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Das sind die Markenchampions des Online-Handels

shopbetreiber-blog.de - 21. November 2014 - 13:33

Amazon, Google und Ebay haben eines gemeinsam: Sie sind nicht die beliebtesten Marken im E-Commerce. Die Markenchapions hat die Münchner E-Commerce-Beratung elaboratum in einer aufwändigen Studie identifiziert. Und die Gewinner sind…

In der Rangfolge PayPal, Musikhaus Thomann und Trusted Shops sind diese drei Marktteilnehmer nach Ausweis der Studie „E-Commerce Markenchampions 2014/2015“ die beliebtesten E-Commerce Marken entlang der Customer Journey.

“Eine hohe Bekanntheit ist kein Garant für ein positives Markenimage: Jede vierte E-Commerce-Marke ist zwar der Mehrheit der Deutschen bekannt, erhält aber nur mäßige Imagebewertungen”, kommentiert Studienautor Philipp Spreer die durchaus überraschenden Ergebnisse.

Die Studie “Markenchampions 2014/2015″ ist das erste Markenranking für den deutschen Online-Handel, in dem das Markenimage und die Customer Journey in den Mittelpunkt der Analyse gestellt werden. Diese beiden Faktoren wurden in bisherigen Untersuchungen nicht ausreichend berücksichtigt, sind aber für das Verständnis der Kaufentscheidung ausschlaggebend.

Für die Analyse wurden aus jeder Phase der Entscheidungskette – beispielsweise allgemeine Suche, Produktinformation, Bestätigung, Kauf – jeweils die 10 relevantesten Marken (Top 20 bei Shops) herangezogen.

Markenchampions punkten mit diesen Werten

Das Image dieser Marken setzt sich aus den fünf Dimensionen

  1. Vertrauenswürdigkeit
  2. Sympathie
  3. Glaubwürdigkeit
  4. Einzigartigkeit und
  5. Attraktivität

zusammen. Zu diesen Kategorien haben Online-Shopper ihre Einschätzung zu den Marken abgegeben. Über 1.500 Online-Shopper wurden dafür in Deutschland zu ihrer Wahrnehmung der wichtigsten E-Commerce-Marken befragt.

Die Studie kann bei elaboratum kosteblos heruntergeladen werden.

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Kategorien: E-Commerce

Neue Pflichten bei der Energiekennzeichnung ab 1. Januar 2015

shopbetreiber-blog.de - 21. November 2014 - 11:04

Zum 1. Januar treten neue Vorschriften zur Energiekennzeichnung für Online-Händler in Kraft. Alle Händler, die Produkte mit einer entsprechenden Kennzeichnungspflicht verkaufen, sind hiervor betroffen und sollten jetzt bereits Vorbereitungen treffen, um im neuen Jahr Abmahnungen zu vermeiden.

Lesen Sie mehr zu den neuen Pflichten.

Update: So könnte die Umsetzung im Shop aussehen.

Für zahlreiche Produkte gibt es spezielle Vorschriften zur Energiekennzeichnung. Auch Online-Händler müssen heute schon spezielle Angaben auf der Produktseite vorhalten. Diese Plichten ändern sich aber zum 1. Januar in einem entscheidenden Detail.

Betroffene Produktgruppen

Händler, die eine oder mehrere der folgenden Produktgruppen in ihren Shops verkaufen, sind von den Änderungen betroffen:

  • Haushaltsgeschirrspüler
  • Haushaltskühlgeräte
  • Haushaltswaschmaschinen
  • Fernsehgeräte
  • Luftkonditionierer
  • Haushaltswäschetrockner
  • elektrische Lampen und Leuchten
  • Staubsauger
  • Raumheizgeräte (und ähnliche)
  • Warmwasserbereitern, Warmwasserspeichern

Die neuen Pflichten greifen aber nur bei Produkten, die ab dem 1. Januar 2015 mit einer neuen Modellkennung in Verkehr gebracht werden. Ausweislich des Erwägungsgrundes 5 der delegierten Verordnung Nr. 518/2014, in der die neuen Pflichten geregelt werden, betrifft dies

“neue Modelle, einschließlich aktualisierter existierender Modelle, …

Für existierende Modelle sollte die Bereitstellung des elektronischen Etiketts und des elektronischen Datenblatts auf freiwilliger Basis erfolgen.”

Pflichten der Lieferanten

Lieferanten sind zukünftig dazu verpflichtet, für Modelle, die ab dem 1. Januar 2015 mit einer neuen Modellkennung in Verkehr gebracht werden, ein elektronisches Etikett sowie ein elektronisches Produktdatenblatt bereitzustellen.

Die Gestaltung des Etiketts wird in der für die jeweils einschlägige Produktgruppe delegierten Verordnung im Anhang genau beschrieben. Dabei handelt es sich um die aus dem stationären Handel bekannten Energiekennzeichnungs-Etiketten, wie beispielsweise dieses hier für Universalstaubsauger:

Auch die Angaben, die auf dem Produktblatt der jeweiligen Produktgruppe stehen müssen, sind in den jeweiligen Anhängen der Verordnungen exakt geregelt. Dabei ist sogar die Reihenfolge der Angaben klar vorgegeben.

Die Lieferanten können das Etikett und das Produktdatenblatt beispielsweise auf einer Website zum Download zur Verfügung stellen.

Pflichten der Händler

Die Pflichten der Händler sind ebenfalls klar in der Verordnung geregelt.

Erfolgt das Angebot der jeweiligen Produkte über das Internet und wurden dem Händler ein elektronisches Etikett und ein elektronisches Produktdatenblatt vom Lieferanten bereitgestellt, gelten neue, ebenfalls klar definierte Vorgaben über die Anzeige des Etiketts und des Produktdatenblattes.

Etikett am Preis

In den Anhängen sind auch genaue Vorgaben für die Platzierung der Etiketten und Produktdatenblätter im Online-Shop gemacht.

Das elektronische Etikett ist dabei “in der Nähe des Produktpreises” darzustellen.

Dabei kann das Etikett auch in Form einer “geschachtelten Anzeige” angezeigt werden. Das bedeutet, dass das Etikett verlinkt werden darf.

Aber auch für den Link werden in den Anhängen ganz genaue Vorgaben gemacht.

Der Link muss dabei ein Pfeil in der Farbe der Energieeffizienzklasse des Produktes sein. Auf diesem Pfeil muss die Energieeffizienzklasse in Weiß und in einer Schriftgröße, die der des Preises entspricht stehen. Der Pfeil muss dabei einem der folgenden zwei Formate entsprechen:

Entscheiden Sie sich für den Weg der “geschachtelten Anzeige” (also für eine Verlinkung), müssen Sie dabei die weiteren Vorgaben beachten.

“Bei einer geschachtelten Anzeige muss die Reihenfolge, in der das Etikett angezeigt wird, folgenden Vorgaben entsprechen:

a) das in Nummer 3 genannte Bild wird auf dem Anzeigemechanismus in der Nähe des Produktpreises dargestellt;

b) das Bild muss mit einem Link zum Etikett versehen sein;

c) das Etikett wird nach einem Mausklick auf das Bild, nach einem Maus-Rollover über das Bild oder nach dem Berühren oder Aufziehen des Bildes auf einem Touchscreen angezeigt;

d) das Etikett wird in einem Pop-up-Fenster, auf einer neuen Registerkarte, auf einer neuen Seite oder als Einblendung angezeigt;

e) für die Vergrößerung des Etiketts auf Touchscreens gelten die Gerätekonventionen für die Vergrößerung durch Berührung eines Touchscreens;

f) die Anzeige des Etiketts wird mit Hilfe einer Option zum Schließen oder mit einem anderen Standard-Schließmechanismus beendet;

g) der alternative Text für die Grafik, der anzuzeigen ist, wenn das Etikett nicht angezeigt werden kann, gibt die Energieeffizienzklasse des Produkts in einer Schriftgröße an, die der des Preises entspricht.”

Produktdatenblatt am Preis

Auch das elektronische Produktdatenblatt muss in der Nähe des Produktpreises dargestellt werden. Dabei ist die Größe so zu wählen, dass das Produktdatenblatt gut sichtbar und leserlich ist.

Auch hier haben Sie die Möglichkeit der “geschalten Anzeige”, also einer Verlinkung.

Der Link ist dabei klar und leserlich mit dem Wort “Produktdatenblatt” bezeichnet sein.

“Bei Anwendung einer geschachtelten Anzeige muss das Produktdatenblatt beim ersten Mausklick auf den Link, beim ersten Maus-Rollover über den Link bzw. beim ersten Berühren oder Aufziehen des Links auf einem Touchscreen erscheinen.”

Update: Beispielhafte Darstellung im Shop

Das klingt zunächst harmlos. Pfeil-Grafik einfügen, auf das Etikett verlinken, Link auf das Produktdatenblatt einfügen und verlinken, fertig. Alles aber “in der Nähe des Preises”. Gerade in Shops, in denen die Preise sehr groß dargestellt werden, vernichten diese Grafiken jedes liebevoll gestaltete Shopdesign. Nachfolgend habe ich einmal den Blockpfeil und den Link auf das Produktdatenblatt auf zwei Produktseiten von Online-Shops eingefügt.

