recht.

Unser Experte

Ihre Fragen beantwortet Rechtsanwalt Dr. Carsten Föhlisch, Executive Director Legal & Expert Services bei Trusted Shops. Dr. Föhlisch ist einer der renommiertesten Experten, wenn es um Rechtsfragen im Online-Handel geht.

Ihre Fragen bitte!

Wir laden Sie herzlich ein, uns Ihre Fragen bis zum 23.01.2015 an folgende E-Mail-Adresse zu schicken: fragfoehlisch@trustedshops.de. Gerne auch mehr als eine Frage.

Der Twitter Ratgeber-Chat
  • Termin: 28.01.2015, ab 10:00 Uhr
  • Wo: auf Twitter bei @shopbetreiber und @internet_world
  • Hashtag: #fragfoehlisch
  • Deadline für Fragen: 23.01.2015
  • E-Mail für Fragen: fragfoehlisch@trustedshops.de

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Kategorien: E-Commerce

“Wie die Lemminge” - 10 Beispiele um mit dem Social Proof Kunden zu überzeugen

shopbetreiber-blog.de - 19. Januar 2015 - 8:30

Jeder kennt es: Eine lange Schlange vor der Diskothek oder einem Restaurant. Oder noch besser vor dem Apple-Store zum Verkaufsstart des neuen iPhones. Warum hassen wir es in Schlangen anzustehen, aber tun es dann trotzdem, obwohl wir eigentlich nicht müssten? Schliesslich könnten wir auch einfach in eine andere Diskothek oder in das nicht so gut besuchte Restaurant gehen. Genauso könnten wir auch auf das neue iPhone einfach 2-3 Wochen warten, bis der erste Hype vorüber ist. Tun wir aber nicht. Warum? Genau das nennen Soziologen den “Social Proof” oder “Die Macht der Vielen”. Wir geben 10 Beispiele wie man mit dem Social Proof Website-Besucher zum Kauf überzeugen kann.

5 Typen des Social Proofs

Aileen Lee, eine sehr bekannte Bloggerin und VC aus den USA, definierte schon 2011 5 Typen des Social Proofs (in englisch):

  1. Der Experten Social Proof: Eine Branchengröße, neudeutsch gern Influencer genannt, nutzt nachweislich das Produkt und empfiehlt es öffentlich.
  2. Der VIP Social Proof: Ein VIP nutzt das Produkt oder tut so als nutze er es.
  3. Nutzer Social Proof: Viele positive Kundenbewertungen zeigen die Kundenzufriedenheit.
  4. Nutzerzahlenbasierter Social Proof: “10 Millionen Downloads” sprechen eine deutliche Sprache
  5. Empfehlung von Freunden: Eine persönliche Empfehlung sagt mehr als 1000 Werbeanzeigen.
10 Strategien den Social Proof optimal einzusetzen

Wie lassen sich die genannten Social Proof Strategien am besten einsetzen, natürlich mit dem Fokus auf verkaufende Websites bzw. Online-Shops. 10 Beispiele.

Ab in den Urlaub mit Michael Ballack als VIP

VIPs: Wohl eines der ältesten Beispiele. Prominente machen Werbung für bestimmte Produkte. Ob Bastian Schweinsteiger für Chips, Lukas Podolski für Adidas oder Energy Kaugummis oder Lena Mayer-Landrut für Loreal. Es wird sich lohnen, sonst würden die großen Marken wohl kaum viel Geld für die Stars bezahlen. Warum Michael Ballack für Ab-in-den-Urlaub Werbung macht, habe ich allerdings noch nie verstanden. Denn klar ist, je besser der Star zum Produkt passt, desto besser wohl die Glaubwürdigkeit für den Nutzer.

Testimonials / Erfolgsgeschichten: Der Einsatz von Testimonials oder speziellen Nutzungsbeispielen ist ebenfalls sehr beliebt. Auch hier, je spezieller der Testimonial Text, desto glaubwürdiger und überzeugender wird dieser für den Nutzer sein.

