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Unser Weihnachtsgeschenk: Erstellen Sie kostenlos Ihre Widerrufsbelehrung - in 7 Sprachen!

shopbetreiber-blog.de - 18. Dezember 2014 - 15:56

Der Online-Handel macht vor Landesgrenzen nicht halt. Soll er auch gar nicht, wenn es nach dem Willen der Online-Händler geht - wären da nicht die rechtlichen Probleme. Wie belehrt man den französischen Verbraucher korrekt über das Widerrufsrecht? Oder den italienischen oder den spanischen? Wir haben die Lösung: Den Generator für die Widerrufsbelehrung in 7 Sprachen.

Und das beste daran: Völlig kostenlos für Sie!

Pünktlich zur Weihnachtszeit haben wir unser Geschenk für Online-Händler noch veröffentlichen können.

Wir haben in den letzten Wochen für Sie den Generator für die "EU-Widerrufsbelehrung" entwickelt.

Widerrufsbelehrung in 7 Sprachen

Beantworten Sie in unserem online-basiertem Tool einige wenige Fragen und wählen Sie am Ende aus, in welcher Sprache Sie die Widerrufsbelehrung gerne hätten - und schon bekommen Sie sie.

Das ganze ist völlig kostenlos.

Sie können sich damit Ihre Belehrung für Waren, Dienstleistungen, digitale Inhalte oder Abos erstellen. Mit dabei ist natürlich auch das Muster-Widerrufsformular.

Bei der Erstellung der Widerrufsbelehrung haben Sie die Wahl zwischen folgenden Sprachen:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Niederländisch
  • Polnisch
  • Spanisch
  • Italienisch

Beachten Sie aber bitte bei der polnischen Version: Diese dürfen Sie erst ab 25. Dezember in Ihrem Online-Shop für polnische Verbraucher einsetzen, da erst an diesem Tag das neue Verbraucherrecht in Polen in Kraft tritt.

Erstellen Sie ihre Widerrufsbelehrung

Der Generator der EU-Widerrufsbelehrung ist für alle frei zugänglich im Trusted Shops Shop:

Generieren Sie Ihre Widerrufsbelehrung

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Kategorien: E-Commerce

Zahlung per Kreditkarte: EU will Gebühren deckeln

shopbetreiber-blog.de - 18. Dezember 2014 - 11:49

Seit der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie in deutsches Recht gelten strenge Vorschriften für das Erheben von Gebühren auf bestimmte Zahlungsarten. Gebühren dürfen nur dann erhoben werden, wenn dem Verbraucher mindestens eine gängige und zumutbare kostenlose Zahlungsart angeboten wird und die Gebühren nicht die Selbstkosten des Unternehmers übersteigen. Die EU will jetzt die Gebühren deckeln, die bei der Zahlung per Kreditkarte anfallen.

Das hat auch Auswirkungen auf Gebühren, die vom Verbraucher verlangt werden können.

Wie tagesschau.de berichtet, will die EU die Gebühren deckeln, die bei der Zahlung per Kreditkarte anfallen.

Diese sog. Interbankenentgelte, entstehen, weil die Hausbank des Online-Händlers eine Gebühr für die Überweisung an die kartenausgebende Bank zahlen muss.

In Deutschland betragen diese Gebühren derzeit im Durchschnitt 1,8% des Kaufpreises. Diese Gebühr, die der Händler für die Zahlung des Verbrauchers per Kreditkarte zahlen muss, darf er, sofern er mindestens eine gängige und zumutbare kostenlose Zahlungsart anbietet, dem Verbraucher als Kreditkartengebühr in Rechnung stellen, wenn der Verbraucher mit Kreditkarte zahlen will.

Diese Gebühren sollen nun gesenkt werden:

für Kreditkarten auf 0,3% der Kaufsumme

für Debitkarten auf 0,2% der Kaufsumme

Formal muss der Vorschlag aber noch abgestimmt werden. Das Europaparlament will sich im kommenden Jahr damit beschäftigen.

Gebühren für die Zahlung mit Kreditkarte im Online-Handel

Diese Änderung hätte auch Auswirkungen für Online-Händler, die Zahlungen per Kreditkarte anbieten und hierfür extra Gebühren verlangen. Werden diese gesetzlich gedeckelt, werden damit auch gleichzeitig die Kreditkartengebühren gesetzlich festgelegt, die Online-Händler vom Verbraucher verlangen dürfen, wenn er per Kreditkarte zahlt.

Denn seit 13. Juni 2014 ist nämlich zu beachten, dass solche Zuschläge für die Auswahl einer bestimmten Zahlungsart nur zulässig sind, sofern

  1. eine gängige und zumutbare Zahlungsart kostenlos angeboten wird und
  2. die Zuschläge die Kosten, die dem Unternehmer durch den Einsatz dieses Zahlungsmittels entstehen, nicht übersteigen.

Zumutbar ist eine Zahlungsart nach Auffassung der Verbraucherschützer dann, wenn der Verbraucher nicht in Vorleistung geht und somit allein das Insolvenzrisiko trägt. Das bedeutet, dass die Zahlungsart Vorkasse keine zumutbare Zahlungsart im Sinne von Nummer 2 sein soll. Hierzu gibt es aber noch keine gefestigte Rechtsprechung.

Zumutbar wäre diese aber auf jeden Fall, wenn eine Insolvenzabsicherung, wie z.B. der Trusted Shops Käuferschutz im Online-Shop angeboten wird.

Fazit

Händler, die als Zahlungsart auch Kreditkarte anbieten und hierfür eine zusätzliche Gebühr verlangen, müssen dieses Thema weiter beobachten. Sobald die entsprechenden Regeln in Kraft treten, muss dann auch die Höhe der Gebühr für die Zahlung per Kreditkarte angepasst werden. Unterbleibt dies, kann das zum einen abgemahnt werden und zum anderen muss der Verbraucher diese Zusatzgebühren dann nicht zahlen bzw. zurückfordern. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Mobile Website, App oder responsive Site?

shopbetreiber-blog.de - 17. Dezember 2014 - 9:20
Um seinem Online-Shop fit für die Nutzung mit mobilen Endgeräten zu machen, haben Shopbetreiber unterschiedliche Möglichkeiten. Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von mobil optimierten Onlineshops. In unserer Artikelreihe zeigen wir Ihnen in diesem Artikel die Unterschiede, Vor- und Nachteile.

Die drei Schlagworte lauten mobile Website, responsive Website und mobile bzw. native App. Eine mobile App wird speziell für ein Betriebssystem entwickelt. Mobile Websites sind Seiten die speziell auf die Nutzung mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets ausgerichtet sind. Normalerweise sind es komplett eigenständige Templates oder auch eigene Installationen von Shopsystemen. Man erkennt mobile Websites häufig an der URL in der Browserzeile, zum Beispiel m.zalando.de oder example.com/mobile. Responsive Websites hingegen sind Websites die sich der verfügbaren Bildschirmgröße automatisch anpassen.

Vorurteile über Responsive Design

Gelegentlich hört man, dass responsive Design längere Ladezeiten und ein schlechteres Nutzungserlebnis hat, als "richtige mobile Websites". Das ist allerdings eine Frage der Umsetzung durch den Entwickler: Responsive Design kann genauso gute Performance haben wie eine mobile Website. Zusätzlich hat es einen großen Vorteil gegenüber mobilen Websites: Betreibt man bereits einen Onlineshop mit sauber programmierten Templates, ist es verhältnismäßig einfach diese mit Techniken des responsive Design anzupassen. 

Während eine App meistens speziell für ein Betriebssystem entwickelt wird, bieten mobile und responsive Websites den Vorteil, dass sie in der Regel auf allen Betriebssystem gleichermaßen funktionieren. Apps haben auch den Nachteil, dass sie pflegeaufwändiger sind: Erscheint ein Update des Betriebssystems muss überprüft und getestet werden, ob die App noch wie gewünscht funktioniert. Das begründet sich in der tieferen Verwurzlung einer App im Betriebssystem im Gegensatz zu Websites. Vom Nutzungserlebnis her können Apps jedoch Vorteile gegenüber Websites haben. Häufig fühlen sich Apps hübscher und natürlicher als Websites an und nutzen andere Bedienelemente als Websites - z.B. Multitouch.

Was eine App leisten kann

Eine eigene App zu haben, ist zur Zeit en vogue. Doch bevor Shopbetreiber viel Geld in die Entwicklung einer App stecken, sollten Sie sich klar werden: Brauchen Sie überhaupt eine App oder würde eine mobil-optimierte Version ihrer Website nicht ausreichen? Apps spielen ihre Stärke dann aus, wenn es um besondere Nutzererfahrung geht: Z.B. Offline nach Produkten suchen zu können, Pushbenachritigungen zum Versandstatus zu bekommen oder Barcodes im Geschäft zu scannen etc. 

Mit der App von H&H ist es möglich sich über Pushbenachrichtigungen über Angebote informieren zu lassen oder Barcodes von Produkten im Store zu scannen um online dazu weitere Informationen zu erhalten. Die App von Zalando ermöglicht es Kleidung nach Vorbild eines Fotos im Angebot von Zalando zu finden.

Wenn es nur darum geht ihren Produktkatalog und einen Bestellprozess mobil besser nutzbar zu machen, könnte eine mobile oder responsive Website völlig ausreichen und vor allem auch weniger Kosten verursachen.

Ein Problem für Apps sind häufig die unterschiedlichen Betriebssysteme: Will ein Online-Shop möglichst viele Kunden erreichen muss er mindestens eine App für Apples iOS und Googles Android anbieten. Bestenfalls gibt es auch noch eine App für Windows Mobile.

Die Stärken von mobilen Websites

Mobile Websites spielen ihre Stärke dann aus, wenn sie Prozesse und Darstellungen voll und ganz auf eine bestimmte Art mobiler Endgeräte ausrichten. Das kann dazu führen, dass komplette Unterseiten mobil gar nicht angeboten werden. Möglicherweise wird auf großzügige Bühnen zur Produktdarstellung verzichtet. Größter Vorteil der mobilen Websites ist sicherlich, dass ins kleinste Detail festgelegt wird, wie ein mobiler Nutzer was sieht. Außerdem haben spätere Änderungen oder Optimierungen der mobilen Website keinerlei Einfluss auf die "normale" Website.

Ebenso kann man gezielt auf die Nutzung von Flash auf mobilen Endgeräten verzichten (sollte man ohnehin) und direkt HTML5-Videos einsetzen. Auch die Einbindung spezieller Bannerwerbung auf mobilen Endgeräten ist möglich. Besonders im Bereich der Performance können speziell auf mobile Endgeräte ausgelegte Websites ihre Vorteile ausspielen. So werden zum Beispiel meistens stärker komprimierte Grafiken auf mobilen Websites verwendet.

Im Gegensatz zu einer App, ist eine mobile Website unabhängig vom Betriebssystem des Nutzers.

