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Shop inaktiv und trotzdem abgemahnt

shopbetreiber-blog.de - 24. Juli 2014 - 10:33

So erging es einem Händler. Er hatte den Verkauf über seinen Online-Shop eingestellt und wies darauf auch in einem Hinweis im Shop hin. Dennoch erhielt er eine Abmahnung wegen unzulässiger AGB-Klauseln. Das OLG Frankfurt a.M. urteilte, dass die Abmahnung zu Recht erfolgte, der Händler sei zur Unterlassung verpflichtet. Schuld daran war der vom Händler formulierte Hinweis auf die Einstellung seiner Geschäftstätigkeit.

Lesen Sie mehr zu dem Urteil.

Der beklagte Unternehmer verkaufte seit Ende September 2009 keine Waren mehr über seinen Shop. Er wies auf diesen Umstand auch in einem Hinweis hin. Grund sei gewesen, dass der Beklagte nach Kündigung der Geschäftsbeziehungen mit seinem Lieferanten nicht mehr lieferfähig sei, jedoch an neuen Produkten arbeite.

Im Oktober 2012 wurde die Klägerin auf die Website aufmerksam. Auf dieser befanden sich eine Belehrung über das Rückgaberecht und AGB-Klauseln, die die Klägerin für wettbewerbswidrig hielt. Daher mahnte sie den Beklagten ab.

Das Landgericht verurteilte den Beklagten zur Unterlassung und zur Zahlung der Anwaltskosten. Hiergegen legte er Berufung ein.

Kein Verkauf über Online-Shop

Der Beklagte wehrte sich mit dem Argument, dass keine Mitbewerber-Eigenschaft vorliege, da er den Verkauf über den Shop eingestellt habe.

Das OLG Frankfurt (Urt. v. 3.7.2014, 6 U 240/13) folgte dem Landgericht und wies die Berufung (überwiegend) zurück:

“Dass die streitgegenständlichen Angebote auf der Homepage des Beklagten enthalten waren und dem jedenfalls bis zum 30.9.2011 auch eine Lieferbereitschaft des Beklagten zugrunde lag, ist unstreitig. Die Angebote verstießen gegen die Belehrungspflichten nach § 312c Absatz I 2 BGB bzw. enthielten eine gemäß § 307 Absatz I 2 BGB unwirksame AGB-Klausel und waren damit zugleich unlauter im Sinne von §§ 3, 4 Nr. 11 UWG. Dies hat das Landgericht im Einzelnen ausgeführt und wird auch mit der Berufungsbegründung nicht in Abrede gestellt.”

Wiederholungsgefahr bestand weiter

Der Beklagte hatte nach der Abmahnung keine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben. Dies ist in der Regel der einzige Weg, die Wiederholungsgefahr – und damit den Unterlassungsanspruch – auszuräumen und einer Klage aus dem Wege zu gehen.

Der Beklagte war aber der Meinung, dass die Wiederholungsgefahr aufgrund seiner Geschäftseinstellung bereits entfallen war. Dem folgte das Gericht nicht:

“Wie das Landgericht weiter mit Recht angenommen hat, ist die Wiederholungsgefahr für die vom Beklagten begangenen Wettbewerbsverstöße nicht allein dadurch beseitigt worden, dass der Beklagte nach dem 30.9.2011 über seinen Webshop ungeachtet der weiterhin im Internet aufrufbaren Homepage keine Bestellungen mehr entgegengenommen und ausgeführt hat.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs lässt die Aufgabe des Geschäftsbetriebs die Wiederholungsgefahr nur dann entfallen, wenn ausgeschlossen ist, dass der Verletzer denselben oder einen ähnlichen Geschäftsbetrieb wieder aufnimmt.

Davon kann hier keine Rede sein, nachdem der Beklagte auch nach dem 30.11.2011 auf seiner Homepage sogar darauf hingewiesen hat, dass er an neuen Produkten arbeite.”

Der Händler hatte hier also in seinen eigenen (inaktiven) Shop geschrieben, dass er weiter mache. Dieser Hinweis befand sich über ein Jahr nach der Einstellung der Geschäftstätigkeit noch immer auf der Website. Damit hat sich also selbst als Mitbewerber dargestellt und musste sich daran auch festhalten lassen.

Der Mitbewerber, der den Shop abgemahnt hatte, konnte nicht ahnen, dass das Geschäft schon so lange nicht mehr existierte. Aber durch den Hinweis, an neuen Produkten zu arbeiten, musste er davon ausgehen, dass der Shop demnächst wieder mit den unzulässigen Klauseln Produkte verkaufen würde.