Auf beiden Produktseiten wäre “in der Nähe des Preises” erfüllt. Die Anordnung sollte so gewählt sein, dass der Kunde nicht scrollen muss, um die Links zu sehen.

Fazit

Online-Händler, die die oben genannten Produktgruppen im Sortiment haben, müssen sich auf die Neuerungen einstellen. Insbesondere sind entsprechende Links in der Nähe des Preises anzulegen. Eine Missachtung der neuen Vorgaben kann zu Abmahnungen führen.

Sie sollten frühzeitig Ihre IT-Abteilung oder -Dienstleister beauftragen, entsprechende Felder oder Links in der Nähe der Produktpreise aufzunehmen. Was konkret noch “in der Nähe” bedeutet, werden mit der Zeit die Gerichte herausarbeiten müssen.

Abzuwarten bleibt, ob und wie Plattformen wie eBay oder amazon die Vorgaben umsetzen.

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Kategorien: E-Commerce

Sind E-Zigaretten Arzneimittel oder Medizinprodukte?

shopbetreiber-blog.de - 20. November 2014 - 17:07

Seit geraumer Zeit gibt es den Streit, ob E-Zigaretten Arzneimittel sind und deswegen nicht frei verkauft werden dürfen, sondern ein langwieriges Zulassungsverfahren durchlaufen müssen. Händler dürften E-Zigaretten dann auch nicht mehr frei anbieten, sondern bräuchten hierfür eine Genehmigung. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Streit heute entschieden.

Lesen Sie mehr dazu.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute zu der Frage entschieden, ob E-Zigaretten Arzneimittel sind und hierzu folgende Pressemitteilung Nr. 68/2014 herausgegeben:

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute in drei Revisionsverfahren entschieden, dass nikotinhaltige Flüssigkeiten (sog. Liquids), die mittels elektronischer Zigaretten (sog. E-Zigaretten) verdampft und inhaliert werden, keine Arzneimittel sind und dementsprechend die E-Zigarette selbst kein Medizinprodukt ist.

Die Klägerin im ersten Verfahren betrieb in Wuppertal seit Dezember 2011 ein Ladengeschäft für E-Zigaretten und Zubehör. Im Februar 2012 untersagte ihr die beklagte Stadt den Vertrieb nikotinhaltiger Liquids in verschiedenen Stärken mit der Begründung, es handele sich um Arzneimittel, die wegen Fehlens der erforderlichen Zulassung nicht verkehrsfähig seien. Das Verwaltungsgericht hat die Klage gegen die Untersagungsverfügung abgewiesen. Auf die Berufung der Klägerin hat das Oberverwaltungsgericht das Urteil geändert und den angefochtenen Bescheid aufgehoben, weil die beanstandeten Liquids keine Arzneimittel seien.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision der Beklagten zurückgewiesen. Die nikotinhaltigen Liquids sind keine Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes. Sie erfüllen nicht Voraussetzungen eines (sog.) Präsentationsarzneimittels. Nach den das Revisionsgericht bindenden tatsächlichen Feststellungen des Berufungsgerichts werden die Liquids nicht als Mittel zur Heilung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten vermarktet („präsentiert“); ebenso wenig lässt die Produktaufmachung beim Verbraucher den Eindruck eines Arzneimittels entstehen. Die Liquids sind auch keine (sog.) Funktionsarzneimittel. Zwar ist Nikotin ein Stoff, der die menschlichen physiologischen Funktionen durch eine pharmakologische Wirkung nennenswert beeinflusst. Jedoch ist die Entscheidung, ob ein Erzeugnis unter die Definition des Funktionsarzneimittels fällt, von Fall zu Fall zu treffen; dabei sind alle Merkmale des Erzeugnisses zu berücksichtigen. Anhand dieser Gesamtbetrachtung ist das Oberverwaltungsgericht ohne Rechtsfehler zu dem Schluss gelangt, dass den Liquids keine Arzneimitteleigenschaft zukommt. Nach den berufungsgerichtlichen Feststellungen fehlt den Liquids eine therapeutische Eignung, weil sich ein Nutzen der E-Zigarette als Hilfsmittel für eine dauerhafte Rauch- und Nikotinentwöhnung wissenschaftlich nicht belegen lässt. Entsprechend messen die Verbraucher nikotinhaltigen Liquids überwiegend keine arzneiliche Zweckbestimmung bei, sondern verwenden sie als Genussmittel.

In einem zweiten Verfahren wandte sich eine Herstellerin von E-Zigaretten und liquidhaltigen Filterkartuschen gegen eine im Dezember 2011 veröffentlichte Pressemitteilung des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums. Darin wurde vor dem Handel und Verkauf von E-Zigaretten und Liquids gewarnt und u. a. darauf hingewiesen, dass nikotinhaltige Liquids nur mit einer arzneimittelrechtlichen Zulassung in den Verkehr gebracht werden dürften; E-Zigaretten dürften nur unter Einhaltung der Kennzeichnungspflichten nach dem Medizinproduktegesetz vertrieben werden. Die Klage auf Unterlassung dieser Äußerungen ist vor dem Verwaltungsgericht ohne Erfolg geblieben. Auf die Berufung der Klägerin hat das Oberverwaltungsgericht der Klage stattgegeben und dem beklagten Land die Äußerungen untersagt.

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Revision des Beklagten zurückgewiesen. Die Klägerin kann die Unterlassung der amtlichen Äußerungen beanspruchen, weil das staatliche Informationshandeln sie in ihrem Grundrecht auf freie Berufsausübung verletzt hat. Nach den Feststellungen des Oberverwaltungsgerichts beeinträchtigten die öffentlichen Äußerungen die Wettbewerbsposition der Klägerin am Markt faktisch ähnlich wie eine Verkaufsbeschränkung. Wegen dieser verbotsähnlichen Wirkung war das Informationshandeln ein funktionales Äquivalent zu einer klassischen Verwaltungsmaßnahme mittels hoheitlicher Regelung und unterlag deshalb den dafür geltenden Rechtmäßigkeitsanforderungen. Danach waren die Äußerungen des Ministeriums rechtswidrig, weil es an einer gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage fehlte. Zwar erlauben die Vorschriften des Arzneimittelgesetzes und des Medizinproduktegesetzes den Überwachungsbehörden erforderlichenfalls auch ein Handeln durch öffentliche Warnungen. Hier aber sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, weil die Liquids und E-Zigaretten nicht den arzneimittel- und medizinprodukterechtlichen Vorschriften unterfallen.

BVerwG 3 C 25.13 – Urteil vom 20. November 2014

Vorinstanzen:
OVG Münster 13 A 2448/12 – Urteil vom 17. September 2013
VG Düsseldorf 16 K 2585/12 – Urteil vom 10. Oktober 2012

BVerwG 3 C 26.13 – Urteil vom 20. November 2014

Vorinstanzen:
OVG Münster 13 A 1100/12 – Urteil vom 17. September 2013
VG Köln 7 K 3169/11 – Urteil vom 20. März 2012

BVerwG 3 C 27.13 – Urteil vom 20. November 2014

Vorinstanzen:
OVG Münster 13 A 2541/12 – Urteil vom 17. September 2013
VG Düsseldorf 16 K 3792/12 – Urteil vom 10. Oktober 2012

E-Zigaretten sind keine Arzneimittel oder Medizinprodukte

Damit hat das höchste deutsche Verwaltungsgericht geklärt, dass E-Zigaretten weder Arzneimittel noch Medizinprodukte sind. Damit brauchen Händler keine entsprechende Zulassung und auch die E-Zigaretten selbst bedürfen keiner arzneirechtlichen Zulassung. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Neues zur Werbung rund um Olympia: Keine Rechtsverletzung bei allgemeinen werbenden Aussagen

shopbetreiber-blog.de - 18. November 2014 - 14:07

Immer wieder kommt es zu Abmahnungen im Zusammenhang mit der Werbung für Waren- und Dienstleistungen und der Veranstaltung von Großereignissen, insbesondere im Sportbereich. Zum einen sind hier die Veranstaltungen von Fußballevents zu nennen, als auch unter anderem die olympischen Spiele. Aber darf man im Zusammenhang mit Olympia werben? Zu dieser Frage konnte sich nun der BGH äußern.

Lesen Sie mehr dazu.

Was war passiert?

Ein Anbieter von Kontaktlinsen hatte anlässlich der olympischen Spiele in Peking im Jahre 2010 in seinem Internetauftritt für entsprechende Kontaktlinsen mit den Aussagen „Olympia-Rabatt“ und „Olympische Preise“ geworben.

Gegen diese Darstellung war der Deutsche Olympische Sportbund im Wege der außergerichtlichen Abmahnung vorgegangen; nachdem der Abgemahnte sich geweigert hatte, die Abmahnkosten zu zahlen, waren diese nunmehr im gerichtlichen Verfahren geltend gemacht worden.