Responsive Design als gute Alternative

Wenn man sich entscheidet nicht zwei komplett eigenständige Designs ständig pflegen zu müssen, ist responsive Design eine sehr gute Alternative zu einer mobilen Website. Beim responsive Design pflegt man nur ein Design und deckt damit jede nur denkbare Bildschirmgröße ab. Besonders auf der Zeit- und Kosten-Seite stellt sich das im späteren Pflegeaufwand als großer Vorteil dar. Außerdem fühlen sich nutzer in gut umgesetzten responsive Websites automatisch "zu Hause", da sich die Seite ähnlich der Desktop-Version anfühlt und auftritt.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist der Impact einer responsive Website bei Google. Da Google Inhalte am meisten mag, wenn sie unter einer URL verfügbar sind, werden responsive Websites häufig besser bewertet als Websites mit zusätzlicher mobiler Website. Entsprechend leichter ist es im Nachgang auch, die Seiten auszuwerten. Zwar gibt es auch hier Mittel und Wege um diesen Vorteil von responsive Sites auszugleichen, diese sind allerdings wieder mit zusätzlichem Aufwand verbunden.

Genau wie mobile Websites sind responsive Websites unabhängig vom Betriebssystem und decken sogar in der Regel sämtliche Auflösungen und Endgeräte mit angepassten und verbesserten Darstellungen ab.

Es kommt auf den Einzelfall an.

Zusammenfassend lässt sich nicht final sagen welche Lösung der Königsweg ist. Sollte man sich entscheiden seinen Shop für mobile Endgeräte zu optimieren, sollte ein Experte gemeinsam mit Ihnen den Shop analysieren und die Möglichkeiten inklusive der Vor- und Nachteile für den Shopbetreiber darstellen. Denn Fakt ist: Die jeweiligen Nachteile von responsive gegenüber mobilen Websites - und umgekehrt - können durch gute Entwickler und Designer in Teilen ausgeglichen werden. Die Entscheidung für oder gegen eine responsive Site, eine mobile Site oder eine App ist vor allem auch eine strategische.

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Kategorien: E-Commerce

Lieferzeit: Die Angabe "ca. 2 - 4 Werktage" ist weiterhin zulässig

shopbetreiber-blog.de - 12. Dezember 2014 - 15:10

Seit der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie zum 13. Juni 2014 in deutsches Recht müssen Online-Händler den Termin nennen, bis zu dem sie die Ware liefern. Bislang war ungeklärt, wie genau dieser Termin anzugeben ist. Jetzt liegt eine erste Entscheidung des OLG München zu dieser Frage vor.

Lesen Sie mehr dazu.

Das OLG München (Beschluss v. 8.10.2014, 29 W 1935/14) hat sich in einem sehr kurzen Beschluss zu der Frage geäußert, ob die Angabe der Lieferzeit mit "ca. 2 - 4 Werktage" den gesetzlichen Anforderungen genügt. Das Gericht hat diese Frage bejaht:

"Die Angabe der Lieferzeit mit „ca. 2 - 4 Werktage“ ist ausreichend bestimmt im Sinne des § 308 Nr. 1 BGB.

Aus dieser Angabe ergibt sich auch mit Blick auf Art. 246a § 1 Abs. 1 Nr. 7 EGBGB der Termin, bis zu dem der Unternehmer liefern muss, nämlich spätestens nach 4 Tagen."

Angabe der Lieferzeit

Zwar bleibt offen, wie das Gericht bei einer Angabe von ca. 2 - 4 Werktagen auf das Ergebnis kommt, dass der Händler nach spätestens 4 Tagen liefern muss, also die Ware nach 4 Tagen beim Verbraucher eintrifft, zu begrüßen ist aber, dass auch nach neuem Recht die Angabe von ca-Lieferzeiten weiterhin möglich ist, wie wir das hier im Shopbetreiber-Blog bereits vor der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie vertreten haben.

Weiterhin unzulässig sind aber Angaben zur Lieferzeit, die durch Zusätze wie "in der Regel" oder "voraussichtlich" relativiert werden. Mittlerweile auch unzulässig wäre die bloße Angabe "sofort versandbereit", da dies keine Angabe einer Lieferzeit darstellt. Vielmehr wird damit nur ausgesagt, dass die Ware spätestens am nächsten Werktag losgeschickt wird. Wann die Ware beim Verbraucher eintrifft, geht aus dieser Lieferzeit-Angabe jedoch nicht hervor.

Bei der Angabe der Lieferzeit müssen Online-Händler außerdem darauf achten, dass nicht an verschiedenen Stellen im Shop unterschiedliche, sich widersprechende Angaben gemacht werden. Denn auch dies kann abgemahnt werden. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Die 3 größten Hürden für Shopbetreiber im Ausland zu verkaufen

shopbetreiber-blog.de - 12. Dezember 2014 - 10:34

Um das Wachstum ihres Online-Shops nachhaltig zu sichern, wagen Shopbetreiber den Gang ins Ausland. Sagepay hat in einem Benchmark-Report für den Online-Handel die drei größten Hürden identifiziert, die es Shopbetreibern schwer machen auch im Ausland zu verkaufen.

Haben deutsche Online-Händler Angst vor der Expansion? Nein, natürlich nicht. 93 Prozent sehen ein mittleres bis hohes Potentzial in ausländischen Märkten. Aber es gibt durchaus Faktoren, die vom Gang über die eigene Landesgrenze abhalten. Das hat sagepay in seiner aktuellen Benchmarkstudie nach Befragung von mehr als 300 Online-Händlern herausgefunden.

Die 3 größten Hürden

Die befragten Shopbetreiber nannten vor allem drei wesentliche Faktoren, die gegen eine Expansion ins Ausland sprechen: Fast 60 Prozent sahen in der Logistik eine große Herausforderung. 54 Prozent fürchten die Kommunikation mit dem Kunden und jeder Zweite (51 Prozent) führt Rechtsunsicherheiten im fremden Markt als Hemmschuh an.

Sechs Basics im Cross-border-Handel

sagepay hat einmal sechs nützliche Tipps zusammengestellt, die Shopbetreiber beachten sollten, wenn sie ins Ausland expandieren.

  1. Die Englische Sprache wird auch im Ausland von den meisten Kunden verstanden und somit Pflicht. Ideal ist es natürlich, wenn in Shop und Service die Landessprache eingesetzt wird.
  2. Die Kreditkarte funktioniert immer. Offene Rechnung oder LEV sind außerhalb Deutschlands im Online-Handel unüblich. Zudem sind lokale Payment-Systeme eine gute Ergänzung und schaffen Vertrauen.
  3. Passen Sie Ihre SEO-Strategie an das Zielland an und optimieren Sie vor allem die Suchbegriffe.
  4. Berücksichtigen Sie unterschiedliche Versandbedienungen. Außerhalb der EU fallen Zölle an. Zudem muss Ihr Sortiment für einen Versand ins Ausland geeignet sein, sonst wird es schnell sehr teuer.
  5. Nur weil es außerhalb Deutschlands keine Abmahnungen gibt, können Shopbetreiber dennoch Probleme mit den Rechsvorschriften im Zielmarkt kommen. Daher sollten Sie sich umfassend über Rechte und Pflichten informieren.
  6. Außerhalb der EURO-Zone sollten Sie die lokale Währung akzeptieren. Darauf muss Ihr Payment-Service-Provider eingestellt sein.
Vertrauen ist eine universale Währung

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor beim Verkauf im Ausland ist es, dass Vertrauen des Kunden in Ihren Shop zu gewinnen. Niedrige Preise findet der Verbraucher im Netz zu genüge, aber in welchem Shop er dann auch schlussendlich den Bestell-Button klickt, hängt maßgeblich davon ab, wie groß sein Vertrauen in die Seriosität des Shopbetreibers ist. David Chau, Director International Markets bei Trusted Shops, erklärt, welchen warum Vertrauen eine internationale Währung ist, die auf eine Marke einzahlt.

Shopbetreiber-blog: Auf welche Faktoren sollten Online-Händler denn zudem noch achten, wenn Sie erfolgreich im Ausland verkaufen wollen?

David Chau: Die Herausforderung ist doch, dass ein Online-Shop aus Deutschland im Ausland kaum Markenbekanntheit hat. Der Shopbetreiber muss auf folgende Frage eine Antwort haben: Warum sollte der Kunde ausgerechnet in meinem Shop kaufen? Eine zentrale Antwort auf diese Frage lautet: Weil bei mir andere Kunden bereits eingekauft haben und meistens zufrieden waren – mir also vertrauen. Und mit diesem Wert muss der Shopbetreiber seine Marke auch im Ausland aufladen.

Shopbetreiber-blog: Welche Maßnahmen sind denn dazu geeignet?

Chau: Die Wirksamkeit von vertrauensbildenden Maßnahmen im Online-Handel variieren von Land zu Land. Gütesiegel, Kundenbewertungen, Garantien oder sichere Zahlungssysteme sind Klassiker. In Frankreich und Groß-Britannien sind beispielsweise Kundenbewertungen der optimale Einstieg, um Vertrauen beim Verbraucher aufzubauen. In Deutschland und Polen ist die Kombination aus Gütesiegel und Geld-zurück-Garantie besonders effektiv. In den Niederlanden, Spanien und Italien wird die Kombination eines Bewertungssystems mit einem bekannten Gütesiegel am häufigsten eingesetzt.

Shopbetreiber-blog: Wenn Gütesiegel, Bewertungen, Garantien und Paymentsysteme der Klassiker sind, worauf muss ein Shopbetreiber noch achten?

Chau: Ein funktionierender und hervorragender Kundenservice. Ein Shop muss auch dann noch 100 Prozent Leistung bringen, wenn der Kunde bereits auf den Bestell-Button gedrückt hat. Die Herausforderung ist für den Händler aber die qualitative Bewertung seines Shops. Kundenbewertungen sind nur ein Indikator und in der Praxis hat sich gezeigt, dass diese als alleinige Metrik nicht ausreichen, um den Service eines Online-Shops nachhaltig zu beurteilen. Es braucht also weitere Kennzahlen, wie zum Beispiel die Anzahl von Beschwerden oder die Zeitdauer um Beschwerden zu bearbeiten.

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Kategorien: E-Commerce

ZDF WISO sucht Shopbetreiber, die abgezockt wurden

shopbetreiber-blog.de - 10. Dezember 2014 - 16:16

Durch unseren Bericht über die Betrugsmasche via DHL Packstation ist das ZDF Wirtschaftsmagazin WISO auf den Fall aufmerksam geworden. Nun sucht die Redaktion Shopbetreiber, die Opfer dieser Masche geworden sind und darüber vor der Kamera erzählen wollen.

Shopbetreiber aufgepasst! Wenn auch Sie auf die Betrugsmasche mit der Packstation hereingefallen sind, benötigen wir Ihre Unterstützung. ZDF WISO hat sich der Sache angenommen und wird den Fall aufgreifen.

Bei dieser Betrugsmasche handelt es sich um einen klassischen Warenkreditbetrug. Als Tatmittel nutzen die Betrüger die Packstationen der DHL. Das Vorgehen sei derzeit bundesweit stark im Kommen, so die Polizei. Wir haben kürzlich darüber berichtet.

Der bekannte TV-Journalist Volker Wasmuth recherchiert die Geschichte und sucht nun Opfer, die auf diese Masche hereingefallen sind, um darüber vor der Kamera zu sprechen.