Fazit

Wer seinen Shop einstellt, vielleicht auch nur vorübergehend, der sollte das so machen, dass der Shop auch nicht erreichbar ist. Auf einer entsprechenden Hinweis-Seite muss dann aber noch immer ein Impressum zu finden sein. Ansonsten begibt man sich auch mit einem inaktiven Shop in die Gefahr von Abmahnungen. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Neues Verbraucherrecht: Zusatzkosten nur nach Opt-In-Erklärung

shopbetreiber-blog.de - 23. Juli 2014 - 14:15

Am Freitag, den 13. Juni 2014 trat das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie in Kraft. Seit diesem Zeitpunkt ist es auch ausdrücklich im Gesetz geregelt, dass Vereinbarungen über kostenpflichtige Zusatzleistungen nur dann wirksam sind, wenn der Verbraucher diese ausdrücklich bestellt hat. Wirksam waren solche Opt-Out-Einstellungen aber auch vorher schon nicht.

Lesen Sie hier, was das für Sie bedeutet.

Seit dem 13.06.2014 dürfen vorangekreuzte Checkboxen für kostenpflichtige Zusatzleistungen (z.B. Garantieverlängerungen, Versicherungen etc.) nicht mehr eingesetzt werden. Dies ist nun ausdrücklich in § 312a Abs. 3 BGB geregelt:

“Eine Vereinbarung, die auf eine über das vereinbarte Entgelt für die Hauptleistung hinausgehende Zahlung des Verbrauchers gerichtet ist, kann ein Unternehmer mit einem Verbraucher nur ausdrücklich treffen. Schließen der Unternehmer und der Verbraucher einen Vertrag im elektronischen Geschäftsverkehr, wird eine solche Vereinbarung nur Vertragsbestandteil, wenn der Unternehmer die Vereinbarung nicht durch eine Voreinstellung herbeiführt.”

Unterschieben von Zusatzleistungen

Das Unterschieben derartiger Zusatzleistungen durch vorangekreuzte Checkboxen sieht die Rechtsprechung schon länger als unzulässig an. Seit dem 13. Juni findet sich eine eindeutige Regelung aber im Gesetz.

Ausdrückliche Vereinbarung

Eine Vereinbarung über kostenpflichtige Zusatzleistungen können der Unternehmer und der Verbraucher nur ausdrücklich treffen. Das bedeutet, dass solche Zusatzleistungen auch nicht einfach durch AGB vereinbart werden können.

Erstattungsanspruch des Verbrauchers

Hat der Unternehmer eine solche Zusatzvereinbarung durch eine vorangekreuzte Checkbox herbeigeführt, muss der Verbraucher das Entgelt für diese Leistung nicht zahlen. Hat er schon gezahlt, so muss der Unternehmer diese Zahlung erstatten.

Auf den Vertrag im Übrigen hat diese unwirksame Vereinbarung über die Zusatzleistung keinen Einfluss.

Fazit

Die Regelung zu kostenpflichtigen Zusatzleistungen ist nun klarer, wenn auch nicht neu. Händler, die Zusatzleistungen wie kostenpflichtige Garantien, Versicherungen etc. anbieten, müssen darauf achten, dass diese nicht schon vorausgewählt sind, sondern der Verbraucher diese aktiv zu seiner Hauptbestellung hinzufügen muss. (mr)

Artikelreihe zum neuen Verbraucherrecht:

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Kategorien: E-Commerce

Prognose: Cross-border-Umsätze werden immer wichtiger

shopbetreiber-blog.de - 21. Juli 2014 - 13:03

Nach Ausweis des Europäischen Multichannel- und Onlinehandelsverbandes EMOTA wird sich der Anteil an Cross-Border-Umsätzen in Europa bis 2018 um 40 Prozent steigern. Im Ausland wird vor allem dann gekauft, wenn es die gewünschten Produkte (noch) nicht in heimischen Märkten zu kaufen gibt.

Viele Shopbetreiber kennen das: Absolute Hype-Produkte aus den USA sind in der Regel zuerst in UK für den europäischen Markt verfügbar. Erst danach wird der Vertrieb auf den Rest Europas ausgeweitet. Aus diesem Grund kaufen Online-Shopper auch gerne in ausländischen Shops ein.