Shopify - Erfolgsgeschichten

Referenzen: Kaum eine gute Landingpage kommt heute schon ohne sie aus. Die Anzeige der besten Referenz-Kunden. Meist werden die größten und bekanntesten Kunden gewählt, sofern deren Zustimmung vorliegt.

Shop Referenzen von Trusted Shops

Kundenbewertungen: Das Anzeigen möglichst vieler Kundenbewertungen gilt als besonders beliebt. Eine Vielzahl von Kundenbewertungs-Tools tummeln sich mittlerweile auf dem Markt mit den Bewertungen gesammelt, angezeigt und gemanaged werden können. Die große Herausforderung für jeden Website-Betreiber ist, das Kundenbewertungs-Tool mit den Features zu finden, die am besten seinen Ansprüchen genügen. Ein Tipp: Kundenbewertungen müssen glaubwürdig sein, sonst kann der Schuss auch gut nach hinten losgehen. Tipp Nummer 2: Der Umgang mit negativen Bewertungen kann nochmal einen Bonuspunkt bringen, da er dem Nutzer zeigt, dass man sich aktiv um ihn und seine Probleme kümmert.

Kundenbewertungswidget im Shop

Trustbadges: Das Anzeigen von “externen” Vertrauenssymbolen ist nicht nur im sicherheitsbewussten Deutschland schon immer sehr beliebt. Wie ein Auto ohne TÜV nicht fahren darf, kann auch ein Online-Shop ohne Siegel nichts sein. So denken zumindest viele Verbraucher. Vertrauens-Siegel gibt es viele, auch für technische Sicherheit, koscheres Fleisch oder Bio-Produkte. Wichtig ist, die Siegel auszuwählen, die in der Zielgruppe auch bekannt sind.

Vertrauenssiegel im Shop

Testurteile: Stiftung Warentest macht es schon Jahrzehnte vor. Derartige Testergebnisse haben enormen Einfluss und können Kaufentscheidungen aktiv beeinflussen und die Recherche nach dem richtigen Produkt deutlich beschleunigen. Gern werden auch "Bekannt aus Funk und Fernsehen"-Logos verwendet.

Bekannt aus Funk und Fernsehen...

Viele User: Das Anzeigen einer möglichst großen Anzahl von Nutzern zeugt natürlich von Größe und Professionalität. 1 Millionen Downloads, 100.000 aktive Nutzer am Tag, 1.000 Online-Transaktionen - was auch immer. Man muss nur darauf achten, dass die Zahl für den Nutzer einserseits wirklich groß erscheint aber andererseits auch glaubwürdig, damit sie nicht das Gegenteil bewirkt.

Shopify wirbt mit 120.000 Shop-Kunden

Social Connections: Eine Facebook-Like Box kann Gesichter unserer Facebook-Freunde anzeigen, die das Produkt oder die Website ebenfalls geliked haben. Nutzer denken dann oft - “Ach wenn die oder der das mögen, dann ist das auch was für mich.” Eine persönliche Empfehlung eben.

Social Likes: Das Anzeigen von Social-Share-Buttons kann nicht nur den Vorteil haben, dass Produkte und Seiten einfacher im Netz geteilt werden können, sondern eben auch die Beliebtheit eben dieser ausdrücken. Hat ein Blogpost beispielsweise mehr als 50 Twitter-Shares oder 50 Facebook-Likes erhalten, dann ist das ein sehr gutes Zeichen und regt natürlich ebenfalls zum Sharen an. Entscheidend ist natürlich die kritische Masse - also was ist die Anzahl, die für die Zielgruppe groß erscheint. Gerade in Online-Shops, wo es immer schwierig ist Social Shares zu bekommen, reichen oft auch schon 2 oder 3 Social Shares, so dass es dem Nutzer positiv auffällt.