Nach dem erstinstanzlich die Klage auf Erstattung der Abmahnkosten durch das Landgericht Kiel noch zurückgewiesen worden war (Urteil vom 21. Juni 2012, Az.: 15 O 158/11) kam das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht (Urt. v. 26.6.2013, 6 U 31/12) in der zweiten Instanz zu der Ansicht, dass die Darstellung hier im Einzelfall wettbewerbswidrig war.

Diese Entscheidung ist nunmehr durch den Bundesgerichtshof in einer aktuellen Entscheidung aufgehoben worden (Urteil vom 15. Mai 2014, Az.: I ZR 133/13 – Olympia-Rabatt).

Nachdem das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht noch eine Unzulässigkeit der konkret durch den Onlineshop vorgenommenen Werbung bestätigt hatte, sieht der Bundesgerichtshof in der Verwendung der beiden Aussagen keine unlautere Ausnutzung der Wertschätzung der Olympischen Spiele oder der Olympischen Bewegungen und auch daher kein Verstoß gegen das Olympiaschutzgesetz.

Zwar sieht der BGH grundsätzlich für ein entsprechendes Verbot Spielraum. Dies jedoch nur dann, wenn die Werbung die vorgenannten Voraussetzungen erfüllt und damit die Wertschätzung, die der angesprochene Verkehrskreis mit dem Begriff Olympischen Bewegung verbindet, auf Waren und Dienstleistungen längst ohne dazu berechtigt zu sein.

Jedoch sieht der BGH auch hier eine konkrete Feststellung im Einzelfall.

Die beiden vorgenommenen Darstellungen des Onlineshops waren für den BGH hier keine solche unlautere Ausnutzung einer Wertschätzung zu Lasten des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Für die konkrete vorgenommene Darstellung revidiert der BGH die durch das Berufungsgericht vertretene Rechtsansicht und sieht unter anderem mit folgender Begründung einer Rechtsverletzung nicht:

„Die Verwendung der Aussagen “Olympische Preise” und “OlympiaRabatt” als solche stellt keine unlautere Ausnutzung der Wertschätzung der Olympischen Spiele oder der Olympischen Bewegung dar.

Das Berufungsgericht hat festgestellt, dass die Werbung der Beklagten positive Assoziationen zu den Olympischen Spielen oder der Olympischen Bewegung hervorruft. Es hat sodann unterschieden zwischen einer zulässigen Ausnutzung des Aufmerksamkeitswerts Olympischer Spiele bei Verwendung der Aussage “Olympia-Rabatt” als Hinweis auf eine zeitliche Befristung des Rabatts einerseits und einer unzulässigen Ausnutzung von Assoziationen zu den Olympischen Spielen oder der Olympischen Bewegung im Zusammenhang mit der Leistungsbeschreibung für ein Angebot andererseits, wobei es eine solche in der Angabe “Olympische Preise” im Sinne eines Preis-Leistungs-Verhältnisses der Spitzenklasse erkannt hat.

Für diese vom Berufungsgericht angenommene Differenzierung nach der Art der Assoziationen gibt es indes keine Grundlage. Für einen unlauteren Imagetransfer reicht es generell nicht aus, wenn sich eine Werbung darauf beschränkt, positive Assoziationen zu den Olympischen Spielen oder zur Olympischen Bewegung zu erwecken. Da jede Werbung Sprache bewusst einsetzt, ist auch und gerade das bewusste Erregen solcher Assoziationen zulässig.

Anders als das Berufungsgericht meint, kommt es für die Zulässigkeit der Werbung nicht darauf an, ob olympische Bezeichnungen nur als zufällig gewählte Begriffe des allgemeinen Sprachgebrauchs erscheinen, die ebenso gut durch gleichbedeutende andere Begriffe ersetzt werden könnten.

Wie auch das Berufungsgericht angenommen hat, ist es daher jedenfalls unbedenklich, wenn eine Werbung mit olympischen Bezeichnungen lediglich einen zeitlichen Bezug zu Olympischen Spielen herstellt und dadurch Aufmerksamkeit erregt. Die Werbung mit einem “Olympia-Rabatt” als solche ist daher allgemein und auch im Streitfall zulässig. Eine derartige zeitliche Bezugnahme ist von vornherein ungeeignet, eine mit den Olympischen Spielen oder der Olympischen Bewegung verbundene Güte- oder Qualitätsvorstellung auf bestimmte Produkte oder Dienstleistungen zu übertragen.

Aber auch bei einer Werbung mit “Olympischen Preisen” ist ein solcher Imagetransfer ausgeschlossen. Das Berufungsgericht meint, dadurch werde die Assoziation eines “Preis-Leistungs-Verhältnisses der Spitzenklasse” geweckt. Davon kann im vorliegenden Fall ausgegangen werden. Durch die Bezeichnung eines Preises als “olympisch” wird der Preis als besondere Leistung dargestellt. Ein unlauterer Imagetransfer fehlt aber auch in diesem Fall.

Denn das Wort “olympisch” wird dabei ohne weiteres erkennbar nur entsprechend dem allgemeinen Sprachgebrauch als Synonym für eine außergewöhnlich gute Leistung benutzt. Eine solche Verwendung sollte nach der ausdrücklichen Absicht des Gesetzgebers durch den Sonderrechtsschutz für olympische Bezeichnungen nicht ausgeschlossen werden.“

Es bleibt abzuwarten, wie das Berufungsgericht den Sachverhalt nach diesen Vorgaben des Gerichts beurteilen wird.

Fazit

Durch diese Entscheidung des BGH ist es grundsätzlich möglich, auch ohne Sponsor oder auch sonstiger Unterstützer der Olympischen Spiele zu sein, mit der Aussage Olympia zu werben, ohne rechtsverletzend tätig zu sein.

Die Verwendung der Aussagen, zu denen der Bundesgerichtshof entschieden hat, ist jedoch keine grundsätzliche Freizeichnung einer Verwendung, da es immer auf den konkreten Einzelfall und die konkrete Gestaltung der Werbung ankommt, ob eine Rechtsverletzung vorliegt und damit ein Verstoß gegen das Olympiaschutzgesetz angenommen werden kann oder nicht.

Über den Autor

RA Rolf Albrecht

Rolf Albrecht ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz sowie Fachanwalt für Informationstechnologierecht in der Kanzlei volke2.0. Rechtsanwalt Albrecht schreibt regelmäßig als Gastautor Beiträge für den Shopbetreiber-Blog.

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Kategorien: E-Commerce

Buchpreisbindung in Österreich: Neue Regeln für Buch-Händler

shopbetreiber-blog.de - 18. November 2014 - 9:44

In mehreren europäischen Staaten gibt es Gesetze zur Preisbindung bei Büchern, so auch in Österreich. Zum 1. Dezember 2014 wird dieses Gesetz nun an einer entscheidenden Stelle reformiert: die Preisbindung gilt dann auch für eBooks und zwar auch für solche, die von deutschen Händlern nach Österreich verkauft werden.

Lesen Sie mehr dazu.

Zum 1. Dezember 2014 wird in Österreich eine wichtige Änderung des Gesetzes über die Preisbindung bei Büchern in Kraft treten, die auch für deutsche Händler Relevanz haben kann. Insbesondere wird die Buchpreisbindung für eBooks eingeführt.

Der Nationalrat hat am 23. Oktober diese Änderung beschlossen, der (österreichische) Bundesrat hat am 6. November entschieden, keinen Einspruch gegen das Gesetz einzulegen. Damit ist das parlamentarische Verfahren abgeschlossen.

Update: Gesetz verkündet

Heute, am 21. November 2014 wurde das Gesetz im österreichischen Bundesgesetzblatt verkündet. Damit tritt das Gesetz am 1. Dezember 2014 in Kraft. Das ist nicht viel Zeit für Buchhändler, die evtl. ihre Preise anpassen müssen.

Einbeziehung des grenzüberschreitenden Online-Handels

Zunächst einmal wird eine Ausnahme aus dem Gesetz gestrichen. Bisher heißt es dort:

“Dieses Bundesgesetz gilt für den Verlag und den Import sowie den Handel, mit Ausnahme des grenzüberschreitenden elektronischen Handels, mit deutschsprachigen Büchern und Musikalien.”

Ab 1. Dezember 2014 heißt es dann aber:

“Dieses Bundesgesetz gilt für den Verlag und den Import sowie den Handel mit deutschsprachigen Büchern, E-Books und Musikalien.”

Zunächst einmal müssen sich ab Anfang Dezember also auch deutsche Händler an die Buchpreisbindung in Österreich halten, wenn sie Bücher nach Österreich verkaufen.

Preisbindung auch für eBooks

Zusätzlich gibt es eine weitere Neuerung: Der Anwendungsbereich des Gesetzes wird auf eBooks erweitert.

§ 2 Nr. 7 des Gesetzes definiert eBooks. Nach dieser Vorschrift ist ein eBook

“ein digital abrufbarer und speicherbarer Buchinhalt, der über geeignete Endgeräte, wie insbesondere E-Reader, Tablets und Smartphones lesbar gemacht wird.”