In vier Jahren, also bis 2018, werden im Cross-Border-Handel rund 116 Milliarden Euro in Europa umgesetzt. Im laufenden Jahr sind es nur 56 Milliarden Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 40 Prozent. Zu dieser Prognose kommt das Fachmagazin eMarketer auf Basis der Zahlen der European Multichannel and Online Trade Association (EMOTA).

Damit stiege der der Anteil an Cross-Border-Umsätzen in 2018 auf 20 Prozent der Gesamtumsätze in Europa. Zurzeit liegt dieser Anteil bei 14 Prozent.

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Kategorien: E-Commerce

Online-Supermarkt: Allyouneed testet QR-Codes an Packstationen

shopbetreiber-blog.de - 21. Juli 2014 - 12:41

16 DHL-Packstationen in Berlin sehen zurzeit etwas wunderlich aus. Denn die ganze Front ziert eine Fototapete des Lebensmittel-Onlinehändlers Allyouneed. Darauf abgebildet: Lebensmittel mit jeweils einem QR-Code, über den die Online-Shopper bestellen können.

Versuch macht klug. Also versucht sich auch Allyouneed an neuen Strategien, um den Versand von frischen Lebensmitteln zu pushen. Dies geschieht in Form einer Fototapete, die wie ein Marktstand gestaltet ist. Diese Tapete ist auf 16 Paketstationen von DHL in Berlin aufgebracht worden. Dort können Kunden dann per QR-Code direkt ein paar Lebensmittel bei der DHL-Tochter bestellen, wenn sie ihr Paket abholen. Die Lieferung des gesamten Einkaufs erfolgt dann zum Wunschtag, direkt an die Wohnungstür.

Die Idee, frische Lebensmittel über QR-Codes bestellbar zu machen, haben auch andere Anbieter getestet. Vorreiter war hierbei Tesco. Der Händler ließ QR-Tapeten in Seouler U-Bahn-Stationen anbringen. Olaf Kohlbrück von eTailment bewertet vergleichbare Aktionen bislang wie folgt:

“Derartige Tests mit QR-Wänden gibt es seit Jahren. PR-Effekt groß, Umsatz kaum messbar.”

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Kategorien: E-Commerce

Amazon bietet eBook-Flatrate an

shopbetreiber-blog.de - 21. Juli 2014 - 12:12

Flatrate-Saufen, Flatrate-Bordelle und jetzt die Bücher-Flatrate von Amazon. In den USA startet der Branchenprimus seinen neuen Service Amazon Unlimited. Bereits vor wenigen Tagen waren Informationen darüber durchgesickert. Jetzt ist es amtlich.

Kunden zahlen bei Amazon Unlimited jeden Monat 9,90 USD und dürfen sich nach Herzenslust aus 600.000 eBook-Titeln und 2.000 Hörbücher bedienen. Der neue Service ist bis lang noch auf den Amazon-eigenen Reader Kindle beschränkt.

Aber es wird sicherlich nicht lange dauern, dass Amazon die Zugriffe auch auf andere Formate ausweitet. Dennoch schon jetzt erhalten Nutzer von Unlimited einen dreimonatigen Zugang zu allen verfügbaren Hörbüchern.

Hier ein Video, in dem der neue Service erklärt wird.

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Kategorien: E-Commerce

Kostenloses eBook: Conversion Testingtools im Vergleich

shopbetreiber-blog.de - 21. Juli 2014 - 11:51

Die Experten vom Blog Konversionskraft haben sich die Mühe gemacht und neuen Conversion Testingtools einmal genauer unter die Lupe genommen. Herausgekommen sind 101 Seiten geballtes Markt-Know-how. Hier findet jeder Shopbetreiber das Tool, das er wirklich braucht.

Der Markt für Testingtools ist în den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Davon haben vor allem Nischenanbieter profitiert, die ihre Lösungen in eine spezielle Richtung positioniert haben. Aber auch Testing als ein Zusatzmodul zu einem bestehenden Analyse-System sieht man häufiger. Manuel Brückmann, Autor auf konversionskraft und Senior Conversion Engineer bei Web Arts, fasst die Marktlage wie folgt zusammen:

“Insgesamt wächst der Markt der klassischen Tools hingegen enger zusammen. Sie sehen immer ähnlicher aus, bieten die gleichen Features. Um so wichtiger sind daher Alleinstellungsmerkmale.”