Bitte wenden Sie direkt per E-Mail an: volker.wasmuth@blue-moon.tv

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Kategorien: E-Commerce

eBay Auktion: Abbruch kostet Händler 8.500 Euro

shopbetreiber-blog.de - 10. Dezember 2014 - 15:38

Der BGH hatte sich heute erneut mit einer abgebrochenen eBay-Auktion zu beschäftigen. Konkret ging es um die Frage, ob der Händler auch dann Schadenersatz für wegen des Abbruchs leisten muss, wenn die Auktion noch länger als 12 Stunden laufen sollte. Der BGH hat diese Frage bejaht.

Lesen Sie mehr zu dem Urteil.

Der BGH hat heute folgende Pressemitteilung Nr. 185/2014 veröffentlicht:

Vorzeitiger Abbruch einer eBay Auktion

Der Bundesgerichtshof hat sich heute in einer Entscheidung mit der Frage beschäftigt, unter welchen Umständen ein Anbieter eine noch länger als 12 Stunden laufende eBay Auktion vorzeitig beenden und die angebotene Sache anderweitig veräußern kann, ohne sich gegenüber dem bis dahin Höchstbietenden schadensersatzpflichtig zu machen.

Der Beklagte bot am 17. Mai 2012 auf der Internet-Plattform eBay für die Dauer von zehn Tagen ein Stromaggregat zu einem Startpreis von 1 € an. Am 19. Mai 2012 brach er die Auktion vorzeitig ab. Der Kläger war zu diesem Zeitpunkt zu dem Startgebot von 1 € Höchstbietender und begehrt - nachdem der Beklagte das Stromaggregat anderweitig veräußert hat - nunmehr Schadensersatz in Höhe des Wertes des Stromaggregats (8.500 €).

Der Beklagte meint, er habe aufgrund der Allgemeinen Geschäftsbedingungen von eBay die Auktion ohne weiteres abbrechen dürfen, da sie noch länger als 12 Stunden gelaufen wäre.

Die Versteigerung erfolgte auf der Grundlage der zu dieser Zeit maßgeblichen Allgemeinen Geschäftsbedingungen von eBay. Dort hieß es auszugsweise:

"§ 9 Nr. 11: Anbieter, die ein verbindliches Angebot auf der eBay-Website einstellen, dürfen nur dann Gebote streichen und das Angebot zurückziehen, wenn sie gesetzlich dazu berechtigt sind. Weitere Informationen. […]

§ 10 Nr. 1 Satz 5: Bei Ablauf der Auktion oder bei vorzeitiger Beendigung des Angebots durch den Anbieter kommt zwischen Anbieter und Höchstbietendem ein Vertrag über den Erwerb des Artikels zustande, es sei denn, der Anbieter war gesetzlich dazu berechtigt, das Angebot zurückzunehmen und die vorliegende Geboten zu streichen."

Der Link "Weitere Informationen" in § 9 Nr. 11 führte u.a. zu folgenden Hinweisen:

"Wie beende ich mein Angebot vorzeitig?

Wenn Sie einen Artikel auf der eBay-Website einstellen, geben Sie grundsätzlich ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über diesen Artikel ab und sind für die Angebotsdauer dieses Angebots gebunden. Es kann jedoch vorkommen, dass Sie ein Angebot vorzeitig beenden müssen, zum Beispiel, wenn Sie feststellen, dass Sie sich beim Einstellen des Artikels geirrt haben oder der zu verkaufende Artikel während der Angebotsdauer ohne Ihr Verschulden beschädigt wird oder verloren geht.

Vor dem Beenden eines Angebots gilt:

• Vergewissern Sie sich, dass Ihr Grund für das Beenden des Angebots gültig ist. […]"

Im Weiteren hieß es unter anderem:

"Angebot läuft noch länger als 12 Stunden

Wenn das Angebot noch 12 Stunden oder länger läuft, können Sie es ohne Einschränkungen vorzeitig beenden. Wenn zum Zeitpunkt der Beendung des Angebots Gebote für den Artikel vorliegen, werden Sie gefragt, ob Sie die Gebote streichen oder den Artikel an den Höchstbietenden verkaufen möchten. […]"

Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Auf die Berufung des Klägers hat das Oberlandesgericht den Beklagten zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 8.500 € verurteilt. Die vom Berufungsgericht zugelassene Revision hatte keinen Erfolg.

Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass dem Kläger ein Anspruch auf Schadensersatz statt der Leistung gemäß § 280 Abs. 1, 3, § 283 Satz 1 BGB in Höhe von 8.500 € zusteht. Zwischen dem Kläger als Höchstbietendem und dem Beklagten ist ein Kaufvertrag über das Stromaggregat zum Preis von 1 € zustande gekommen.

Das Verkaufsangebot war aus Sicht des an der Auktion teilnehmenden Bieters dahin auszulegen, dass es nur unter dem Vorbehalt einer gemäß § 9 Nr. 11, § 10 Nr. 1 Satz 5 der eBay-AGB berechtigten Angebotsrücknahme stand. Wie das Berufungsgericht zutreffend festgestellt hat, lag keiner der dort benannten Gründe zur Rücknahme des Angebots vor. Deshalb war das Angebot entgegen der Auffassung der Revision nicht unverbindlich. Denn aus den an § 9 Nr. 11 der eBay-AGB anknüpfenden "Weiteren Informationen" lässt sich nicht entnehmen, dass ein Angebot ohne einen dazu berechtigenden Grund zurückgenommen werden darf. Das gilt auch dann, wenn die Auktion – wie hier – noch 12 Stunden oder länger läuft. Die "Weiteren Informationen" sind lediglich als Ergänzung von § 9 Nr. 11 hinsichtlich der praktischen Durchführung der Angebotsrücknahme zu verstehen. Nach ihrem gesamten Inhalt sollen sie dagegen nicht die – dem Geschäftsmodell einer eBay-Auktion zugrunde liegende – Bindung an das Angebot für die Dauer der Auktion weiter einschränken als dies bereits in § 9 Nr. 11 und § 10 Nr. 1 Satz 5 der eBay-AGB geschieht.

* § 280 Schadensersatz wegen Pflichtverletzung

(1) Verletzt der Schuldner eine Pflicht aus dem Schuldverhältnis, so kann der Gläubiger Ersatz des hierdurch entstehenden Schadens verlangen. Dies gilt nicht, wenn der Schuldner die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat. (…)

(3) Schadensersatz statt der Leistung kann der Gläubiger nur unter den zusätzlichen Voraussetzungen des § 281, des § 282 oder des § 283 verlangen.

§ 283 Schadensersatz statt der Leistung bei Ausschluss der Leistungspflicht

Braucht der Schuldner nach § 275 Abs. 1 bis 3 nicht zu leisten, kann der Gläubiger unter den Voraussetzungen des § 280 Abs. 1 Schadensersatz statt der Leistung verlangen. (…)

Urteil vom 10. Dezember 2014 – VIII ZR 90/14

LG Nürnberg-Fürth - Urteil vom 17. Januar 2013 - 7 O 6876/12

OLG Nürnberg - Urteil vom 26. Februar 2014 - 12 U 336/13

Karlsruhe, den 10. Dezember 2014

Fazit

Im November hatte der BGH erst bestätigt, dass ein Verkäufer, der eine eBay Auktion abbricht, Schadenersatz leisten muss, selbst dann, wenn es sich beim Bietenden um einen "Abbruch-Jäger" handelt, der nur darauf wartet, dass Auktionen abgebrochen werden, um dann Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Da fragt man sich schon, warum der BGH so kurze Zeit später noch einmal mit dieser Frage befasst war. Diese zweite Entscheidung von heute macht aber noch einmal deutlich, dass Händler eine laufende eBay Aktion nicht einfach abbrechen sollten. Soll ein bestimmter Preis erreicht werden, sollte ein Mindestpreis festgelegt werden. Nur so kann der Verkäufer verhindern, dass die Ware evtl. unter Wert verkauft wird. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Responsive Design: Webdesign-Trend oder langfristige Strategie?

shopbetreiber-blog.de - 10. Dezember 2014 - 13:30

Im Jahr 2013 ist die mobile Nutzung des Internets laut statistischem Bundesamt um 43% im Vergleich zu 2012 gestiegen. In diesem Zusammenhang fällt immer wieder das Schlagwort responsive Design. Wir erklären Ihnen, was responsive Design bedeutet, was mobile Websites und Apps ausmacht und wie man sie zielführend im E-Commerce einsetzen kann.Auch in diesem Jahr scheint dieser Trend nicht abzubrechen: Laut ARD ZDF Onlinestudie nutzen 50% der deutschen Internetnutzer das Netz vorwiegend über mobile Endgeräte.  Beschäftigt man sich mit aktuellen Themen des Webdesigns kommt man unter anderem um das Schlagwort "responsive Design" oder "adaptives Design" nicht herum. Doch worum handelt es sich genau und ist responsives Design vielleicht nur eine Mode-Erscheinung? 

Amazon nutzt responsive Design seit Jahren.

Amazon gilt als der Platzhirsch im Bereich des Online-Shoppings. Schon seit vielen Jahren setzt auch Amazon zum Teil auf responsive Design - und das bevor man es als solches überhaupt bezeichnet hat. Doch was hat es mit diesem responsive Design überhaupt auf sich?

Im klassischen Webdesign geht man davon aus, dass der Besucher die Website mit einem Desktop-PC oder Laptop betrachtet. Dort kann man recht gut diverse Bildschirmgrößen als Standards definieren. Mit der Zunahme der Nutzung von Netbooks und Internet auf Smartphones ist hier ein deutlicher Trend zu immer mehr, immer unterschiedlicheren Bildschirmgrößen zu erkennen. Genau hier setzt responsive Webdesign an. 

Unter responsive Design versteht man eine Website die sich automatisch dem Bildschirm oder/und dem vorhandenen Eingabegerät anpasst. Entsprechend ändern sich dann häufig automatisch die Größen und Anordnungen unterschiedlicher Bereiche und Elemente auf einer Website. Das kann soweit gehen, dass Websites sogar leicht unterschiedliche Anordnungen und Größen von Elemten für horizontale und vertikale Ausrichtung des Geräts unterstützen.

Um auf das Beispiel von Amazon zurück zu kommen: Wie geht der Online-Riese mit dem Thema um? Ansätze von responsive Wendesign sind dort unter anderem auf der Startseite zu sehen. Besucht man Amazon.de mit einem sehr breiten Bildschirm, bemerkt man schnell, dass das Navigationsmenü sichtbar ist. Besucht man die Website mit kleineren Bildschirmen, ist das Menu erst auf Klick zu sehen. Dieses recht simple Beispiel verdeutlicht sehr anschaulich das Prinzip von responsive bzw. adaptivem Design und wie unaufdringlich dieses sein kann.

Jedes Element auf Funktion und Wirkung prüfen.

Wie man am Beispiel des Schmuckversands kolkmeyer.de sieht, gibt es zahlreiche Elemente die je nach Endgerät bzw. Browserbreite anders dargestellt werden können. Die Navigation wird für Smartphones völlig anders angezeigt als für Desktop-Browser. Teile der Meta-Navigation wie "Benutzerkonto" oder "Wunschzettel" werden auf Smartphones hinter einem eigenen Navigationsicon am oberen Bildschirmrand versteckt. Per Fingertipp klappt das entsprechende neue Untermenü aus. Das Logo hat unterschiedliche Größen genauso wie die sogenannte "Bühne" je nach Endgerät unterschiedlich dargestellt wird.