Zooroyal mit über 25.000 Facebook Fans, teilweise kenne ich sie sogar

Testergebnisse: Das Ausspielen positiver Testergebnisse ist auch keine Neuerfindung. Als besonders gut wirken diese, wenn sie mit einem Testimonial verbunden werden oder von einer neutralen Instanz kommen, so dass die Ergebnisse belegbar echt und authentisch erscheinen. Für Online-Shops können derartige Performance-Zahlen zum Beispiel “Durchschnittliche Lieferzeiten” oder “Service-Antwortzeiten” sein.

Werben mit Zahlen...

Fazit: “Wie die Lemminge”

Menschen folgen gern anderen Menschen, da sie davon ausgehen, dass dies der richtige Weg sein muss. “Was viele bereits gemacht haben, kann für mich nicht schlecht sein.” Woran erinnert das? Richtig, an die guten alten Lemminge. Wie nutzt Ihr schon die Stärke des Social Proof - wie freuen uns auf Kommentare...

Täglich neue Tipps zur Shop-Optimierung findet man in meinem Twitter-Profil @lennarz.

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Kategorien: E-Commerce

Werbung mit "geprüftes eBay Mitglied" ist wettbewerbswidrig

shopbetreiber-blog.de - 16. Januar 2015 - 12:26

Vor einigen Jahren vergab eBay das Siegel "geprüftes eBay Mitglied". Seit Mitte 2012 gibt es das aber nicht mehr. Allerdings gibt es noch immer Händler, die dieses Logo weiterhin nutzen. Allerdings ist dies eine wettbewerbsrechtliche Irreführung, wie das LG Essen festgestellt hat. Für die Nutzung dieses nicht mehr vergebenen Siegels können Händler also abgemahnt werden.

Lesen Sie mehr dazu.

Die Klägerin wurde bei Preisvergleichen auf den Beklagten aufmerksam. Dieser bot online Kontaktlinsen an, wobei er lediglich die Produktbezeichnung, den Preis und die Versandkosten nannte. Weitere Angaben zu dem Produkt machte der Beklagte nicht.

Werbung mit "geprüftes eBay Mitglied"

Erst dann durfte man mit dem Siegel "geprüftes eBay Mitglied" werben. Der Beklagte hat im Mai 2010 erfolgreich an diesem Verifizierungsverfahren teilgenommen. Seither nutzt er auch das entsprechende Siegel.

Die Klägerin ist der Auffassung, die Weiterverwendung des Siegels "geprüftes eBay Mitglied" sei irreführend, nachdem eBay Prüfung von längst nicht mehr durchführt. Durch die Weiternutzung des Siegels erwecke der Beklagte allerdings bei potentiellen Kunden Eindruck, er sei weiterhin geprüftes Mitglied und seine aktuelle Identität sei weiterhin durch eBay verifiziert. Einer Vielzahl von Verbrauchern sei sicher nicht bekannt, dass ein entsprechender Status von eBay gar nicht mehr verliehen werde.

Dieser Auffassung schloss sich das Gericht an.

Wesentliche Merkmale der Ware

In dem Verfahren ging es auch noch um die Angabe der wesentlichen Merkmale. Der Beklagte hat diesen Anspruch allerdings anerkannt, sodass das Gericht hier keine weitere Begründung gegeben hat.

Zu den wesentlichen Merkmalen, die beim Angebot von Kontaktlinsen anzugeben sind, gehören nach der Entscheidung aber

  • die Sehstärke
  • die Verwendungsdauer
  • das Material sowie
  • die Größe der Linsen
Fazit

Händler, die früher einmal das Logo "geprüftes eBay Mitglied" zu Recht getragen haben, sollten dieses seit Mitte 2012 nicht mehr nutzen, da dies als Irreführung abgemahnt werden kann, wie das Urteil des LG Essen zeigt. Außerdem konkretisiert diese Entscheidung für eine weitere Produktgruppe die anzugebenden wesentlichen Merkmale der Ware. Diese müssen nicht nur auf der Produktseite, sondern im Rahmen der Button-Lösung auch auf der Bestellseite genannt werden. (mr)