Weitere Änderung für eBooks

Zum 1. Januar 2015 tritt darüber hinaus eine weitere wichtige Änderung für die Besteuerung von eBooks in Kraft. Ab dem neuen Jahr fällt die Umsatzsteuer für verkaufte elektronische Dienstleistungen (wozu auch eBooks fallen) immer im Staat an, in dem der kaufende Verbraucher seinen Wohnsitz hat. Der Händler hat lediglich die Möglichkeit sich zum Mini-One-Stop-Shop anzumelden (sofern er die Voraussetzungen erfüllt). Dann erklärt der Unternehmer seine Steuern zentral weiterhin hier in Deutschland und führt diese ab (aber nach den jeweiligen nationalen Steuersätzen).

Fazit

Händler, die Bücher und eBooks auch nach Österreich verkaufen, sollten diese wichtige Änderung unbedingt beachten. Erkundigen Sie sich am besten beim Verlag, welcher Preis für den Verkauf nach Österreich festgesetzt wurde.

Die Strafen bei Verstößen sind empfindlich. Preisbindungsanwalt Bernhard Tonninger erklärt dazu auf der Website des Hauptverbands des österreichischen Bundhandels, dass bei derartigen Verstößen Abmahnungen ausgesprochen werden, die Kosten von 900 Euro zzgl. USt. verursachen. Hinzu kämen dann noch evtl. Gerichtsverfahren, Vertragsstrafen etc. Das Verfahren ist also vergleichbar mit dem in Deutschland. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Amazon wegen fehlender Textilkennzeichnung verurteilt

shopbetreiber-blog.de - 17. November 2014 - 15:52

Online-Händler müssen bei zahlreichen Produkten spezielle Kennzeichnungsvorschriften beachten. So gelten unter anderem genaue Vorgaben für den Verkauf von Textilerzeugnissen. Wer die Kennzeichnungsvorschriften nicht beachtet, kann abgemahnt werden. So wurde jetzt auch Amazon wegen fehlender Textilkennzeichnung verurteilt.

Lesen Sie mehr dazu.

Die Wettbewerbszentrale hat vor dem LG Köln (Urt. v. 6.11.2014, 31 O 512/13) ein Urteil gegen Amazon erstritten.

Mit diesem Urteil wird Amazon verboten, Verbrauchern Textilerzeugnisse gewerblich anzubieten, ohne Angaben über die verwendeten Fasern zu machen.

Amazon hatte selbst Damenblusen angeboten. Dabei wurden allerdings nicht die vorgeschriebenen Angaben nach der Textilkennzeichnungsverordnung gemacht. Amazon hätte unter anderem darüber informieren müssen, aus welchen textilen Fasern die Blusen gefertigt waren.

Da Amazon keine Unterlassungserklärung abgab, wurde der Fall letztlich vor Gericht verhandelt. Amazon verteidigte sich damit, dass sich um ein technisches Versehen und damit um Fehler im Einzelfall handele; so etwas könne im Massengeschäft vorkommen. Bei den zahlreichen Angeboten von Amazon seien die Verstöße als “Ausreißer” zu behandeln, die man Amazon nicht vorwerfen könne. Andernfalls wäre das komplette Geschäftsmodell gefährdet.

Diese Argumentation ließ das Gericht nicht gelten.

„Wir begrüßen das Urteil“, erklärte Dr. Reiner Münker, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied der Wettbewerbszentrale. „Es zeigt, dass Amazon wie jeder andere Anbieter auch für Verstöße gegen Verbraucherschutzvorschriften haftet. Die überragende Größe Amazons ist ebenso wenig eine Rechtfertigung für angebliche technische Fehler wie die behauptete Gefährdung des Geschäftsmodells für den Fall, dass Amazon auch für angebliche Ausreißer verantwortlich gemacht werden sollte.“

Darüber hinaus wurde Amazon noch wegen der fehlenden Angabe von Grundpreisen für Teppichreiniger und ein Multiöl zur Unterlassung verurteilt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Fazit

Nicht nur kleinere Händler, sondern auch global player wie Amazon haben sich an die Vorschriften zu halten. Die Argumentation von Amazon, es handle sich um Versehen, sind in der Tat unbeachtlich, da es im Wettbewerbsrecht nicht auf ein Verschulden ankommt. Der Verstoß muss objektiv vorliegen, damit ein Unterlassungsanspruch entsteht – und dies war hier der Fall. (mr)

Quelle: Pressemitteilung der Wettbewerbszentale

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Kategorien: E-Commerce

SSL Sicherheitslücke: Wie gefährdet ist Ihr Shopsystem?

shopbetreiber-blog.de - 17. November 2014 - 10:14

Ein aktuelles Sicherheitsleck bei der SSL-Verschlüsselung kann schlimmsten Falls dazu führen, dass bei manchem Shopbetreiber mitten im Weihnachtsgeschäft Zahlungen über PayPal nicht mehr funktionieren. Daher sollten Online-Händler dringend prüfen, ob sie davon betroffen sind.

Das IT-Magazin t3n hatte bereits vor einer Woche von einer Sicherheitslücke im alten SSL-3-Protokoll berichtet und E-Commerce-Blogger Peter Höschl hat auch noch einmal auf die Dringlichkeit hingewiesen.

Denn um das Leck zu schließen, wird PayPal zum 03. Dezember 2014 die Unterstützung für das Protokoll vollständig einstellen. Nach Recherchen könnten drei Shopsoftware-Lösungen betroffen sein: OXID eSales, xt:commerce und Prestashop.

Alle drei Anbieter haben bereits reagiert und Updates zur Verfügung gestellt.

PayPal Sicherheitslücke: Wichtiger Hinweis

Nicht jeder Nutzer der oben genannten Shopsoftware muss davon betroffen sein. Daher rät Peter Höschl:

“Doch auch wenn Online-Händler eines der genannten drei Shopsysteme einsetzen, sind sie nicht zwangsweise betroffen. Dies hängt nämlich dann wiederum vom genutzten Zahlungsmodul ab. Dennoch sollte für jeden Online-Händler gelten, sich sicherheitshalber mit seinem Shopsystem- oder Modul-Anbieter in Verbindung zu setzen und zu prüfen, ob er betroffen sein könnte.”

t3n hat angekündigt, weiter an der Sache dran zu bleiben.

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Kategorien: E-Commerce

4 Tipps für mehr Kundenloyalität

shopbetreiber-blog.de - 17. November 2014 - 9:40

Kundenloyalität ist wichtiger denn je. Denn entspricht ein Online-Shop nicht den Erwartungen des Kunden, so wendet sich dieser enttäuscht ab und kauft einen Klick weiter bei der Konkurrenz. Wie Shopbetreiber diese stärken können, hat SAP auf Basis einer Verbraucherumfrage herausgearbeitet.

Auf Grund welcher Werte entwicklen sich Verbraucher zu markentreuen Käufern im Web? Dieser Frage ist SAP in einer aktuellen Umfrage nachgeganen. Die Ergebnisse seien eindeutig, erklärt Jamie Anderson, Global Senior Vice President, Customer Engagement and Commerce bei SAP. Zum einen gehe es darum, dem Kunden den optimalen Service zu bieten und zum anderen auf jeden Kunden individuell zu reagieren.

In Zeit von Database-Marketing, CRM und Big Data sind diese Ansprüche für viele Shopbetreiber umsetzbar. Oftmals fehlt es nur an grundlegenedem Wissen, um diese Strategie.

4 Tipps zur Kundenloyalität

Auf Basis der Umfrage haben die Studienautoren die folgenden vier Tipps identifiziert:

  1. Kunden erwartem einen direkten Kundensupport vom Shop, bevor sie eigenständig fragen müssen (54 Prozent).
  2. Kunden möchten personalisiertere Shopping-Erlebnisse haben (69 Prozent).
  3. Die Kunden wollen vor allem Qualitätsprodukte kaufen (75 Prozent).
  4. Die Kaufentscheidung wird durch eine professionelle Online-Markenpräsenz beeinflusst (72 Prozent).

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Kategorien: E-Commerce

Cyber Crime: Polizei und Staatsanwaltschaft oft machtlos

shopbetreiber-blog.de - 17. November 2014 - 8:41

DDoS-Attacken, Schadsoftware und Datendiebstahl machen Shopbetreibern das Leben schwer. Polizei und Staatsanwaltschaft können diesen kriminellen Angriffen nach Ansicht von Experten oftmals nur tatenlos zusehen. Shopbetreibern bleibt nur der Weg zur Selbsthilfe.

Fast jeder fünfte Online-Händler (18,8 Prozent) wurde bereits einmal das Opfer eines Erpressungsversuches durch Kriminelle. Das Tatmittel hier: Das Internet. Dabei zählen DDos-Attacken (12 Prozent) und die Einschleusung von Schadsoftware (10 Prozent) zu den häufigsten Angriffsformen. Das sind die zentrale Aussagen der Studie “Informationssicherheit im E-Commerce 2014” von ibi research an der Universität Regensburg.