Als "Buzzword" ist reponsive Design aktuell in aller Munde, im Gegensatz zu manch anderem Internet-Phänomen spricht allerdings vieles dafür, dass responsive Design mehr als nur ein Trend ist. Besonders im Hinblick auf Zukunftsfähigkeit von Websites und Onlineshops kann responsive Design eine nachhaltige Lösung sein. Die Entwicklung hin zu mehr mobilen Endgeräten mit unterschiedlichsten Bildschirmgrößen scheint kaum abzubrechen. Es bietet sich daher an mit einer Website möglichst viele unterschiedliche Geräte abzudecken und eine optimierte Darstellung und Nutzung anzubieten.

Responsive Design nutzt Standardtechniken.

Die Technik hinter responsive Design ist keine andere als bei "normalen" Websites auch: HTML und CSS. Responsive Websites benötigen also keine speziellen Server-Setups oder komplizierte technische Voraussetzungen. Mit HTML und CSS setzt man damit auf Technologien, die auch mittelfristig zu den wichtigsten Techniken der Webentwicklung gehören. 

Responsive Design ist als Universallösung mit einem Design für möglichst viele Auflösungen zu sehen.

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Kategorien: E-Commerce

Bonitätscheck: Das müssen Online-Händler unbedingt beachten

shopbetreiber-blog.de - 10. Dezember 2014 - 11:25

Für rund 10 Milliarden Euro werden 2014 Weihanchtsgeschenke im Internet gekauft. Daher führen viele Online-Shops einen Bonitätscheck durch. Das Ergebnis entscheidet darüber, welche Zahlarten angeboten werden. Aber ist das überhaupt erlaubt? Dr. Carsten Föhlisch beantwortet im Interview die vier wichtigsten Fragen.

Dr. Carsten Föhlisch ist Executive Director Legal & Expert Services bei Trusted Shops und einer der renommiertesten Experten im Bereich des E-Commerce-Rechts. Welche Rechte und Pflichten Shopbetreiber bzw. Auskunfteien bei Bonitätsauskünften ihrer Kunden haben, erläutert er hier bei uns im Blog.

shopbetreiber-blog: Damit Online-Händler auch an ihr Geld kommen, ist es mitunter geraten gewisse Kunden von bestimmten Zahlarten auszuschließen. Grund dafür ist meistens das Ergebnis eines automatisierten Bonitätscheck, dem sogenannten Scoring. Wie genau funktioniert das eigentlich?

Föhlisch: Beim Scoring werden große Datenmengen analysiert und statistisch ausgewertet. Es wird anhand der über den Käufer gesammelten Erfahrungen aus der Vergangenheit eine Prognose erstellt, mit welcher Wahrscheinlichkeit er seine Rechnung bezahlen oder Raten tilgen kann. In diese Prognose, den sog. „Score-Wert“, können die unterschiedlichsten Daten einfließen wie zum Beispiel das Zahlungsverhalten, das Einkommen, aber auch die Staatsangehörigkeit oder das Wohnumfeld. Solche Abfragen werden durch Auskunfteien wie etwa der Schufa durchgeführt und erfolgen häufig, ohne dass der Verbraucher es überhaupt merkt.

shopbetreiber-blog: Darf der Bonitätscheck ohne die Einwilligung des Kunden durchgeführt werden?

Föhlisch: Ein Bonitätscheck und die damit verbundene Datenübermittlung an eine Auskunftei sind nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zwar zulässig, bedürfen aber grundsätzlich der Einwilligung des Betroffenen. Eine solche Einwilligung muss stets bewusst erfolgen und darf nicht etwa in den AGB versteckt werden.

Eine Ausnahme sieht das BDSG jedoch für den Fall vor, dass für Sie als Händler sogenanntes „überwiegendes berechtigtes Interesse“ besteht. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Kunde auf Rechnung bestellt und Sie die Ware zusenden, ohne bereits bezahlt wurde. In einem solchen Fall kann eine Bonitätsprüfung auch ohne die Einwilligung des Kunden datenschutzrechtlich zulässig sein. Aber auch dann müssen Sie den Shopper darüber informieren werden. Dabei reicht es aus, solche Informationen in Ihre Datenschutzerklärung zu integrieren.

shopbetreiber-blog: Wie erfahren Verbraucher, welche Daten über sie gespeichert werden?

Föhlisch: Dem Verbraucher steht gemäß § 34 BDSG das Recht zu, Auskunft darüber zu erhalten, welche Wahrscheinlichkeitswerte bei einer Auskunftei von ihm gespeichert werden, welche Daten für die Berechnung genutzt werden und welche Bedeutung sie haben. Dieser Auskunftsanspruch gegen die Auskunfteien steht ihm einmal im Kalenderjahr kostenlos zu. Allerdings können sie nicht verlangen, dass ihnen mitgeteilt wird, wie der Wahrscheinlichkeitswert konkret zustande kommt (BGH, Urt. v. 28.01.2014, VI ZR 156/13).

shopbetreiber-blog: Welche Folgen können falsche Schufa-Einträge für Online-Händler haben?

Föhlisch: Falsche Einträge in der Schufa können dadurch verursacht werden, dass der Shopbetreiber als Vertragspartner falsche Informationen übermitteln oder durch Fehler der Schufa selbst. Auskunfteien sind dazu verpflichtet, unrichtige Angaben zu korrigieren (LG Berlin, Urt. v. 7.3.2012, 26 U 65/11). Ist eine schnellstmögliche Klärung innerhalb einer angemessenen Zeit nicht möglich, wird über den Datensatz keine Auskunft erteilt.

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Kategorien: E-Commerce

Shop Award 2015: Jetzt teilnehmen

shopbetreiber-blog.de - 10. Dezember 2014 - 10:18

Die Fachzeitschrift Internet World Business sucht die besten Shops aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine Jury, bestehend aus zehn renommierten E-Commerce-Experten, testen die Einreichungen auf Herz und Nieren.Die Bewerbungsfrist endet am 19. Januar 2015.

Zum vierten Mal kürt die Redaktion der Internet World Business mit dem Shop Award 2015 die besten Online-Shops der DACH-Region. Mitmachen kann jeder deutschsprachige Online-Shop und jede deutschsprachige E-Commerce-Agentur, die hinter der Umsetzung eines entsprechenden Shops steht.

Shop Award 2015: So funktioniert es

Die Auszeichnung wird in sieben Kategorien verliehen:

  • Bester Online-Pure-Player
  • Bester Multichannel-Anbieter
  • Bester Online-Shop eines Markenherstellers
  • Bester B-to-B-Shop
  • Bester Mobile Shop
  • Beste Produktpräsentation
  • Höchster Innovationsgrad

Unter allen Einreichungen wird zudem der Sonderpreis "Best of Show" vergeben. Die Einreichung, auch für mehrere Shops, ist kostenfrei.

Die Preisverleihung findet am Abend des 23. März im Rahmen einer Gala im Münchner Event-Lokal "Gop" statt. Hier geht's zum Bewerbungsformular.

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Kategorien: E-Commerce

Rechtsanwalt Thomas Urmann zu Schadenersatz verurteilt

shopbetreiber-blog.de - 9. Dezember 2014 - 14:19

Alle guten Dinge sind drei: Nachdem Abmahnanwalt Torsten Riebe zu 2 Jahren auf Bewährung und Rechtsanwalt Sandhage zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt wurde, trifft es nun den nächsten Abmahnanwalt: Thomas Urmann muss einem Abgemahnten Schadenersatz wegen Rechtsmissbrauch bezahlen. Das hat das LG Regensburg jetzt bestätigt.

Lesen Sie mehr in einem Gastbeitrag von Dr. Walter Felling.

Rechtsanwalt Thomas Urmann ist bekannt geworden durch den sog. "Porno-Pranger" und durch Redtube-Abmahnungen. Verurteilt wurde er auch schon wegen Insolvenzverschleppung bei seiner ehemaligen Wurstfabrik.

Aber vielen Online-Händlern ist Thomas Urmann auch ein Begriff: Im August 2012 mahnte die Kanzlei U+C Rechtsanwälte Urmann+Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH im Namen der KVR Handelsgesellschaft mbH, vertreten durch Frank Drescher in einem selten da gewesenen Ausmaß ab. Innerhalb von neun Tagen verschickten sie mindestens 1.043 Abmahnungen!

Dafür kassierte Thomas Urmann jetzt eine Quittung: Er ist zusammen mit seinem Mandanten Frank Drescher zur Zahlung der Verteidigungskosten gegen eine dieser Abmahnungen verurteilt worden, immerhin 1.716,50 Euro (zzgl. Zinsen). Eine Entscheidung des AG Regensburg (Urt. v. 5.7.2013, 4 C 3780/12) - wir berichteten - hat das LG Regensburg jetzt mit deutlichen Worten bestätigt.

Rechtsanwalt Thomas Urmann beging Rechtsmissbrauch

Das Gericht stellte zunächst fest, dass sowohl die Abmahnkanzlei von Rechtsanwalt Thomas Urmann als auch der Mandant zur Zahlung von Schadenersatz verpflichtet seien, da die vorausgegangenen Abmahnungen, die Thomas Urmann im Namen der KVR Handelsgesellschaft mbH ausgesprochen hat, rechtsmissbräuchlich waren.

"Ein Missbrauch im Sinne von § 8 Abs. 4 UWG ist dann anzunehmen, wenn sich die Abmahntätigkeit verselbstständigt, d.h. in keinem vernünftigen Verhältnis zur gewerblichen Tätigkeit des Abmahnenden steht und bei objektiver Betrachtung an der Verfolgung bestimmter Wettbewerbsverstöße kein nennenswertes wirtschaftliches Interesse außer dem Gebührenerzielungsinteresse bestehen kann, zumal wenn es sich um geringfügige und/oder leicht zu ermittelnde Verstöße handelt oder wenn der Mitbewerber, obwohl er finanziell schwach ist, Abmahnungen in großer Zahl ausspricht oder trotz umfangreicher Abmahntätigkeit in keinem Fall den Anspruch gerichtlich durchzusetzen versucht."

Über 1.000 Abmahnungen in neun Tagen

Thomas Urmann sprach für die KVR Handelsgesellschaft mbH innerhalb von nur neun Tagen über 1.000 Abmahnungen aus. Das ergab sich aus einer schlüssigen Interpretation der Unterlagen, die der Kläger vorgelegt hatte.

Dieser Interpretation sind weder der Abmahnanwalt noch der auch beklagte Frank Drescher entgegengetreten, obwohl nur sie wissen konnten, wie viele Abmahnungen tatsächlich ausgesprochen wurden.

"Nur sie allein [die Beklagten - Anm. d. Red.] wissen, wieviele Abmahnungen tatsächlich versandt wurden.

Im Zuge der sekundären Darlegungs- und Beweislast hätten sie durch präzise Angaben die klägerische Behauptung 'massenweiser' Abmahnungen widerlegen können.

Es wäre ein Einfaches gewesen, durch Nennung der wahren Zahl an Abmahnungen den klägerischen Vortrag zu korrigieren bzw. zu entschärfen."

Kein Verstecken hinter der Schweigepflicht

Thomas Urmann berief sich in diesem Punkt auf seine anwaltliche Schweigepflicht, wie auch schon in erster Instanz. Das ließ das Gericht aber nicht gelten, zumal sich Frank Drescher ohnehin nicht auf eine Schweigepflicht berufen konnte.