Weitere Urteile zum Handel bei eBay:

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Kategorien: E-Commerce

Mobile-Optimierung: Jeder 2. Online-Shop ist bereits vorbereitet

shopbetreiber-blog.de - 16. Januar 2015 - 10:59

Nach Ausweis der E-Commerce-Experten von ECC Köln verfügen 55 Prozent der Shopbetreiber in Deutschland über ein für mobile Endgeräte optimierte Version ihres Online-Shops. Responsive Design ist hier führend unter den eingesetzenUmsetzungsstrategien.

Ein kurzer Nachklapp zu der lesenswerten Artikel-Serie zum Thema Responsive Design von Alexander Legge hier bei uns im Blog. In einer Umfrage unter fast 500 Shopbetreibern, wollte das ECC Köln wissen, ob und wenn ja, wie Online-Händler ihrem Shop im Wortsinne Beine gemacht haben. Die Frage lautete: Ist Ihr Online-Shop mobiloptimiert für die Ansicht über das Smartphone bzw. das Tablet?

Herausgekommen ist, dass mehr als die Hälfte bereits Maßnahmen zu Mobile-Optimierung ergriffen haben. Fast ein Drittel der Befragten (29,5 Prozent) sind hier zwar noch nicht aktiv geworden, planen aber die Optimierung.

Strategien bei der Mobile-Optimierung

Bei der Analyse, welche Optimierungsstrategien bei den Shopbetreiber eingesetzt werden, kamen die Studienautoren zu folgendem Ergebnis:

  1. Responsive Design (27 Prozent)
  2. Optimiert für Smartphone (21,5 Prozent)
  3. Optimiert für Tablet (6,5 Prozent)

Welche Strategie ist Ihrer Ansicht nach optimal, um seinem Online-Shop Beine zu machen?

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Kategorien: E-Commerce

Veranstaltungshinweis: Seminar zum Verbraucherrecht im Onlinehandel

shopbetreiber-blog.de - 15. Januar 2015 - 16:11

Das neue Verbraucherrecht gilt als größte Reform des Fernabsatzrechts seit 14 Jahren. Welche Stolperfallen sich für Shopbetreiber dadurch ergeben haben, und wie man sie umgeht, erläutern shopaware und Trusted Shops in einem gemeinsamen Praxis-Seminar am 25.02.2015.

Die Rahmenbedingungen des neuen Verbraucherrechts erfordern einen erheblichen Anpassungsbedarf für alle Online-Shops, sowohl bei der Gestaltung des Shops als auch der (Rückabwicklungs-)Prozesse.

Das erwartet Sie

Im Rahmen des shopware-Praxis-Seminartages "Verbraucherrecht im Onlinehandel" präsentiert Till-Florian Schäfer,  Director Expert Services bei Trusted Shops, die Struktur und Inhalte der neuen Regelungen. Auch werden erste Meinungstrends und die Rechtsprechung zu unklaren Punkten beleuchtet. Darüber hinaus wird die aktuelle Rechtsprechung zu weiteren E-Commerce-Themen praxisorientiert vorgestellt. Ebenfalls werden die rechtlichen Grundalgen im Bereich des Online Marketing und der Rechtsrahmen für den Europäischen B2C-Onlinehandel vorgestellt.

Ziel der Veranstaltung ist es, dass Sie die wesentlichen rechtlichen Fragestellungen bei Ihrem Online-Shop selbst erkennen und lösen können.