Und eben diese Alleinstellungsmerkmale sind es, die in dem eBook vorgestellt werden. Die Autoren gehen auf die Hintergründe ein, welche Technologien, Testarten, Funktionen und Metriken relevant sind. Dazu wird jedes der neun Tool einzeln vorgestellt sowie die Stärken, Schwächen und Alleinstellungsmerkmale aufgezeigt. Außerdem wird im direkten Vergleich gegenübergestellt, welche Features in welcher Ausprägung vorhanden sind.

Abschließend geben die Autoren nützliche Tipps, für welchen Einsatzzweck sich welches Tool eignet. Mit welcher Lösung kommen Testing-Einsteiger gut zurecht? Welche Lösung kann in Sachen hohe Performanz punkten? Welches zeigt Stärken bei Nutzerprofilierung, Segmentierung, Targeting oder Customization uvm.?

Das eBook kann kostenlos hier heruntergeladen werden.

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Kategorien: E-Commerce

Warum 60 Minuten für Shopbetreiber ein kritischer Erfolgsfaktor sind

shopbetreiber-blog.de - 21. Juli 2014 - 11:18

Online-Händler, die über ihre Social-Media-Kanäle auch Kundenservice anbieten, müssen schnell sein. Denn bereits 41 Prozent der von Allianz Deutschland befragten Internetnutzer erwarten, dass ihre Anliegen in 60 Minuten oder weniger beantwortet werden.

Online-Shops, die Ihren Kundenservice auch über Social Media abwickeln, wecken bei ihren Nutzern hohe Erwartungen. Vor allen an den Zeitraum, innerhalb eine Anfrage zu beantworten ist. Das ist das zentrale Ergebnis eine Studie der Allianz Deutschland und den Marktforschern von YouGov.

Natürlich variiert die Nutzererwartung abhängig vom Geschlecht, dem Alter und der Art der Anfrage. So scheinen beispielsweise Frauen zwischen 50 und 60 Jahren bei der Beantwortung von Serviceanfragen über Facebook, Twitter & Co. weniger Langmut zu besitzen, als die Männer. 50 Prozent der befragten Nutzerinnen wollen eine Reaktion innerhalb von 60 Minuten. Bei den Herren sind es nur 35 Prozent.

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Kategorien: E-Commerce

Handbuch für Online-Händler jetzt auch für Österreich

shopbetreiber-blog.de - 17. Juli 2014 - 15:27

Online-Händler die von Deutschland nach Österreich verkaufen möchten, müssen ihren Online-Shop an die Rechtslage in Österreich anpassen. Um Sie dabei bestmöglich zu unterstützen, haben wir das Trusted Shops Handbuch für Österreich entwickelt. Das Handbuch spiegelt die Rechtslage seit dem 13. Juni 2014 wieder.

Hier geht’s weiter zur Bestellung.

Das Handbuch ermöglicht es juristischen Laien, den Kaufprozesses im Online-Shop für Österreich anzupassen und zeigt die landestypischen Besonderheiten auf. Diese reichen von abweichenden Regelungen zur Transportgefahr bis hin zur kürzeren Widerrufsfrist von sieben Werktagen.

Handbuch für den österreichischen Markt 

Auf über 170 Seiten erfahren Shopbetreiber, Rechtsanwälte und Dienstleister wie sie die Fallstricke und Stolpersteine im österreichischen E-Commerce-Recht umgehen können und 55 Musterformulierungen helfen Ihnen einfach und verständlich bei der Umsetzung. Jedem Kapitel sind praktische Checklisten vorangestellt.

Das Handbuch hilft Ihnen bei der rechtssicheren Gestaltung des gesamten Kaufprozesses: Die Themen reichen von Impressum über die Datenschutzerklärung, Produktbeschreibung, Kundendatenerhebung, Bestellseite und AGB bis zur E-Mail- Bestätigung. Schützen auch Sie sich wirkungsvoll vor Abmahnungen und machen Sie Ihren Shop sicher!

Außerdem erfahren Sie in einem Einleitungsteil auf ca. 30 Seiten mehr über die Produkte von Trusted Shops sowie über die Prozesse von der Anmeldung bis zur Freischaltung Ihres Zertifikates.

Bestellen Sie das Handbuch

Bestellen Sie das Trusted Shops Handbuch für Online-Händler von Dr. Peter Klein und Christina Globes als eBook (PDF), 178 Seiten, 55 Muster, Checklisten, praktischen Tipps und Übersichten u.v.m. (Stand 06/2014) in unserem Shop:

  • Das Handbuch berücksichtigt die aktuelle Rechtslage
  • 39,- EUR inkl. MwSt. (es fallen keine Versandkosten an)
  • PDF-Datei zum Download (ca. 3 MB, 178 Seiten, 55 Muster)

Wählen Sie auf der Produktseite in der Drop-Downbox einfach “Österreich (AT)”, damit Sie die korrekte Version bestellen.