"Beide Beklagte hätten sich hierzu zivilprozessual erklären müssen.

Dies gilt auch für die Beklagte zu 1 [die Rechtsanwaltsgesellschaft - Anm. d. Red.]. Dass sie sich auf ihre rechtsanwaltliche Verschwiegenheitspflicht berufen hat, ändert daran nichts. Denn die Schweigepflicht schützt nur das Mandatsverhältnis mit dem Beklagten zu 2 [Frank Drescher - Anm. d. Red.]. Da dieser aber seinerseits im Zivilprozess hierzu Erklärungen hätte abgeben müssen, muss die Beklagte zu 1 die mit dem Schweigen einhergehende Geständnisfiktion gegen sich wirken lassen.

Andernfalls wäre das Sichberufen auf die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht ein juristischer Kunstgriff, der die Wirkungen der sekundären Darlegungs- und Beweislast aushebeln würde."

Abmahntätigkeit stand im Vordergrund

Die Schlussfolgerung des Amtsgerichts, dass die Abmahntätigkeit der KVR Handelsgesellschaft mbH im Vordergrund stand, stieß beim Landgericht auf keinerlei Bedenken, ganz im Gegenteil.

"Der Rückschluss erscheint vielmehr logisch aufgrund folgender zeitlicher Abfolge und in Zusammenschau folgender Umstände:

  • Noch bevor überhaupt der Online-Handel durch die KVR richtig angelaufen war, wurden bereits Wettbewerbsverstöße ermittelt und eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt.
  • Das geschätzte Volumen an Rechtsanwaltsgebühren, über das sich die Beklagten ausschweigen, steht in keinem angemessenen Verhältnis zu den tatsächlich erzielten Umsätzen der KVR. Allein die bekannt gewordenen Abmahnfälle haben im August 2012 Rechtsanwaltsgebühren von etwa 88.644,80 Euro ausgelöst (136 x 651,80 Euro). Das Ausgangsgericht hat nachvollziehbar einen monatlichen Gewinn der KVR im August 2012 von unter 3.000 Euro angenommen, ohne dass dies von der Berufung weiter angegriffen wurde.
  • Ein überzeugendes Geschäftskonzept der KVR ist nicht erkennbar. Die von ihr angebotene breite Produktpalette spricht vielmehr dafür, zu möglichst vielen Konkurrenzunternehmen ein Wettbewerbsverhältnis aufzubauen, um diese wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens abmahnen zu können.
  • Nur fünf Monate nach Firmengründung wurde für die KVR Insolvenz angemeldet.

Folglich hegt die Kammer keinen Zweifel daran, dass die Beklagten mit den Abmahnungen gemeinsam ein Geschäftsmodell verfolgt haben; die Abwehr wettbewerbswidriger Nachteile zu Lasten der KVR stand - wenn überhaupt - eindeutig im Hintergrund. Damit haften sie aus § 826 BGB [Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung - Anm. d. Red.]."

Fazit

Die Entscheidung des LG Regensburg ist eine weitere, die Abmahnern und Abmahnanwälten Grenzen aufzeigt. Das Urteil zeigt auch, dass sich Widerstand lohnen kann. Nur wer sich gegen rechtsmissbräuchliche Abmahnungen wehrt, hat auch eine Chance, entstandene Anwaltskosten erstattet zu erhalten. Auch andere von Rechtsanwalt Thomas Urmann Abgemahnte können noch klagen, denn noch sind die Regressforderungen nicht verjährt.

Über den Autor

RA Dr. Felling

Dr. Walter Felling ist Dipl. Betriebswirt und seit 1991 selbstständiger Rechtsanwalt. Zuvor war er als Prokurist der VB Soest e.G. und als Sozius einer größeren Kanzlei in Soest tätig. Herr Dr. Felling betreut Mandanten unter anderem auf dem Gebiet des Wirtschafts- und Bankrechts. Außerdem beschäftigt er sich intensiv mit dem Modellflugrecht, in welchem er 2008 promovierte. Seine Dissertation ist 2008 unter dem Titel “Chancen und Grenzen des Rechts auf freie Nutzung des Luftraumes durch Flugmodelle” bei der Neckar-Verlag GmbH, Villingen Schwenningen, erschienen.

Dr. Felling hat in dem Verfahren vor dem AG und dem LG Regensburg den Kläger vertreten.

Herr Dr. Felling hat schon für andere Abgemahnte Regressklagen gegen Abmahnkanzleien geführt, so z.B. vor dem LG Bochum.

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Kategorien: E-Commerce

Handbuch für Online-Händler: Neue Auflage für Frankreich

shopbetreiber-blog.de - 8. Dezember 2014 - 16:59

In Frankreich wurde die Verbraucherrechterichtlinie bereits zum 13. Juni 2014 umgesetzt. Allerdings fehlten noch wichtige Teile wie z.B. die Muster-Widerrufsbelehrung oder das Muster-Widerrufsformular. Diese Bestandteile wurden im September nachträglich in einem Dekret umgesetzt. Wir haben die Regelungen dieses Dekrets in das französische Handbuch für Online-Händler eingearbeitet, damit Sie Ihren Shop in Frankreich fit für das neue Recht machen können.

Lesen Sie mehr zur akuellen Auflage.

Neuerungen: Das Dekret zum „Gesetz Hamon“

Seit 13. Juni 2014 müssen die Mitgliedsstaaten der EU das neue Verbraucherrecht beachten. In Frankreich wurden die Vorschriften der Richtlinie im sog. „Gesetz Hamon“ (LOI n° 2014-344 du 17 mars 2014 relative à la consommation) umgesetzt. Mit einem Dekret vom 19. September 2014 (Décret no 2014-1061 du 17 septembre 2014 relatif aux obligations d’information précontractuelle et contractuelle des consommateurs et au droit de rétractation) wurden die Vorgaben dieses Gesetzes präzisiert und verdeutlicht. So wird zum Beispiel ein Model zur Erstellung einer Widerrufsbelehrung zur Verfügung gestellt.

Schützen Sie sich damit ab sofort vor Sanktionen und machen Sie mit der Hilfe unseres Handbuchs Ihren Shop sicher!

Anpassung Ihres Shops mit dem Handbuch für Online-Händler

Auf über mehr als 120 Seiten informiert das französische Handbuch für Online-Händler umfassend über alle Problemfelder im französischen E-Commerce. Dabei veranschaulichen zahlreiche Praxisbeispiele sowie Musterformulierungen wie Sie in Ihrem Shop die französischen Vorgaben einfach und unkompliziert umsetzen können. Besonders hilfreich sind dabei die Checklisten am Anfang eines jeden Kapitels, die kurz und knapp die wichtigsten Punkte eines jeden Themas zusammenfassen.

Das Handbuch für Online-Händler gibt dabei einen umfassenden Einblick in den gesamten Kaufprozess, wie zum Beispiel das Impressum, die Datenschutzerklärung, die Kundendatenerhebung, Bestellseite und AGB sowie die E-Mail Bestätigung.

Zudem werden Sie umfangreich in der Einleitung über die Produkte von Trusted Shops sowie über die Prozesse von der Anmeldung bis zur Freischaltung des Zertifikats informiert.

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Wählen Sie aus der Dropdown-Box einfach die gewünsche Sprachvariante des Handbuch für Online-Händler:

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Hier außerdem noch der Link zur Bestellung des Handbuchs in unserem französischem Shop:

Guide pour e-commerçants

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Kategorien: E-Commerce

Ad Fraud: USA sagen Online-Werbebetrug den Kampf an

shopbetreiber-blog.de - 8. Dezember 2014 - 15:39

Der amerikanische Branchenverband Interactive Advertising Bureau (IAB USA)  hat umfangreiche Maßnahmen gegen Ad Fraud angekündigt. Basis ist eine "Trustworthy Accountability Group", die Strukturen schaffen soll, um künstlich erzeugten Traffic und Malware zu eliminieren.

Publisher, ­Werbungtreibende und Agenturen müssten gemeinsam den Kampf gegen betrüge­rischen Traffic, Malware-Attacken und IP-Piraterie aufnehmen, zitiert die Internet World Business Randall Rothenberg, President und CEO des IAB USA. Das Programm gegen den Online-Werbebetrug setzte auf mehr Transparenz in den Geschäftsbeziehungen und Transaktionen. Zudem stünden auch die Marktbeobachtung sowie die Erarbeitung präventiver Maßnahmen im Fokus der Anstrengungen.

Ad Fraud in Deutschland

Ad Frau ist ein Thema, über das die Online-Werber etwas ungern reden. Nach Recherchen von ibussines aus dem Jahr 2012 würde beispielsweise durch Affiliate-Betrug ein Schaden von 80 Millionen Euro pro Jahr verursacht. Davon ging Joachim Graf, Herausgeber und Chefredakteur von iBusiness.de aus.

"In Euro gesprochen entstehen durch Ad-Hijacking Schäden von 82 Millionen Euro pro Jahr. Jeder siebte erwirtschaftete Affiliate-Euro wandert also in dunkle Kanäle."

Nach Recherchen von iBusiness läuft der Affiliate-Betrug immer nach derselben Masche ab: Die Betrüger bauten die Suchmaschinenanzeigen von Brands nach und böten für die Kopien bessere Klickpreise als die Marke. Der ausgelieferten Anzeige werde dann ein Affiliate-Cookie untergejubelt, um die Provision zu kassieren.

Diese Methode treibe die Kosten für die Merchants um ein Vielfaches in die Höhe, weiß Peter Herold von Xamine, der gemeinsam mit iBusiness die Zahlen zum Affiliate-Betrug damals ermittelt hat.

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Kategorien: E-Commerce

Social Visibility: So sichtbar sind Online-Shops in den sozialen Medien

shopbetreiber-blog.de - 8. Dezember 2014 - 14:56

Die Social Media-Sichtbarkeit dient Kunden als wichtige Kaufentscheidung. Die deutschen Online-Shops schöpfen das Potenzial der sozialen Netzwerke deutlich mehr aus, als noch im Vorjahr. Doch noch ist in Sachen Social Visibility viel Luft nach oben, konstatieren die Studienautoren von Searchmetrics.

Die Social Visibility, die Sichtbarkeit in den sozialen Netzwerken, dient als eine der Kennzahlen für die Popularität einer Website bzw. einer Marke. Je populärer ein Online-Shop in den sozialen Medien vertreten ist, desto höher sind Aufmerksamkeit und auch die Kaufbereitschaft der Kunden – denn diese verlassen sich bei Kaufentscheidungen immer mehr auf die Meinung von anderen Kunden.

In der Searchmetrics Analyse zeigt sich, dass deutsche Online-Händler sich 2014 weitaus mehr in den sozialen Netzwerken engagieren als noch im Vorjahr.

Social Visibility: Amazon weiterhin mit großem Vorsprung

Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich bei den Platzierungen der zehn größten Shops deutlich, dass in puncto Social Visibility mehr unternommen wurde. So konnte Amazon seine Spitzenposition nicht nur verteidigen, der Shop-Gigant verdoppelte seine Social Visibility mit 230.719K Index-Punkten nahezu. Noch stärkere Steigungen verbuchen Tchibo (49.623.440) und Zalando (38.338.856), die ihre Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken nahezu versiebenfacht, respektive versechsfacht haben. Conrad, Bonprix und Weltbild durchbrachen ebenfalls erstmals die Millionenmarke.