Termin und Ort
  • Termin: 25. Februar 2015, 09:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
  • Ort: Schöppingen

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Kategorien: E-Commerce

AG Düsseldorf: Bewertungsaufforderung per Mail ist Werbung

shopbetreiber-blog.de - 15. Januar 2015 - 15:53

Kundenbewertungen werden für Online-Händler ein immer wichtigeres Marketing-Instrument. Da ist es verständlich, dass Händler viele Bewertungen sammeln wollen, um mit ihnen zu werben. Aber wie erhält man viele Bewertungen? Am besten, man bittet den Kunden darum. Geschieht dies allerdings per Mail, ist für diese Anfrage die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers notwendig, wie nun auch das AG Düsseldorf klargestellt hat.

Lesen Sie mehr dazu.

Fazit

Der Unternehmer handelte hier klar rechtswidrig. Obwohl ihm mitgeteilt wurde, dass keine Werbemails und Feedbackanfragen gewünscht seien, verschickte er sie trotzdem - und das sogar mit Ankündigung. Online-Händler benötigen für den Versand von Werbung per E-Mail, wozu auch eine Bewertungsaufforderung zählen, ganz klar die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers und müssen diese im Streitfall vor Gericht auch nachweisen. Zwar gibt es auch eine Ausnahmevorschrift, nach der Werbung per Mail auch ohne ausdrückliche Einwilligung verschickt werden darf, deren Voraussetzungen sind aber extrem eng und eine Bewertungsaufforderung per Mail erfüllt diese Voraussetzungen eindeutig nicht. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Der internationale Eventkalender für Shopbetreiber

shopbetreiber-blog.de - 13. Januar 2015 - 10:38

Auch in diesem Jahr hält der Eventkalender wieder eine Vielzahl interessanter Branchenveranstaltungen für Online-Händler bereit. Wir haben die wichtigsten Events des 1. Halbjahres für Sie im In- und Ausland zusammengestellt.

Online Handel 2015

Webwinkel Vakdagen

Loca Conference

Online-Händler Kongress

CeBIT

Targi eHandlu

Internet World

Internet Retailing Expo

eShow Barcelona

Swiss Online-Marketing

bevh 2.015

Hitmeister eCommerce Day

Shoptreffen

Meet Magento

DMX Austria

Rakuten Expo

Sollten wir eine Veranstaltung vergessen haben, freuen wir uns auf einen Hinweis. Nutzen Sie dazu am besten das Kommentarfeld am Ende dieser Seite.

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Kategorien: E-Commerce

Meet Magento 2015: Es werden noch Referenten gesucht

shopbetreiber-blog.de - 13. Januar 2015 - 10:34

Die Meet Magento zählt zu den etablierten Anwender- und Entwickler-Events in E-Commerce. Die Veranstalter legen großen Wert darauf, dass die Vortragsthemen aus der Mitte der Branche kommen. Also von den Shopbetreibern und Entwicklern selber. Jetzt wurde der Call for Paper verlängert.

Am 11. und 12. Mai 2015 findet in Leipzig die Meet Magento statt. Die Veranstaltung bietet den optimalen Zugang zum Magento-Ökosystem. Hier treffen sich Händler, Entscheider und Meinungsbildner der E-Commerce Szene, sowie Entwickler und Online-Agenturen. Mit ihrer weltweiten Ausrichtung ist sie so international und grenzübergreifend, wie der E-Commerce auch.

Call for Papers

Traditionell kommen die Vortragsthemen für die Konferenz direkt von den Anwendern und Entwicklern. In diesem Jahr scheint der Born an interessanten Vortragsthemen aber nicht so zu sprudeln, weshalb die Veranstalter die Einreichungsfrist bis zum 7. Februar 2015 verlängert haben.

Shopbetreiber, Entwickler und Agenturen, die von ihren Erfahrungen mit Magento berichten wollen, können ihre Themenvorschläge noch einreichen. Die Veranstalter suchen unter anderem Vorträge zu diesen Themen:

  • Mobile (speziell Tablet Commerce)
  • Multi-Channel-Handel
  • Social Media & Social Commerce
  • E-Commerce & Marketing Trends
  • Logistik
  • Magento Case Studies
  • Magento Softwareentwicklung

Hier geht es zum Anmeldeformular für die Vorträge.