Stefan Rojacher, Sprecher von Kaspersky Lab, beziffert den Schaden, der zum Beispiel durch DDos-Attacken verursacht werden auf bis zu 360.000 Euro für die betroffenen Unternehmen:

“DDoS-Attacken zählen inzwischen zur Routine von Cyberkriminellen. Es hat sich sogar schon eine kleine ‚Industrie‘ gebildet, in der Botnetze verkauft werden. Der Schaden, der durch DDoS-Attacken verursacht wird, beträgt bei den Unternehmen im deutschen Mittelstand durchschnittlich 41.000 Euro, bei großen Unternehmen rund 360.000 Euro.”

Cyber Crime ist organisierte Kriminalität

Shopbetreiber sollten Erpressungsversuche nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auf keinen Fall mit den Kriminellen auf Verhandlungen einlassen, warnt Studienautor Tobias Lehner von ibi research:

“In den meisten Fällen lassen die Erpresser ihren Drohungen auch sehr schnell Taten folgen. Daher raten wir Online-Händlern Erpressungsversuche auf jeden Fall zur Anzeige zu bringen.”

Doch was bringt eine Anzeige bei der Polizei? Nach Aussagen von IT-Sicherheitsexperten können Polizei und Staatsanwaltschaft in der Regel nur wenig tun, erklärt Lehner.

“Leider ist der Arm der Strafverfolgungsbehörden beim Thema Cyber Crime sehr kurz. Eine Ermittlung und Bestrafung der von professionellern Täterbanden gelingt nur in seltenen Fällen. Wenn die Polizei Erfolge aufweisen kann, dann sind es oftmals halbwüchsige Skript-Kiddies, die durch plumpe Hacker-Attacken aufgefallen sind.”

Die Hilflosigkeit der Polizei habe unter anderem damit zu tun, dass viele Cyber-Kriminelle in mafiöse Strukuturen eingebunden seien und zudem bestens ausgerüstet seien, weiß auch Rojacher.

“DDoS-Angriffe mit einhergehenden mafiaähnlichen Erpressungsszenarien und Cyberkriminalität machen nicht vor Landesgrenzen halt. Für die Verfolgung dieser Straftaten, die ohnehin schon sehr komplex ist und zahlreiche Ressourcen bei den Strafverfolgungsbehörden in Anspruch nimmt, ist dies eine zusätzliche Herausforderung. Aus diesem Grund arbeitet Kaspersky Lab eng mit supranationalen Polizeiorganisationen, wie Interpol oder Europol, in Sachen Cyber Crime zusammen.”

Online-Händler müssen sich also selber darum bemühen, ihre IT-Systeme abzusichern. Auch wenn es einen vollständigen Schutz gegen Cyber-Crime-Angriffe nicht gebe, lasse sich die Gefahr Opfer einer Attacke zu werden, durch entsprechende Sicherheitskonzepte reduzieren, weiß Tobias Lehner. Dazu zählen sowohl technische Lösungen, als auch firmeninterne Schulungen der Mitarbeiter zum Thema Datensicherheit.

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Kategorien: E-Commerce

Weihnachtsgeschäft in Deutschland: Mehr Wachstum als in den USA

shopbetreiber-blog.de - 14. November 2014 - 13:48

Laut einer Prognose des Einzelhandelsvebandes HDE wird das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr im Online-Handel wieder zweistellig wachsen. Mit dieser Wachstumsrate brauchen sich die Shopbetreiber nicht hinter ihren Kollegen aus den USA zu verstecken.

Laut einer aktuellen Prognose des HDE werden die Shopbetreiber im Online-Weihnachtsgeschäft 2014 rund zehn Milliarden Euro umsetzen. Dies entspricht einem Wachstum im Vergleich zum Vorjahr von 18 Prozent.

Weihnachtsgeschäft in den USA

Damit liegt das Wachstum höher als bei den Kollegen in den USA. Invesp Consulting erwartet für die holiday season ein Wachstum im E-Commerce von knapp 17 Prozent. Weitere interessante Zahlen und Fakten zu der holiday season zeigt die folgende Inforgrafik.

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Kategorien: E-Commerce

Händler muss Schadenersatz zahlen, wenn er eine eBay-Auktion abbricht

shopbetreiber-blog.de - 12. November 2014 - 13:48

Werden Waren bei eBay im Auktionsformat angeboten, müssen Händler diese Auktionen auch ablaufen lassen. Werden solche Auktionen vorzeitig abgebrochen, ohne dass ein Anfechtungsgrund oder die Voraussetzungen der eBay-AGB gegeben sind, muss der Händler Schadenersatz an den Höchstbietenden zahlen, hat der BGH jetzt noch einmal klargestellt.

Lesen Sie mehr über das Urteil.

Der BGH hat heute folgende Pressemitteilung Nr. 164/2014 veröffentlicht:

“Schnäppchenpreis” bei einer eBay-Auktion

Der Bundesgerichtshof hat sich heute in einer Entscheidung mit der Frage der Wirksamkeit eines im Wege einer Internetauktion abgeschlossenen Kaufvertrags befasst, bei dem ein grobes Missverhältnis zwischen dem Kaufpreis und dem Wert der Kaufsache besteht.

Der Beklagte bot seinen Gebrauchtwagen bei eBay zum Kauf an und setzte ein Mindestgebot von 1 € fest. Der Kläger bot kurz nach dem Beginn der eBay-Auktion 1 € für den Pkw und setzte dabei eine Preisobergrenze von 555,55 €. Einige Stunden später brach der Beklagte die eBay-Auktion ab. Per E-Mail teilte er dem Kläger, der mit seinem Anfangsgebot Höchstbietender war, mit, er habe außerhalb der Auktion einen Käufer gefunden, der bereit sei, 4.200 € zu zahlen. Der Kläger begehrt Schadensersatz wegen Nichterfüllung des nach seiner Ansicht wirksam zu einem Kaufpreis von 1 € geschlossenen Kaufvertrags und macht geltend, der Pkw habe einen Wert von 5.250 €. Das Landgericht hat der auf Schadensersatz in Höhe von 5.249 € gerichteten Klage dem Grunde nach stattgegeben. Die Berufung des Beklagten ist erfolglos geblieben. Mit der vom Berufungsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Beklagte sein Klageabweisungsbegehren weiter.

Die Revision hatte keinen Erfolg. Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass der Kaufvertrag nicht wegen Sittenwidrigkeit (§ 138 Abs. 1 BGB*) nichtig ist. Bei einer Internetauktion rechtfertigt ein grobes Missverhältnis zwischen dem Maximalgebot des Käufers und dem Wert des Versteigerungsobjekts nicht ohne Weiteres den Schluss auf eine verwerfliche Gesinnung des Bieters im Sinne von § 138 Abs. 1 BGB. Es macht gerade den Reiz einer Internetauktion aus, den Auktionsgegenstand zu einem “Schnäppchenpreis” zu erwerben, während umgekehrt der Veräußerer die Chance wahrnimmt, einen für ihn vorteilhaften Preis im Wege des Überbietens zu erzielen. Besondere Umstände, aus denen auf eine verwerfliche Gesinnung des Klägers geschlossen werden könnte, hat das Berufungsgericht nicht festgestellt.

Auch die Wertung des Berufungsgerichts, dass der Beklagte dem Kläger nicht den Einwand des Rechtsmissbrauchs entgegen halten könne, ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden. Dass das Fahrzeug letztlich zu einem Preis von 1 € verkauft worden ist, beruht auf den freien Entscheidungen des Beklagten, der das Risiko eines für ihn ungünstigen Auktionsverlaufs durch die Wahl eines niedrigen Startpreises ohne Festsetzung eines Mindestgebots eingegangen ist und durch den nicht gerechtfertigten Abbruch der Auktion die Ursache dafür gesetzt hat, dass sich das Risiko verwirklicht.

* § 138 BGB Sittenwidriges Rechtsgeschäft; Wucher

(1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.

VIII ZR 42/14 – Urteil vom 12. November 2014

Fazit

eBay-Auktionen lassen sich nur unter engen Voraussetzungen abbrechen, ohne dass der Verkäufer hierfür einen Schadenersatz zahlen muss. Will man sein Angebot also tatsächlich als Auktion laufen lassen, muss man sich das vorab gut überlegen, denn diese Entscheidung kann nicht so einfach rückgängig gemacht werden. Ein außerhalb der Auktion gefundener Käufer ist niemals Grund für den Abbruch einer Auktion. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Hawesko: Machtkampf der Anteilseigner

shopbetreiber-blog.de - 10. November 2014 - 9:10

Hinter den Kulissen des Hanseatischen Wein- und Sektkontors, kurz Hawesko, tobt augenscheinlich ein Kampf um die Vorherrschaft. Anteilseigner Detlev Meyerhat über seine Beteiligungsfirma Tocos ein Übernahmeangebot vorgelegt, und damit den Vorstand eiskalt erwischt.

Wer hat beim Multichannel-Händler Hawesko künftig das Sagen und bestimmt in welche Richtung es geht? Nach Berichten des Handelsblattes sieht sich Aufsichtsratsmitglied und Anteilseigner Detlev Meyer in dieser Position. Meyer ist Textilunternehmer und hält 29,5 Prozent der Aktienanteile an dem Norddeutschen Weinhändler.