Wie schon im Vorjahr liegen auch in Sachen Social Links – der Menge aller Links auf einer Domain, die in den beobachteten sozialen Netzen gefunden wurde – Amazon, Tchibo und Zalando eindeutig auf den Top-Positionen. Riese Amazon weist im Vergleich zu 2013 nahezu die doppelte Anzahl Social Links auf, die beiden anderen haben auch hier Zuwächse von annähernd 500 Prozent. Auf Facebook erhielt Amazon rund 107,018 Millionen Likes, Shares und Kommentare, aber auch Tchibo (18.297.076) und Zalando (14.560.932) sind hier prominent vertreten.

Pinterest erhält deutlich gestiegenes Interesse als Marketing-Instrument

Pinterest wird weitaus mehr genutzt als noch im Vorjahr. Schon damals war Zalando Vorreiter, mit 5.503 Pins lag der Shop 2013 auf Position 1. Diesen Vorsprung baute der Online-Versand 2014 deutlich aus, mit 13.666 Pins weist Zalando als einziger Online-Shop eine fünfstellige Anzahl Pins auf. Amazon und Bonprix liegen fast gleichauf (6.677 und 6.457 Pins) – dabei hat Bonprix die steilere Zuwachskurve, der Online-Shop hatte im Vorjahr noch unter 1.000 Pins. Im Vergleich dazu: Amazon verbuchte 2013 bereits 2.625 Pins.

„Die Ergebnisse im Ranking der Suchmaschinen werden stark durch Social Signals beeinflusst. Je aktiver Unternehmen oder Marken in den sozialen Netzwerken sind und je mehr Aufmerksamkeit sie hier auf sich ziehen, desto deutlicher wirkt sich das direkt auf Verkäufe und Umsatz aus“, weiß Tom Schuster, CEO bei Searchmetrics. „Die zehn größten deutschen Online-Shops, haben das verinnerlicht und nutzen Social Marketing immer erfolgreicher. Grundsätzlich muss man aber sagen, dass das Potenzial der sozialen Medien längst noch nicht ausgeschöpft ist. Unser Rat an Online-Händler ist deshalb, das Jahr 2015 für sich zu nutzen, ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken zu steigern und somit mehr Social Signals zu generieren.“

Für die Detailauswertung der Social Visibility Analyse klicken Sie hier.

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Kategorien: E-Commerce

Hurra, eine Bewertung! Doch was nun?

shopbetreiber-blog.de - 8. Dezember 2014 - 11:39

Bewertungen sammeln ist einfach und die Freude ist groß, wenn die ersten Kundenbewertungen eintreffen. Doch wie reagieren Shopbetreiber am besten auf Bewertungen? Wann macht ein öffentlicher Antwortkommentar Sinn und wie gehen Sie optimal mit negativen Bewertungen um? Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Antworten oder nicht antworten?

Wenn Sie bereits Bewertungsprofi sind und hunderte von Bewertungen gesammelt haben, ist es nicht unbedingt notwendig, jede einzelne Kundenbewertung mit einem öffentlichen Antwortkommentar zu versehen. Die Anzahl an Kundenkommentaren und die Bewertungsnote sprechen für sich.

Für Shops, die gerade erst begonnen haben, Bewertungen zu sammeln, sind Antwortkommentare jedoch die Mühe wert: Neue Kunden sehen, dass Sie Kundenbewertungen lesen und wertschätzen. Dies motiviert Ihre Kunden, Bewertungen für Ihren Online-Shop abzugeben.

Entscheiden Sie sich dafür, Antwortkommentare zu verfassen, gestalten Sie diese in jedem Fall individuell! Nichts ist ermüdender, als unter jeder Bewertung zu lesen „Vielen Dank für Ihre Bewertung, Ihr Shop-Team“. Gehen Sie gezielt auf das Einkaufserlebnis Ihres Kunden ein, doch wahren Sie dabei dessen Anonymität.

Zum Beispiel so: „Sehr geehrte Frau H., / Liebe Karo, wir freuen uns sehr, dass Sie Freude an Ihrem neuen Toaster haben! Vielen Dank für Ihre netten Worte. Wenn Sie Fragen zum Produkt haben, können Sie uns gerne kontaktieren. Ihr Shop-Team.“

Außerdem macht es einen guten Eindruck, zeitnah auf Bewertungen zu antworten, damit Ihre Kunden sehen, dass deren Feedback bei Ihnen auf großes Interesse stößt.

Nur negative Bewertungen beantworten oder auch positive?

Grundsätzlich gilt: Negative Bewertungen sollten immer beantwortet werden. So zeigen Sie Ihren Kunden, dass Sie die Kritik ernst nehmen und darauf eingehen.

Positive Bewertungen sind zum Glück die Regel, daher brauchen Sie nach einer gewissen Zeit nicht mehr zwingend auf jede einzelne zu antworten. Wählen Sie lieber Highlights aus und belohnen Sie Kunden mit einem Antwortkommentar, die sich mit einer Rezension zu Ihrem Shop besonders viel Mühe gemacht haben. Schreiben Sie ruhig, dass Sie sich über die ausführliche und nett formulierte Bewertung sehr freuen.

Was tun bei einer negativen Bewertung?

Guter Service ist der beste Schutz vor negativen Bewertungen. Doch selbst wenn Sie alles richtig gemacht haben, kann es gelegentlich Kunden geben, die mit Ihrer Leistung nicht zufrieden sind. Bewahren Sie einen kühlen Kopf. Denn auch negative Bewertungen haben ihren Wert, wenn Sie richtig mit ihnen umgehen.

Reagieren Sie auf kritische Bewertungen so schnell wie möglich mit einem öffentlichen Antwortkommentar. Negative Kommentare sollten nicht lange unkommentiert bleiben, sonst entsteht der Eindruck, dass Ihnen als Online-Händler die Kritik gleichgültig ist.

Die meisten Verbraucher empfinden positive Bewertungskommentare als selbstverständlich und lesen im Vorfeld eines Kaufs vor allem die negativen Meinungen. Hier haben Sie die Chance, mit Ihrem Antwortkommentar zu zeigen, dass Sie die Anliegen Ihrer Kunden ernst nehmen und auch im Konfliktfall einen guten Kundenservice bieten.

Bleiben Sie sachlich. Selbst wenn der Kundenkommentar unhöflich formuliert ist, sollten Sie keinesfalls im gleichen Tonfall darauf reagieren. Zeigen Sie lieber, dass Sie souverän mit Kritik umgehen können.

Entschuldigen Sie sich, wenn Sie einen Fehler gemacht haben. Kein Kunde erwartet Perfektion. Wichtiger ist, dass Sie eine konkrete Lösung anbieten, wenn etwas schief gegangen ist.
Machen Sie Ihren Kunden keine Vorwürfe. Selbstverständlich können auch Ihren Kunden Fehler unterlaufen, sei es, weil Informationen überlesen wurden oder versehentlich fehlerhafte Angaben abgegeben wurden. Vermeiden Sie jedoch, Ihre Kunden zu kritisieren, sondern schildern Sie ganz neutral die Fakten.

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Kategorien: E-Commerce

Datenschützer gehen mit Bußgeld gegen unzulässige Werbung vor

shopbetreiber-blog.de - 5. Dezember 2014 - 14:56

Wer Werbe-Mails ohne Einwilligung verschickt, kann sowohl vom Empfänger als auch von Mitbewerbern abgemahnt werden. Das ist mittlerweile sicher ausreichend bekannt. Neben dem Wettbewerbsverstoß liegt aber gleichzeitig auch noch ein Verstoß gegen das Datenschutzrecht vor. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht hat nun angekündigt, in Zukunft verstärkt mit Bußgeldern gegen unerwünschte Werbung vorzugehen.

Lesen Sie mehr dazu.

Folgende Pressemitteilung hat das Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht herausgeben:

Häufige Verletzung des Datenschutzes bei Werbung

(Pressemitteilung des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht vom 25.11.2014)

Beschwerden von Verbrauchern über belästigende Werbung werden bei den Datenschutzaufsichtsbehörden nicht weniger. Besonders die unerwünschte Telefon- und E-Mail-Werbung und die Nichtbeachtung von Werbewidersprüchen verärgert viele Bürgerinnen und Bürger – zu Recht. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) geht inzwischen verstärkt mit Bußgeldverfahren gegen die Missachtung der Rechtsordnung durch unzulässige Verwendung von Werbedaten vor.

Wirtschaftsunternehmen haben ein anerkanntes und berechtigtes Interesse, für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, müssen sich dabei aber an die Regelungen des Datenschutz- und Wettbewerbsrechts halten. Dabei unterscheiden sich die rechtlichen Voraussetzungen für Telefon-, E-Mail-, SMS- und Postwerbung sehr deutlich.
Für die Nutzung von Telefon zu werblichen Ansprachen bei Verbrauchern ist nach dem Datenschutz- und Wettbewerbsrecht die vorherige ausdrückliche Einwilligung der Angerufenen notwendig, was von werbenden Unternehmen und beauftragten Callcentern oft ignoriert wird. Gegen einen Missbrauch von Rufnummern kann vor allem die Bundesnetzagentur vorgehen und Bußgeldverfahren durchführen oder die Telefonanschlüsse der Täter abschalten lassen ( Informationen auf der Seite der Bundesnetzagentur).
Auch für die Werbung neuer Kunden auf elektronischem Wege per E-Mail oder per SMS ist nach Datenschutz- und Wettbewerbsrecht die vorherige ausdrückliche Einwilligung des Verbrauchers notwendige Voraussetzung. Dessen ungeachtet erreichen das BayLDA laufend Beschwerden über die Verwendung von E-Mail-Adressen für Werbung gegen den Willen der kontaktierten Verbraucher. Angeblich vorliegende Einwilligungen für die E-Mail-Werbung können dabei von den werbenden Stellen meist nicht belegt werden.

Dagegen kann Werbung per Post auch ohne vorherige Einwilligung an Adressaten verschickt werden. In diesen Fällen haben die Verbraucher nach dem Bundesdatenschutzgesetz aber ein Widerspruchsrecht, worauf in Werbesendungen jeweils hinzuweisen ist. Wenn ein solcher Widerspruch missachtet und trotzdem Postwerbung zugesandt wird, ist die Verärgerung der Verbraucher über solche unerwünschten Belästigungen verständlich.
Im Jahr 2013 gingen beim BayLDA zum Thema unzulässige Werbung 162 und im Jahr 2014 bisher 149 Eingaben und Beschwerden ein. Mehr als zwei Drittel dieser Beschwerden stellten sich nach Überrprüfung durch das BayLDA als begründet, d.h. als Datenschutzverstoß heraus.

Die unzuässige Nutzung von E-Mail-Adressen und Telefonnummern für elektronische Werbung sowie die Postwerbung trotz ausdrücklich erklärtem Werbewiderspruch stellen Tatbestände dar, die mit einem Bußgeld von bis zu 300.000,00 EUR geahndet werden können.