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Kategorien: E-Commerce

Wird der Online-Handel nach Österreich bald teurer?

shopbetreiber-blog.de - 12. Januar 2015 - 17:39

Österreich ist für viele deutsche Online-Händler ein beliebtes Zielland. Ein Grund ist sicherlich, dass es keine so hohe Sprachunterschiede wie mit anderen Zielländern gibt, was die Kommunikation mit den Verbrauchern aber auch die Abwicklung der Verträge einfacher macht. Die österreichische Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier fordert nun Änderungen, um ausländische Online-Händler stärker zu belasten.

Lesen Sie mehr zu den Forderungen.

In einer Pressemitteilung vom 8. Januar 2015 fordert die österreichische Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Online-Händler mit einem Sitz außerhalb von Österreich (also z.B. auch deutsche Händler) stärker zu belasten.

Online-Händler, die keinen Sitz in Österreich haben, hätten Wettbewerbsvorteile im Vergleich zu Unternehmen mit Sitz in Österreich.

So müssten ausländische Unternehmen z.B. keine Abgabe für die Verschrottung von Altgeräten zahlen. Darüber hinaus müssten diese Unternehmen keine Verpackungsabgabe entrichten.

Problematisch sieht die Gewerkschaft auch die erst zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene Änderung bei der umsatzsteuerlichen Behandlung von elektronischen Dienstleistungen, da die Mehrwertsteuersätze jetzt von der Lieferadresse, also vom Wohnsitz des Verbrauchers abhängig sind.

Mehrwertsteuer in Österreich

Dieser Punkt muss aber kritisch hinterfragt werden. Österreich nimmt durch diese Neuregelung gerade mehr Steuern als vor dem 1. Januar 2015 ein. Kaufte ein Verbraucher aus Österreich im Dezember ein Hörbuch zum Download in Deutschland, verblieb die Umsatzsteuer komplett in Deutschland.

Seit 1. Januar 2015 erhält der österreichische Fiskus aber in der gleichen Konstellation 20% Umsatzsteuer, da der deutsche Unternehmer diese nun in Österreich anmelden und auch abführen muss.

Forderung: Standort in Österreich

Die Gewerkschaft fordert weiter, dass Unternehmen mit vielen Kunden in Österreich einen Standort, "also eine ordentliche Unternehmensadresse in Österreich haben und nicht nur ein Postkastl".

Sie will sich für eine parlamentarische Enquete einsetzen, die die Diskussion nach fairem Wettbewerb beleben und neue Lösungsvorschläge erarbeiten soll.

Fazit

Zunächst handelt es sich hier um eine Forderung einer Gewerkschaft und noch nicht um Pläne des Gesetzgebers. Wir werden aber die Situation für Sie weiter beobachten und sofort berichten, sobald es Neuigkeiten zu diesem Thema geben sollte. (mr)

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Lokal-SEO: Diese 10 Ranking-Faktoren rocken Ihre Webseite

shopbetreiber-blog.de - 12. Januar 2015 - 11:05

Gerade kleine Unternehmen und Multichannel-Händler mit einer hohen Filialdichte können von lokalem SEO richtig profitieren. SEO Horizon hat die 10 wichtigsten Ranking-Faktoren für lokales SEO in einer Infografik übersichtlich zusammengestellt.

Der indische Local-SEO-Spezialist SEO Horizon gibt einen kleinen Einblick, wie Unternehmen ihre Sichtbarkeit in einem lokalen Kontext steigern können. Christian Bach vom Blog locationinsider.de sieht hier großes Potenzial:

"Werden diese und ein paar weitere Grundlagen der lokalen Suchmaschinenoptimierung berücksichtigt, steht dem nächsten Kundenkontakt nichts mehr im Wege."

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