Mit dem kürzlich unterbreiteten Übernahmeangebot würde Meyer den amtierenden Vorstandschef Alexander Margaritoff als größten Anteilseigner verdrängen. Margaritoff verfügt mit 30 Prozent über das größte zusammenhängende Aktienpaket bei Hawesko.

Hawesko soll profitabler und internationaler werden

Meyer hat schon konkrete Ideen, was sich bei Hawesko wird ändern müssen, wenn er das Ruder übernehmen sollte. Zum einen müsse sich der Weinhändler stärker Internationalisieren, ist zu vernehmen. So zitiert WiWo.de einen Tocos-Sprecher:

“Wir sehen vor allem Potenzial in Österreich, der Schweiz, den Benelux-Staaten, Dänemark und Schweden.”

Zugleich solle der Kernmarkt Deutschland profitabler gemacht werden und die Marktposition gefestigt werden. Woher das Geld für diese Strategie kommen soll, dafür hat Meyer auch schon eine Lösung. Die Dividenden der vergangenen Jahre seien zu hoch und müssten daher gesenkt werden, ist zu lesen. Nach Meyers Vorstellen auf 40 bis 50 Prozent des Nettogewinns. Zuletzt habe Hawesko bis zu 95 Prozent ausgeschüttet.

Hawesko ist ein breit aufgestellter Multichannel-Händler und deckt den Distanzhandel mit einem Online-Shop und Katalog ab. Zugleich betreibt das Unternehmen 280 Filialen unter der Marke Jaques’ Weindepot. Die dritte Säule ist der B2B-Betrieb, über den 13.000 Restaurants beliefert werden. Die Unternehmensgruppe setzte im vergangenen Jahr 465 Millionen Euro um. Nach eigenen Angaben sei das Unternehmen beim Weinversand der Marktführer in Deutschland.

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Kategorien: E-Commerce

Jetzt anmelden: Online-Seminar Social Media und Recht

shopbetreiber-blog.de - 7. November 2014 - 14:34

Social Media ist für die meisten Unternehmen aus dem Marketing-Mix nicht mehr wegzudenken. Plattformen wie Facebook, Google+ oder Printerest gehören in vielen Marketing-Abteilungen heute zu alltäglichen Arbeitsmitteln. Aber welche rechtlichen Gegebenheiten gibt es eigentlich zu beachten? Unser Referent RA Christian Solmecke möchte Ihnen diese in einem Online-Seminar näherbringen.

Lesen Sie mehr dazu.

Beim Online-Seminar „Social Media und Recht – Rechtliche Fallstricke im Internet vermeiden“ erfahren Sie alles über die typischen Haftungsfallen im Netz und lernen diese zu umgehen. Alle relevanten Rechtsbereiche werden angesprochen. Dazu gehören das Urheberrecht, das Wettbewerbsrecht und auch der Datenschutz. Referieren wird der Kölner IT-Anwalt Christian Solmecke.

Der Inhalt im Detail

Konkret wird das Seminar folgende Themen behandeln:

  • Impressumspflicht bei sozialen Netzwerken
  • Nutzungsbedingungen bei Youtube und Facebook
  • Probleme mit dem Account Namen
  • Datenschutz und der Facebook like Button
  • Social Media Marketing – Haftungsfragen
Zielgruppe

Das einstündige Online-Seminar richtet sich an Shopbetreiber und Marketingabteilungen, die sich viel mit Social Media beschäftigen oder erst anfangen möchten ihre Social Media Präsenz aufzubauen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Leistungen

Folgende Leistungen erhalten Sie als Teilnehmer des Online-Seminars zum Thema „Social Media und Recht“:

  • Teilnahme am interaktiven Online-Seminar
  • Möglichkeit, live Fragen zu stellen
  • Seminar-Unterlagen (Präsentation) inkl. Musterformulierungen im Nachgang als PDF
  • Link zur Video-Aufzeichnung des Online-Seminars
  • Gutschein zum Erwerb eines Handbuchs für Online-Händler von Trusted Shops für 19 € statt für 39 € (inkl. MwSt.)
Dauer des Online-Seminars

Je nach Anzahl der aufkommenden Fragen, ist eine Dauer von 60 Minuten veranschlagt. Sollten die Teilnehmern mehr Fragen stellen, kann die Zeit auch gerne entsprechend verlängert werden.

Termin

Das Online-Seminar Social Media und Recht findet statt am Mittwoch, 12. November 2014 ab 10 Uhr.

Referent

Ihr Referent unseres Online-Seminars ist Christian Solmecke, Rechtsanwalt für IT- und Internetrecht aus Köln. Christian Solmecke hat sich als Rechtsanwalt und Partner der Kölner Medienrechtskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE auf die Beratung der Internet und IT-Branche spezialisiert. So hat er in den vergangenen Jahren den Bereich Internetrecht/E-Commerce der Kanzlei stetig ausgebaut und betreut zahlreiche Medienschaffende, Web 2.0 Plattformen und App-Entwickler. Mit dem Pocket Anwalt hat er bereits selbst eine sehr erfolgreiche App in die App Stores gebracht.

Neben seiner Kanzleitätigkeit ist Solmecke Lehrbeauftragter der Fachhochschule Köln für Social Media und Recht sowie Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Kommunikation und Recht im Internet an der Cologne Business School. Dort beschäftigt er sich insbesondere mit den Rechtsfragen in Sozialen Netzen. Zuletzt hat er in Zusammenarbeit mit RA Jakob Wahlers das Buch “Recht im Social Web” geschrieben, das alle Fragen rund um die rechtssichere Nutzung von Social Media beantwortet. Solmecke selbst ist stark in den sozialen Netzen vertreten und interagiert über seinen Youtube Rechtskanal mit den 36.000 Abonnenten. Die Facebook Seite der Kanzlei gehört zu den größten Social Media Rechtsangeboten Deutschlands. Nicht zuletzt aus diesem Grund trat RA Solmecke bereits häufiger als Experte in Radio- und Fernsehinterviews auf.

Vor seiner Tätigkeit als Anwalt arbeitete er über 10 Jahre als freier Journalist und Radiomoderator (u.a. für den Westdeutschen Rundfunk).

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Kategorien: E-Commerce

So Leistungsstark ist die SEO-Branche wirklich

shopbetreiber-blog.de - 5. November 2014 - 11:55

Was sagen Agenturen und Unternehmen in Deutschland über den Stellenwert und über den Herausforderungen in der SEO-Branche? Dazu hat linkbird über 400 Marktteilnehmer befragt und die Ergebnisse in einer umfangreichen Infografik zusammengestellt.

Wer einen Überblick über die SEO-Branche gewinnen möchte, dem wird die Infografik von linkbird sicher wertvolle Erkenntnisse liefern. Denn in einer Umfrage wurde die SEO-Branche sowohl aus Sicht der Agenturen als auch der Unternehmen unter die Lupe genommen.

Die SEO-Branche im Überblick

So investiert jedes vierte Unternehmen zwischen 25 bis 50 Prozent des Marketing-Budgets in SEO-Aktivitäten. Auch ist der persönliche Empfehlung einer Agentur der beliebteste Weg, wenn es um die Auswahl einer SEO-Agentur geht.

Weitere interessante Fakten zur SEO-Landschaft finden Sie in der folgenden Infografik.

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Kategorien: E-Commerce

Das neue Verbraucherrecht: Die 100-Tage-Bilanz der Online-Händler

shopbetreiber-blog.de - 4. November 2014 - 13:03

Die Einführung der neuen Verbraucherrechte ist die umfassendste Gesetzesreform im Online-Handel seit Einführung des Fernabsatzrechts im Jahr 2000. Im Vorfeld wurde viel über die Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung bei KMUs prognostiziert und spekuliert. Wie sieht also die erste Bilanz aus?

Welche Tendenzen zeigen sich bezüglich Retouren und beim grenzüberschreitenden Handel? Und wie sieht das Stimmungsbild bei den Online-Händlern aus?

Um diese zentralen Fragen zu beantworten, hat Trusted Shops eine Umfrage unter mehr als 200 kleinen und mittelständischen Online-Händlern im September und Oktober durchgeführt.

Mehrheit der KMUs zeigt sich gegenüber ihren Kunden nicht kulant

Zwei Drittel der kleinen und mittleren Online-Händler in Deutschland nutzen die neuen Regelungen und übernehmen keine Rücksendekosten für ihre Kunden. Von diesen stellten 26 Prozent einen Rückgang bei den Rücksendungen fest und machen dafür die neuen Verbraucherrechte verantwortlich.

„Für einen Teil der KMUs im Online-Handel ist die neue Gesetzeslage durchaus eine reelle Chance, um den Anteil an Retouren zu senken und somit ihre Marge zu erhöhen“, erläutert Jean-Marc Noël, Gründer und Geschäftsführer von Trusted Shops, die Ergebnisse. „Durch das neue Gesetz werden die Unterschiede zwischen KMUs und den Großunternehmen der Branche noch einmal deutlich. Für die Big Player ist die Übernahme der Rücksendekosten aus Wettbewerbsgründen alternativlos, selbst auf Kosten hoher Retourenquoten. KMUs wiederum können von der neuen Regelung durchaus profitieren“, so Noël weiter.