Nachdem trotz intensiver Informationsarbeit durch alle Datenschutzaufsichtsbehörden (siehe: Anwendungshinweise zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten für werbliche Zwecke (pdf-Dokument) ) und auch guten Hinweisen aus den Verbänden der Werbewirtschaft selbst die Zahl der begründeten Eingaben und Beschwerden wegen unzulässiger Werbung nicht zurückgegangen ist, wird das BayLDA die in der letzten Zeit eher zurückhaltende Praxis der Ahndung dieser Verstöße durch Bußgeldverfahren aufgeben und schwerpunktmäßig in der nächsten Zeit die „Missachtung von Werbewidersprüchen“ und die unzulässige „E-Mail-Werbung zur Neukundengewinnung“ mit Bußgeldern sanktionieren.

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Kategorien: E-Commerce

Rechtsanwalt Sandhage zu Schadenersatz verurteilt

shopbetreiber-blog.de - 1. Dezember 2014 - 11:39

Erst letzte Woche hatten wir hier davon berichtet, dass Abmahnanwalt Torsten Riebe unter anderem wegen Betruges zu einer Bewährungsstrafe von 2 Jahren verurteilt wurde. Jetzt wurde ein Urteil gegen einen weiteren Abmahnanwalt bekannt: Rechtsanwalt Sandhage wurde zur Zahlung von Schadenersatz wegen rechtsmissbräuchlicher Abmahnung verurteilt.

Lesen Sie mehr zu dem Urteil.

Rechtsanwalt Gereon Sandhage ist einer der bekanntesten Abmahnanwälte Deutschlands. Zahlreiche Unternehmen wurden von ihm schon (rechtsmissbräuchlich) abgemahnt. Auch wurde er schon zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt, z.B. vom AG Berlin-Schöneberg, Urt. v. 1.10.2012 - 6 C 136/12.

Nun traf es den Abmahnanwalt erneut: Weil er im Namen eines Unternehmens abmahnte, welches seine Geschäftstätigkeit schon länger eingestellt hatte, entschied erneut das AG Berlin-Schöneberg, Urt. v. 24.10.2014, 16 C 104/14, dass Rechtsanwalt Gereon Sandhage, Rechtsanwältin Katrin Sandhage und die Rechtsanwaltskanzlei Gereon und Katrin Sandhage GbR gesamtschuldnerisch zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 1.351,95 Euro (zzgl. Zinsen) verpflichtet sind.

Abmahnung ohne Geschäftsbetrieb

Vorausgegangen war diesem Prozess eine Abmahnung eben dieser Kanzlei im Namen der Body Point Products GmbH aus dem Jahr. Gegen diese Abmahnung wehrte sich der Abgemahnte. Unter anderem legte er ein Schreiben des Insolvenzverwalters der Body Point AG vor, aus dem sich ergab, dass die abmahnende GmbH bereits im Jahr 2012 den Geschäftsbetrieb vollständig einstellte.

Das interessierte Anwalt Sandhage aber wenig. Vielmehr reichte Rechtsanwalt Sandhage einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung beim Landgericht Köln ein, welches die Verfügung zunächst auch so erließ. Gegen diese Verfügung legte der Abgemahnte allerdings Widerspruch ein. Auch das war den Rechtsanwälten Sandhage egal, denn sie beantragten erst einmal, die Kosten des Verfahrens gegen den Abgemahnten festzusetzen.

Letztlich kam es zur mündlichen Verhandlung über den Antrag auf einstweilige Verfügung. Aber weder Rechtsanwalt Sandhage noch Rechtsanwältin Sandhage noch irgendjemand anderes auf Abmahn-Seite erschien in dem Termin. Also wurde die Verfügung mit Versäumnisurteil vom 9.7.2013 aufgehoben und der Antrag als unzulässig abgewiesen.

Das Gericht setzte außerdem die Kosten, die die Body Points Products GmbH an den Abgemahnten zu erstatten habe auf 1.351,95 Euro fest. Genau diese Kosten machte der Abgemahnte nun gegen die Rechtsanwälte Sandhage direkt geltend.

Rechtsanwalt Sandhage handelte sittenwidrig

Die Anwälte verteidigten sich damit, dass sie eine Vollmacht gehabt hätten und zu weiteren Prüfungen nicht verpflichtet seien.

"Die Beklagten haben bewusst, in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise, einen Schaden bei dem Kläger herbeigeführt."

Durch das betriebene einstweilige Verfügungsverfahren hatte der Abgemahnte einen Vermögensschaden erlitten. Aufgrund der Abmahnung handelten die Anwälte Sandhage auch sittenwidrig.

"Grundsätzlich handelt sittenwidrig, der in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise einem anderen vorsätzlich einen Schadenzufügt. Die Sittenwidrigkeit ist dann gegeben, wenn sie nach ihrem Gesamtcharakter, der durch Inhalt, Beweggründe und Zweck zu ermitteln ist, gegen das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden verstößt."

Die Abmahnung war sittenwidrig, da sie rechtsmissbräuchlich i.S.d. § 8 Abs. 4 UWG erfolgte, so das Gericht.

Die Abmahnung war sittenwidrig, weil die Rechtsanwälte Sandhage diese aussprachen, obwohl ihre Mandantin, die Body Points Products GmbH schon nicht mehr aktivlegitimiert war und dieser Umstand Rechtsanwalt Sandhage auch bekannt war.

Die Abmahnung diente nur dem Grund, Gebühren zu generieren.

"Den Beklagten als Organ der Rechtspflege oblag es, die tatsächlichen Voraussetzungen eines Wettbewerbsverhältnisses zu dem Kläger zu prüfen. Dabei ist es nicht ausreichend, dass sie auf das Vorliegen einer Vollmacht der Geschäftsführerin der Body Points Products GmbH Bezug nehmen, sowie auf eine bestehende Handelsregistereintragung und das Bestehen einer web-Seite der Body Points Products GmbH."

Denn nur das Vorhandensein dieser Dinge bedeute noch nicht, dass diese GmbH auch tatsächlich am Markt tätig sei.

Da die Anwälte in dem Fall trotz Wissen, dass die Mandantin nicht mehr aktivlegitimiert war, eine Abmahnung aussprachen und auch das Verfügungsverfahren (zunächst) betrieben, handelten sie sittenwidrig und sind daher zum Ersatz des beim Abgemahnten entstandenen Schadens verpflichtet.

Fazit

Erneut zeigt sich, dass es sich nicht lohnt, rechtsmissbräuchlich abzumahnen. Außerdem sollte das Urteil für alle Abgemahnten von Rechtsanwalt Sandhage und der Body Points Products GmbH Anlass genug sein, um Regressansprüche zu prüfen bzw. prüfen zu lassen. Nur wenn sich Abgemahnte auch aktiv wehren, kann Missbrauch aufgedeckt und Abmahnanwälten wie Gereon Sandhage das Handwerk gelegt werden. Besonders bei Rechtsanwalt Sandhage mutet es dann schon zynisch an, dass sich seine Kanzlei auf der Homepage selbst als "Die Kanzlei für Abmahnschutz" bezeichnet und der Anwalt auch noch einen "Abmahnschutzbrief" verkauft. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Wie Online-Shopper ihre Shops bewerten

shopbetreiber-blog.de - 28. November 2014 - 10:11

Sie kennen sicherlich die Art von Kunden: Sie bieten optimalen Service, haben gute Produkte zu tollen Preisen, aber er findet immer noch ein Haar in der Suppe und bewertet ihren Shop schlecht. Welche anderen Bewertungstypen sich im Web noch so tummeln, hat Trusted Shops analysiert.

Weil für die absolute Mehrheit der Online-Käufer Bewertungen ein zentrales Entscheidungselement sind, kommen Shopbetreiber nicht umhin, sich mit ihren Kunden näher zu befassen. Denn die Art und Weise, wie Kunden einen Shop bewerten, sagt viel über ihre Ansprüche gegenüber den Händler, seine Vorstellungen von einem optimalen Service und seine Produkterwatungen aus.

Trusted Shops hat auf der Basis von sieben Millionen Kundenbewertungen die häufigsten Bewertungstypen identifiziert. Dazu zählen beispielsweise der nicht zu unrecht wenig geliebte "Anti-Bewerter". Dieser Typus von Kunde stellt sehr hohe Ansprüche an den Händler, neigt zu übermäßiger Kritik und geht davon aus, dass der Händler ihn eigentlich übervorteilen möchte.

"Eine Bewertung ist auch immer der unterbewusste Versuch, andere Shopbesucher in eine bestimmte Richtung zu lenken", weiß Christian Siebert, Scrum Master im Entwicklungsteam der Kundenbewertungen bei Trusted Shops.

Umgang mit Kundenbewertungen

Eine positive Bewertung im Nachgang zu einer Bestellung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das öffentliche Lob des Kunden für die gute Leistung des Händlers. Daher ist jede Bewertung, egal ob positiv oder negativ, das Ergebnis von guter oder eben auch schlechter Arbeit.

Es gibt immer wieder Shopbetreiber, die sich mit Händen und Füßen gegen schlechte Bewertungen wehren. Beispiel gefällig? Da werden Kunden vor den Kadi gezerrt und die Löschung einer Bewertung zu erzwingen oder sie versuchen eine Löschung beim Anbieter des Bewertungssystems zu erwirken.

Dabei übersehen diese Händler, dass auch negative Bewertungen für ihn wertvoll sein können. Denn nur eine gesunde Mischung aus positiven und negativen Bewertungen rundet ein authentisches Bild der Performance des Händlers ab. Ein paar schlechte Bewertungen erhöhen also die Glaubwürdigkeit. Wer glaubt, Kunden kaufen nur Shops ein, die ausschließlich positive Bewertungen enthalten, der irrt.

"Fehler sind menschlich und das wissen auch die Kunden", erläutert Siebert.

Wie umgehen mit Kritik?

Christian Siebert hat aus seiner langjährigen Erfahrung Strategien entwickelt, die Shopbetreiber einen wertschätzenden und professionellen Umgang mit neativen Bewertungen erlauben:

  • Immer öffentlich kommentieren, um zu zeigen, dass man a) reagiert und b) die Meinung des Kunden wichtig für den Händler ist.
  • Zeitnah zu reagieren, ist selbstverständlich.
  • Sachlich und professionell reagieren, nie den Kunden beschuldigen.
  • Wenn ein Fehler vorlag, entschuldigen!

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Kategorien: E-Commerce

Google hebt mobile Webseiten in den Suchergebnissen hervor

shopbetreiber-blog.de - 27. November 2014 - 16:53

Google plant die Kennzeichnung mobiler Webseiten in den Suchergebnissen durch die automatische Einblendung eines Labels. Da bereits Tests zu Rankingvorteilen für mobile Webseiten laufen, sollte jeder Shopbetreiber seine Seite zeitnah optimieren.

Den Fokus auf mobile Webseiten verfolgt Google schon länger. Mit dem Label soll für den Nutzer vermieden werden, dass dieser mit seinem Mobilgerät auf Seiten klickt, die ihm dann keine positive Nutzererfahrung bieten.

Die Suchergebnisseite bei Google hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Am Anfang wurden relativ simpel zehn blaue Links gezeigt. Parallel zum anspruchsvolleren Suchverhalten wurden die Suchergebnisse angepasst und breiter aufgestellt: mittlerweile werden neben den AdWords Anzeigen auch Ergebnisse aus der Universal Search - Fotos, Videos, Shopping, etc. - angeboten.