Das Handbuch können Sie im Shop von Trusted Shops bestellen.

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Kategorien: E-Commerce

top concepts nimmt Trusted Shops unter die Lupe

shopbetreiber-blog.de - 16. Juli 2014 - 15:27

Die Hamburger E-Commerce-Agentur top concepts hat sich die Vertrauensmarke Trusted Shops und seine Produkte einmal etwas näher angeschaut und wollte wissen, welche Vorteile sich daraus für Online-Händler ergeben. Entstanden ist ein interessanter Video-Beitrag, der viele Fragen beantwortet.

In seinem Video-Blog, eCommerce total, erklärt Henrik Steffen, Geschäftsführer der E-Commerce-Agentur top concepts, die Vertrauensmarke Trusted Shops aus Sicht des Shopbetreibers und zeigt auf, welches Potenzial sich aus einer Zertifizierung ergibt.

Die vielfältigen Features von Trusted Shops, wie das Gütesiegel, die Geld-zurück-Garantie, die Kundenbewertungen aber auch das Trustbadge und die Facebook-App werden am praktischen Beispiel im Video demonstriert. Erklärt werden die Features direkt im Online-Shop von 1a-neuware.de, einem Online-Shop für Produkte rund um den Tisch und die Küche.

“Einen speziellen Tipp gibt es schließlich noch für B2B-Shops, die ebenfalls von einer Trusted Shops Zertifizierung profitieren können, denn im B2B Handel ist heutzutage weiterhin Vorkasse eine gängige Zahlungsart – Käufer können sich im B2B Handel derartige Vorkasse Transaktionen bequem über den Trusted Shops Käuferschutz absichern lassen.”

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Kategorien: E-Commerce

Angabe von Versandkosten auch bei Google Shopping Anzeigen notwendig

shopbetreiber-blog.de - 16. Juli 2014 - 14:29

Viele Händler bewerben ihre Produkte in Anzeigen bei Google. Das LG Hamburg hat nun entschieden, dass die Ausgestaltung dieser Anzeigen nicht rechtskonform ist, da die Versandkosten des jeweiligen Produktes nicht mit dargestellt werden. Auch die Erwähnung dieser Versandkosten in einem Mouseover-Effekt reiche nicht aus, so das Gericht.

Lesen Sie mehr zu der Entscheidung.

Das LG Hamburg (Urt. v. 13.06.2014, 315 O 150/14) hat entschieden, dass die Ausgestaltung der Anzeigen von Google Shopping derzeit nicht mit dem deutschen Wettbewerbsrecht in Einklang steht. Händler können wegen der fehlenden Angabe von Versandkosten daher abgemahnt werden.

Anzeige ohne Versandkosten

Der Beklagte handelte mit Sonnenschirmen und bewarb seine Produkte unter anderem bei Google Shopping. Die Versandkosten in den Google Shopping Anzeigen wurden allerdings nur mittels Mouseover-Effekt eingeblendet.

Dies funktioniert aber auch nur dann, wenn der interessierte User mit der Mouse über die Produktabbildung fuhr. Bewegte er den Mouse-Zeiger dagegen über die Produktbezeichnung, den Anbieternamen oder den Produktpreis, erschienen die Versandkosten nicht.

Dies sieht beispielhaft so aus:

Auf der entsprechend verlinken Shopseite erfuhr der Verbraucher die Versandkosten dann.

Der Beklagte war der Meinung, dass mit dieser Werbung kein Verstoß gegen die Preisangabenverordnung vorliege. Die Vorgaben der PAngV seien erfüllt, wenn der Verbraucher die Versandkosten im Shop erfahre.

Die Rechtsprechung des BGH zur Pflicht, Versandkosten bereits in Preissuchmaschinen zu nennen, sei hier nicht einschlägig, da bei der normalen Suche bei Google die Produkte nicht nach Preisen sortiert werden.

Darüber hinaus gewähre die Mouse-Over Funktion eine hinreichende Möglichkeit der Kenntnisnahme der Versandkosten.

Werbung verstößt gegen PAngV

Das LG Hamburg bestätigte mit seiner Entscheidung eine zuvor erlassene einstweilige Verfügung, da es in dieser Ausgestaltung der Werbung einen Verstoß gegen die Preisangabenverordnung und damit gleichzeitig gegen das Wettbewerbsrecht sah.