Auf die Bestellmengen hat das neue Verbraucherrecht bisher allerdings kaum Auswirkungen. Nur jeder zehnte Online-Händler führt Veränderungen in diesem Bereich auf die neuen Regelungen zurück.

Online-Händler uneins bei der Bewertung

Neben der vieldiskutierten neuen Regelung zur Übernahme der Retourenkosten, mussten sich sowohl Online-Händler als auch Verbraucher auf weitere Rechte und Pflichten einstellen. Dazu zählen u.a. das Verbot kostenpflichtiger Kundenhotlines, Informationen über Lieferbeschränkungen, die Kosten nach Zahlungsart, das Zurückbehaltungsrecht und die Erklärung des Widerrufs. Dementsprechend unterschiedlich fällt auch die Bewertung aus:

  • 23 Prozent sind der Meinung, dass das neue Verbraucherrecht eindeutig den Online-Käufer bevorzugt und damit den Online-Händler schlechter stellt.
  • 42 Prozent sind der Meinung, dass Kunden und Händler beiderseitig vom neuen Verbraucherrecht profitieren.
  • 34 Prozent sind der Meinung, dass mit dem neuen Verbraucherrecht die Rechte der Online-Händler gegenüber den Online-Shoppern gestärkt wurden.
Verbraucherrecht hat geringen Einfluss auf Cross-Border-Handel

100 Tage nach in Kraft treten der neuen Verbraucherrechte lässt sich nur ein leichtes Plus beim Cross-Border-Geschäft verzeichnen: Gut jeder siebte Online-Händler, der bereits ins Ausland verkauft, konnte eine Zunahme bei den Bestellungen aus dem Ausland in seinem Shop feststellen.

Für die kommenden 12 Monate sieht die Prognose ebenfalls verhalten aus: Gut jeder sechste Shopbetreiber rechnet mit einer Steigerung bei den grenzüberschreitenden Verkäufen.

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Kategorien: E-Commerce

Haftet der Händler für Wettbewerbsverstöße von amazon?

shopbetreiber-blog.de - 4. November 2014 - 10:45

Vor kurzer Zeit ist die Kanzlei Dr. Bahr aus Hamburg durch Abmahnungen der Empfehlungsfunktion bei amazon und eBay erneut negativ aufgefallen. Jetzt hat die Abmahnkanzlei einen Dämpfer erlitten: Das LG Arnsberg hat entschieden, dass der Händler wettbewerbsrechtlich nicht für die Empfehlungsfunktion von amazon haftet.

Lesen Sie mehr dazu.

Die Kanzlei Dr. Bahr aus Hamburg mahnt in letzter Zeit verstärkt für die Quante-Design GmbH & Co KG Sonnenschirm-Händler ab.

Zuerst störte man sich an der Darstellung der Google-Shopping Anzeigen wegen der fehlenden Angabe der Versandkosten. Vor dem LG Hamburg erwirkte man mehrere einstweilige Verfügungen. Google hat hier mittlerweile nachgebessert, sogar mobil (iOS-System) werden Versandkosten jetzt angezeigt.

Dann mahnte die Kanzlei die Empfehlungsfunktion bei amazon ab, später auch noch bei eBay. Vor dem LG Arnsberg erreichte sie sogar den Erlass einer einstweiligen Verfügung.

Jetzt der Dämpfer: In einem weiteren Verfahren hat das LG Arnsberg den Erlass einer einstweiligen Verfügung abgelehnt.

Händler haftet nicht

Das LG Arnsberg (Urt. v. 30.10.2014, I-8 O 121/14) hat entschieden, dass der Händler weder als Täter, noch als Mittäter oder Beihelfer noch als Störer für die Weiterempfehlungsfunktion von amazon haftet.

Das Gericht ist der Auffassung, dass der abgemahnte Händler keinen Einfluss auf amazon nehmen könnte, damit diese Funktion ausgeschaltet werde. Das bestätigte auch amazon in einem entsprechenden Schreiben.

Die einzige Möglichkeit, die Nutzung der Weiterempfehlungsfunktion zukünftig zu unterlassen, bestünde darin, so das Gericht, dass der Abgemahnte “völlig von der Nutzung der Plattform ‘amazon.de’ absah.”

“Das kann aber weder rechtlich gefordert werden noch ist das geschäftlich zumutbar.”

Dr. Bahr soll Amazon abmahnen

Das Gericht weist außerdem darauf hin, dass der Anspruch gegen den abgemahnten Händler schon deswegen nicht bestehe, weil der Abmahner seinen Unterlassungsanspruch auch direkt gegenüber amazon geltend machen könne. Dies sei ihm zuzumuten.

“Nur ergänzend weist die Kammer darauf hin, dass sie sich der Ansicht anschließt, wonach ein Anspruch wegen Unterlassens von – nach Ansicht der K rechtlich gebotenen – Maßnahmen dann nicht gegeben ist, wenn dem (vermeintlich) Verletzten ein unmittelbares Vorgehen gegen den eigentlichen Verletzer möglich und zumutbar ist.

Ein Vorgehen der K gegen die A ist aber sicherlich möglich.”

Fazit

Die Abmahnkanzlei kündigt auf ihrer Website bereits an, Berufung gegen die Entscheidung einlegen zu wollen. Daher wird sich also das OLG Hamm mit dem Fall beschäftigen. Mit seinen Ausführungen zur Haftung des einzelnen Händlers für amazon-eigene Funktionen befindet sich das Gericht in etwa auf einer Linie mit der Rechtsprechung des OLG München zum Anhängen an fremde Produktbilder bei amazon.

Ob das OLG Hamm dieser Argumentation im Wettbewerbsrecht folgen wird, darf bezweifelt werden, wenn man sich die bisherige Rechtsprechung aus Hamm (und von anderen Gerichten) anschaut.

Aber der Abmahnanwalt muss sich schon die Frage gefallen lassen, weshalb er lieber gegen mehrere Händler vorgeht und sich so gehörige Einnahmen verschafft, anstatt sich direkt mit dem eigentlich Verantwortlichen auseinanderzusetzen. Wäre das Motiv die Herstellung des fairen Wettbewerbs, wäre in meinen Augen genau das geboten: Amazon abmahnen und die Sache zur Not bis zum BGH durchziehen. Solche Prozesse sind aber natürlich teuer und langwierig. Da kann man schneller mit ein paar einstweiligen Verfügungen das Geschäft von Händler kaputt machen und schnell die eigene Büromiete und das Weihnachtsgeld erwirtschaften. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Jetzt noch anmelden: Trends im E-Commerce Cross Border

shopbetreiber-blog.de - 3. November 2014 - 12:52

Der grenzüberschreitende Handel zwischen Deutschland und der Schweiz hat für viele Händler eine große Bedeutung. Wichtig ist aber auch die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben. Da die Schweiz kein EU-Mitglied ist, ist sie auch nicht von der weitgehenden Harmonisierung mit erfasst. Daher möchten wir Sie auf eine Veranstaltung zu eben diesem Thema aufmerksam machen.

Nur noch wenige Tage, jetzt noch anmelden!

Es gab schon mehrere Veranstaltungen zum Cross-Border-E-Commerce und alle waren ein grosser Erfolg. Einen Rückblick auf die letztjährigen Veranstaltungen zum Thema “Der Preis ist heiss – Preiswettbewerb im Online-Handel” finden Sie hier. Wir laden Sie herzlich ein zu den diesjährigen Veranstaltungen von Bühlmann Rechtsanwälte AG und dem VSV Verband Schweizer Versandhandel ein.

JUST COMMERCE – KANALÜBERGREIFENDER E-COMMERCE

Grenzüberschreitender E-Commerce ist seit Jahren an der Tagesordnung und interessiert viele Händler, weil so größere Umsatzpotentiale gentutz werden können. Schweizer, österreicher und deutsche Händler beliefern Kunden Cross Border. Besonders die Verschmelzung der verschiedenen Shoppingkanäle rückt dabei in den Mittelpunkt des Interesses der Händler.

Daher wir das Hauptthema unserer Veranstaltungen in diesem Jahr der kanalübergreifende Handel sein. Waren online bestellen und in der Filiale des Händlers abholen, das möchten viele Kunden. Oder umgekehrt: Ware im Ladengeschäft über Tablets bestellen und nach Hause geliefert bekommen. Zahlreiche stationäre Händler bieten diesen zusätzlichen Service schon an.

Zudem versuchen Online-Händler, den Kaufprozess des Kunden über verschiedene Endgeräte zu begleiten und eine Bestellung unabhängig davon zu ermöglichen, ob der Kunde das Produkt im Büro am PC, auf der Heimfahrt auf dem Mobiltelefon oder auf dem Tablet auf der heimischen Couch betrachtet. Zwar hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein reines Kanaldenken den Kundenwünschen nicht entspricht, doch wirft der kanal- und deviceübergreifende Handel eine Vielzahl von Fragestellungen auf.