Durch die Vielfalt an Ergebnissen ist es wichtiger geworden, sein Suchergebnis prominenter zu gestalten, um bei den Suchenenden ins Auge zu fallen und somit angeklickt zu werden. Gute Klickraten geben an Google wiederum weiter, dass das Suchergebnis für den bestimmten Suchbegriff relevant ist. Dadurch kann das Ranking dieser Seite steigen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sein Suchergebnis aktiv mit weiteren Informationen anzureichern und somit mehr Platz einzunehmen, z. B. durch die Bewertungsnippets in Form der Google Sterne. Für das neue Label entscheidet aber Google, ob die Seite die Voraussetzungen erfüllt.

Google bietet ein eigenes Testtool an. Weitere Überprüfungskriterien findet man im Google Webmaster Account unter dem Punkt Suchanfragen - Benutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten. Das Label soll nach Angaben von Google in den nächsten Wochen angezeigt werden.

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Kategorien: E-Commerce

Cyber Monday aus rechtlicher Sicht - 10 Fakten, die Sie beachten müssen

shopbetreiber-blog.de - 27. November 2014 - 15:17

Am 1. Dezember ist es wieder soweit: Cyber Monday. Der Trend kommt aus den USA und schwappt schon länger auch nach Deutschland über. Das Prinzip ist einfach: An diesem Tag gibt es in Online-Shops für sehr kurze Zeit jeweils ein Produkt, bei welchem der Preis massiv reduziert ist. Aber auch hier gilt es, rechtliche Spielregeln zu beachten.

Wir haben die wichtigsten Fakten für Sie.

1. Korrekte Preiswerbung

Wer sich als Online-Händler am Cyber Monday beteiligen will, muss seine Schnäppchen-Angebote natürlich bewerben. Dafür gibt es allerdings Regeln und eine Reihe von Rechtsprechung. Wer sich nicht daran hält, kann abgemahnt werden.

2. Keine Streichpreise ohne Erklärung

Unbedingt zu beachten ist, dass der "Normalpreis" nicht einfach durchgestrichen und daneben der reduzierte Preis geschrieben wird. Es muss vielmehr erklärt werden, um was für einen Preis es sich bei dem durchgestrichenen handelt, also z.B. um die UVP des Herstellers, den normalen Verkaufspreis außerhalb der Aktion im Shop etc.

3. Keine Mondpreiswerbung

Bei der Berechnung des Rabattes dürfen Sie keine sog. Mondpreise verwenden.

Mondpreise sind Preise, die der Händler vor der Aktion nie oder nur eine verschwindend geringe Zeit verlangt hat.

Derzeit warnt die Verbraucherzentrale NRW völlig zu Recht vor mancher Preisangabe beim Cyber Monday: Oft werde mit dicken Rabatten von 50% und mehr geworben. Tatsächlich wird aber bei der Berechnung des reduzierten Preises nicht der bisher verlangte Preis als Grundlage genommen, sondern die UVP des Herstellers.

Man kann seinen eigenen Preis zwar mit der UVP des Herstellers vergleichen. Allerdings darf dann meiner Meinung nach nicht mit Begriffen wie "Rabatt" oder "Reduziert" oder ähnlichem gearbeitet werden. Denn der Verbraucher erwartet bei solchen Bezeichnungen, dass sich die Reduzierung auf den bisher verlangten Preis bezieht.

Wer also schreibt "Nur heute 50% Rabatt" wirbt irreführend, wenn sich die 50% auf die UVP des Herstellers beziehen, der Preis des Händlers außerhalb der Aktion aber bereits weiter unter der UVP liegt.

Und die Irreführung fällt sehr deutlich aus. Wie die VZ NRW ermittelt hat, entpuppen sich manche 50% und mehr Schnäppchen als 18% Schnäppchen. Zugegeben, das ist noch immer eine Preisreduzierung, stellt aber eine Irreführung über das Vorhandensein eines besonderen Preisvorteils i.S.d. § 5 Abs. 1 Nr. 2 UWG dar.

Selbstverständlich muss der Preis, den Sie als Bezugspreis wählen, auch vor der Aktion eine gewisse Zeit von Ihnen verlangt worden sein. Irreführend wäre es, wenn Sie nur für wenige Tage (oder Stunden) den Preis anheben, um dann am Cyber Monday diesen kurzfristig erhöhten Preis als Referenz zu nehmen, damit Sie mit einem noch höheren Rabatt werben können.

4. Keine Verlängerung von Rabattaktionen

Wird eine Rabattaktion für einen gewissen Zeitraum angekündigt, so dürfen Händler diesen Zeitraum nicht einfach verlängern, entschied der BGH (Urteil v. 7. Juli 2011, I ZR 173/09).

Nach § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 UWG handelt unlauter, wer unwahre oder sonstige zur Täuschung geeignete Angaben über den Anlass des Verkaufs wie das Vorhandensein eines besonderen Preisvorteils macht.

“Nach dieser Vorschrift kann auch die irreführende Ankündigung einer Sonderverkaufsaktion wie etwa eines Jubiläumsverkaufs unzulässig sein.

Insbesondere kann sich die Ankündigung einer Sonderveranstaltung als irreführend erweisen, wenn ein für einen befristeten Zeitraum angekündigter Sonderverkauf über die angegebene Zeit hinaus fortgeführt wird.”

5. Ausreichende Bevorratung

Bei Rabatt- oder Sonderaktionen ist auch immer damit zu rechnen, dass ein enorm hoher Ansturm auf den Online-Händler zukommt. Aber dafür muss der Händler gerüstet sein. Speziell zum Cyber Monday von amazon gibt es dazu ein Urteil des LG Berlin (Urt. v. 01.03.2012, Az. 91 O 27/11).

Bei amazon lief eine Aktion immer genau zwei Stunden. In jedem zwei-Stunden-Zeitraum wurden immer fünf Produkte mit extremen Rabatten angeboten. Tatsächlich war es aber so, dass einige der Produkte schon nach wenigen Sekunden ausverkauft waren.

Das sei wettbewerbswidrig, entschied das LG Berlin. Nachdem Urteil darf man mit Sonderaktionen wie einem Cyber Monday nur dann werben, wenn sichergestellt ist, dass die Ware während des ersten Viertels des Aktionszeitraumes verfügbar ist, in diesem Fall also mindestens eine halbe Stunde lang.

6. Keine Werbung mit nicht mehr verfügbaren Artikeln

Sobald die Verfügbarkeit der Ware nicht mehr gewährleistet ist, muss der Artikel im Shop auch als ausverkauft dargestellt und die Bestellung dieses Artikels unmöglich gemacht werden, z.B. durch Entfernung des Warenkorb-Buttons von der Produktseite.

Wer Produkte im Online-Shop anbietet, obwohl er weiß, dass er diese nicht liefern kann, handelt wettbewerbswidrig, entschied das LG Hamburg (Urt. v. 11.09.2009; Az. 312 O 637/08).

7. Klare Bedingungen formulieren und selbst einhalten

Verbraucher kommen natürlich schnell auf die Idee, bei Rabatten von 70 oder 80% sich mit mehreren Produkten einzudecken, vielleicht kann man diese ja später gewinnbringend weiterveräußern. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wollen Online-Händler das aber verhindern, müssen sie klare Bedingungen formulieren und diese unmittelbar bei der Werbung auch abrufbar halten.

Denkbar wären etwa Einschränkungen wir "nur 3 Stück pro Bestellung" oder "nur 3 Stück pro Kunde" oder ähnlich klare Beschränkungen.

Zu unbestimmt ist dagegen die Formulierung "Abgabe nur in haushaltsüblicher Menge", da der Verbraucher nicht wissen kann, was damit gemeint ist, entschied zutreffend das LG Lübeck (Urt. v. 11.12.2012, 11 O 65/12). Am besten geben Sie nicht nur den entsprechenden (deutlichen) Hinweis, sondern beschränken auch die Menge der z.B. pro Bestellung bestellbaren Anzahl pro Produkt. Tun Sie das nicht, können Sie sich im Nachhinein nicht auf durch AGB beschränkte Bestellmenge berufen. Da der Kunde tatsächlich eine höhere Menge bestellen konnte, wurde dadurch die AGB-Klausel quasi "aufgehoben".

8. Die Grundsätze der Blickfangwerbung

Wird blickfangmäßig mit Rabatten (oder ähnlichem) geworben und hängt die Inanspruchnahme des Rabattes von bestimmten Faktoren ab oder gibt es Einschränkungen (wie z.B. die bestellbare Menge), so müssen solche Faktoren und Einschränkungen "am Blickfang teilhaben". Das bedeutet, dass es unzureichend (und irreführend) ist, wenn Sie mit einem Rabatt von 80% bewerben, aber diesen Rabatt in AGB oder an anderer Stelle an Bedingungen knüpfen.

Bekanntestes Beispiel ist die Werbung "20% auf alles - außer Tiernahrung". Die Einschränkung "außer Tiernahrung" stand dabei unmittelbar in der Anzeige und war auf einen Blick mit der angekündigten Aktion wahrzunehmen.

Ob solche Aufklärungen auch durch Sternchenhinweise erfolgen können, ist eine Frage des Einzelfalls. Darauf verlassen würde ich mich aber nicht. Liebe die Einschränkung direkt mit in die Blickfang-Anzeige schreiben.

Bedingungen und Einschränkungen sollten also (wenn überhaupt) nur sehr wenige gewählt werden, damit sie noch am Blickfang teilhaben können.

9. Nach Ablauf der Zeit: Normalen Preis wieder "anschalten"

Sobald die Aktionszeit abgelaufen ist, müssen Sie natürlich beachten, dass das Produkt wieder zum alten Preis angeboten wird (siehe auch Punkt 4.). Wichtig ist aber auch, dass Sie zu diesem Zeitpunkt sämtliche Werbung mit dem Rabatt auf dieses dann abgelaufene Angebot abschalten.

So darf auf der Startseite Ihres Shops nicht mehr stehen "60% Rabatt für XY-Waschmaschine", wenn die Rabattzeit schon abgelaufen ist und der Rabatt nicht mehr gewährt wird. Denn auch diese Werbung würde dann eine Irreführung darstellen.

10. Allgemeine Regeln beachten

Letztlich gelten auch für Rabattaktionen die ganz normalen Regeln im Online-Shop. Impressum, Datenschutzerklärung, AGB und Widerrufsbelehrung müssen natürlich auch bei diesen Angeboten verfügbar sein.

Übrigens: Nur weil ein Artikel reduziert ist, heißt das nicht, dass er vom Widerrufsrecht ausgeschlossen ist. Der Verbraucher hat bei diesen Produkten genauso ein Widerrufsrecht wie an "normalen Tagen". Ausgeschlossen ist das Widerrufsrecht nur, wenn das Produkt unter eine der im Gesetz stehenden Ausnahmen fällt.

Fazit

Der Cyber Monday ist eine Chance für jeden Händler. Allerdings darf man nicht nur mögliche (große) Verkäufe im Blick haben, sondern sich auch an die rechtlichen Regeln handeln, damit ein erfolgreicher Cyber Monday nicht noch zur Abmahnfalle wird. (mr)

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