Diese Themen werden aus verschiedenen Blickwinkeln, insbesondere Recht, Logistik, Big Data und Marketing betrachtet und mit Ihnen diskutieren. Dabei werden auch Händler und Agenturen aus ihrer Cross-Channel- oder Cross-Device-Praxis berichten. Neben dem Schwerpunktthema soll auch in diesem Jahr ein Update über die Entwicklungen im E-Commerce-Recht gegeben werden.

Die Veranstaltung in Berlin soll sich insbesondere auch an deutsche E-Commerce Unternehmen richten, die einen Markteintritt in der Schweiz und/oder Österreich planen oder in Erwägung ziehen.

Die Referenten

Erstmals umfasst dieses Update neben der Schweiz und Deutschland auch Österreich. Was hat sich gesetzgeberisch getan? Welche wichtigen Urteile gibt es? Und welche konkreten Folgen hat das für Shopbetreiber, die grenzüberschreitend tätig sind? Zugesagte Referenten für die Veranstaltung vom 13. November 2014 in Berlin:

  • Daniel Röthlin, Geschäftsführer, Ex Libris AG
  • Jan Gessenhardt, Aperto Move GmbH
  • Gero Kummer, PayPalBurkhard Weiß, PayPal
  • Stefan Buess, CEO, Apareoo AG (Beautylane)
  • Björn Sykora, Gründer, Mister Spex GmbH
  • Philipp Schnell, Leiter E-Commerce, Magazine zum Globus AG
  • René Konrad, Geschäftsführer, Dealini (Schweiz) AG
  • Patrick Kessler, Verband Schweizer Versandhandel (VSV)
  • Dr. Carsten Föhlisch, Leiter Recht, Trusted Shops GmbH
  • Dr. Arthur Stadler, Brandl & Talos Rechtsanwälte, Wien
  • Lukas Bühlmann, Bühlmann Rechtsanwälte AG
  • Adrian Süess, Bühlmann Rechtsanwälte AG
  • Stephan Meixner, neuhandeln.de

Bühlmann Rechtsanwälte AG freut sich gemeinsam mit dem Verband des Schweizerischen Versandhandels (vsv), Sie am 13. November 2014 in Berlin begrüßen zu können.

Details zum Termin

Weitere Details zum Programm, den Anmeldemöglichkeiten (per Email an event@br-legal.ch) und den Referenten können Sie dem Einladungsflyer entnehmen.

Die Veranstaltung in Berlin wird am 13. November um 9.00 Uhr beginnen und bis ca. 17.30 Uhr dauern.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Kategorien: E-Commerce

Douglas-Konzern: Nach Hussel jetzt Christ verkauft

shopbetreiber-blog.de - 3. November 2014 - 10:54

Auf absehbare Zeit, wird die Douglas-Holding zu einem Ein-Marken-Unternehmen. Denn das erklärte Ziel der Mehrheitseigner Advent scheint die Veräußerung aller Unternehmensteile, die nicht zur Parfümeriekette gehören. Deutlich wird dies aktuell durch den Verkauf der Juwelierkette Christ.

Douglas.de und Thalia.de sowie Hussel.de und Christ.de sind bzw. waren Unternehmensteile der Douglas Holding. Der Modefilialist Appelrath & Cüpper gehört ebenfalls dazu. Doch geht es nach dem Willen der Mehrheitseigner Advent, wird Douglas in Bälde die einzige Marke sein; auf allen Kanälen online wie offline.

Douglas-Konzern verkauft Christ

Auf diesem Weg hat der Douglas-Konzern vor wenigen Wochen einen erneuten Schritt gemacht und den Juwelier Christ an den Finanzinvestor 3i verkauft, wie Medienberichten zu entnehmen ist. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. 3i bewerte den Schmuckhändler insgesamt mit mehr als 350 Millionen Euro.

Nach Informationen von Douglas wolle der neue Investors 3i neue Christ-Filialen eröffnen und den stark wachsenden Online-Handel auszubauen. Dazu will 3i nach eigenen Angaben etwa 214 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Advent hatte sich 2012 80 Prozent der Konzernanteile von der Inhaberfamilie Kreke gesichert und ohne große Verzögerung damit begonnen einzelne Unternehmensteile zum Verkauf anzubieten. Als erstes wurde die Confiseriekette Hussel an Emeram Capital Partners verkauft. Auch Thalia und Appelrath & Cüpper sind in der Auslage. Jedoch gestalte sich der Verkauf als schwierig.

Mit Douglas an die Börse

Nach Aussagen von Advent wird Douglas der nächste Online-Shop an der Börse sein. Im ersten Quartal 2015 soll es bereits soweit sein.

Um Douglas für künftige Investoren interessanter zu machen, seinen 500 Millionen Euro für Übernahmen zurückgelegt worden. Mit diesem Geld hat Douglas kürzlich den französischen Konkurrenten Nocibe aufgekauft.

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Kategorien: E-Commerce

Lesetipp suchradar #50: Die Jubiläumsausgabe des SEO-Magazins

shopbetreiber-blog.de - 3. November 2014 - 9:16

Ein Füllhorn an praktischem SEO-Wissen erhalten die Leser des suchradars mit jeder neuen Ausgabe. Dass Chefredakteur Markus Hövener und sein Team mittlerweile 50 Ausgaben veröffentlicht haben, zeugt von der hohen Qualität des Magazins. Wir gratulieren zur Jubiläumsausgabe.

Seit wenigen Tagen gibt es sie zum kostenlosen Download. Die 50. Ausgabe des SEO- und SEM-Magazins suchradar. Neben unterhaltsamen Vor- und Rückblicken auf das Magazin erwarten Sie unter anderem diese Themen.

suchradar #50
  • Content Marketing: So wird aus einem SEO ein echter Content-Marketer
  • Themenradar: Ist das „neue“ SEO für kleine Unternehmen machbar?
  • Shop Corner: Shop-Blogs für den Linkaufbau nutzen
  • Linkaufbau 2.0? – Co-Citation und Co-Occurrence
  • Änderungen in den Suchergebnissen: Goodbye Authorship Images und Video Thumbnails
  • Video SEO: Keyword-Recherchen für YouTube
  • Kostenlose SEO-Tools: Majestic SEO effektiv nutzen
  • Meine Meinung:„HTTP/HTTPS“ vs. „Structured Snippets“ vs. … Wo ist die Strategie?
  • Optimieren geht über kopieren (Teil 2): Erfolgreich die Optimierung der Anzeigentexte steuern
  • Conversion-Optimierung für Google AdWords: Schöne Fassaden brauchen schöne Häuser
  • SEA-Tool-Tipp: Usability Booster für AdWords
  • Google Analytics: Fünf nützliche Profilfilter für Web-Analysten
  • Online-Recht: „Because we can“ – Drei kleinere Änderungen bei Google, drei rechtliche Folgen

Der suchradar #50 kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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Kategorien: E-Commerce

Pop-up-Stores: Diese 8 Gründe sprechen für einen Test

shopbetreiber-blog.de - 31. Oktober 2014 - 12:38

Immer mehr Online-Händler eröffnen für kurze Zeit kleine Ladengeschäfte und machen damit ihr Online-Sortiment den Kunden haptisch erfassbar. Warum sich der kurzfristige stationäre Ausflug für Online-Händler für einen Test lohnen kann, zeigt die folgende Infografik von shopify.

Vor allem in Berlin poppen immer wieder neue kleine Ladengeschäfte auf, die innerhalb kürzester Zeit auch wieder schließen. Dies sind Pop-up-Stores, ein aktueller Trend im E-Commerce. Shopbetreiber eröffnen für wenige Tage oder Wochen ein Ladengeschäft. Dort können die Besucher die Ware aus dem Shop anfassen, ausprobieren und natürlich auch kaufen.

In Pop-up-Stores anfassen, im Netz kaufen

In der Regel sind Pop-up-Stores mit POS-Terminals ausgestattet, über die der Kunde im Online-Shop bestellen kann. Denn natürlich kann der Shopbetreiber nicht sein gesamtes Sortiment aus dem Lager in das Ladenlokal verbringen.

Wer glaubt, Pop-up-Stores seinen vor allem für die finanzstarken Big Player des Online-Handels interessant, der irrt, wie Gründer-Experte Alexander Hüsing vom Portal deutsche startups weiß:

“Kleine Label, große Konzerne und insbesondere junge Start-ups machen vermehrt Läden für kurze Zeit auf – vor allem in Berlin. Wer als E-Commere-Unternehmen etwas auf sich hält, legt sich zumindest testweise mal eben einen Pop-Up-Store zu – wie etwa das Berliner Start-up Amorelie mit seinem sexy Offline-Ableger.”

Der kanadische Webshop-Anbieters Shopify liefert in einer sehenswerten Infografik wichtige Gründe, die für den Test eines Pop-Up-Shops sprechen.

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Kategorien: E-Commerce
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