“Das beanstandete Verhalten des Antragsgegners genügt den Anforderungen des § 1 Abs. 6 PAngV nicht, wonach die Angaben der allgemeinen Verkehrsauffassung und den Grundsätzen der Preiswahrheit und Preisklarheit entsprechen und dem Angebot oder der Werbung zuzuordnen sowie leicht erkennbar und deutlich lesbar oder sonst gut wahrnehmbar sein müssen.”

Die Rechtsprechung des BGH zu Preisvergleichsseiten finde auch hier Anwendung, so das Gericht weiter. Denn auch bei dieser Art der Werbung handle es sich um Preisvergleiche.

“Es werden mehrere gleichartige Produkte unterschiedlicher Anbieter nebeneinander werbend unter Angabe der Preise angezeigt. Der Verbraucher befindet sich dabei in keiner anderen Situation als der in dem obigen Urteil des BGH dargestellten Konstellation.

Auch hier wird sich der Verbraucher zunächst mit dem günstigsten Angebot befassen und die anderen Angebote möglicherweise gar nicht mehr überprüfen. Jedenfalls der Anlockeffekt ist dadurch bereits verwirklicht.”

Mouse-Over reicht nicht!

Weiter entschied das Gericht, dass eine Aufklärung über die Versandkosten in einem Mouse-Over-Effekt nicht ausreichend sei, weil der User schon gar nicht erkennen könne, dass es diesen gibt.

“Der sogenannte Mouseover-Effekt ist zur hinreichenden Aufklärung von vornherein unzureichend, weil der Mouseover-Link als solcher nur erkennbar wird, wenn der Besucher der Webseite den Curser über den als Link ausgestatteten Bestandteil der Webseite bewegt.

Dazu aber bietet die beanstandete Werbung keinen zwingenden Anlass. Es ist daher keineswegs sichergestellt und hängt eher vom Zufall ab, ob die Besucher der Seite den Link überhaupt wahrnehmen.”

Das Gericht bezog sich dabei auch auf ein Urteil des OLG Frankfurt, welches die Aufklärung mittels Mouseover schon vor längerer Zeit für unzulässig erklärt hat.

Erschwerend kam hinzu, dass der Mouseover-Effekt nur dann aktiviert wurde, wenn der Nutzer mit der Maus über die Produktabbildung fuhr.

“Durch diese begrenzte Funktionsweise wird gerade nicht gewährleistet, dass die Versandkosten in jedem Fall wahrgenommen werden.

Schließlich hat die Antragstellerin unwidersprochen vorgetragen, dass viele Nutzer die Mouseover-Funktion deaktiviert haben, so dass auch vor diesem Hintergrund nicht sichergestellt ist, dass auf diese Weise die Versandkosten wahrgenommen werden.”

Abschließend stellte das Gericht noch (mit Verweis auf BGH-Rechtsprechung) fest, dass ein solcher Verstoß auch spürbar ist.

Fazit

Die Entscheidung ist aus juristischer Sicht nachvollziehbar und es ist davon auszugehen, dass andere Gerichte, die sich mit dieser Frage zu beschäftigen haben, genauso entscheiden werden. Die Bewerung seiner eigenen Angebote mittels Google-Shopping-Anzeigen ist derzeit abmahngefährdet. Es bleibt die Hoffnung, dass Google schnell nachbessert.

Alternativ dürfen alle Produkte, die über die Google-Shopping Anzeigen beworben werden, nur noch mit kostenlosem Versand angeboten werden, wobei auch beim kostenlosen Versand argumentiert werden kann, dass dennoch ein Wettbewerbsverstoß bei der derzeiten Ausgestaltung der Anzeigen vorliegt.

Man kann sicher über die Informationserteilung mittels Mouseover-Effekt streiten. Allerdings: In der mobilen Ansicht der Suche bei Google findet sich in den Anzeigen auch keine Angabe der Versandkosten und einen Mouseover-Effekt gibt es dort nicht. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

Neues Verbraucherrecht: In Polen gilt das neue Recht ab 25. Dezember

shopbetreiber-blog.de - 15. Juli 2014 - 12:03

Die Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie trat in Deutschland am 13. Juni in Kraft. Mittlerweile sollten alle Händler ihre Shops angepasst haben. Nicht alle europäischen Länder haben die Richtlinie aber pünktlich umgesetzt. In Polen tritt das Umsetzungsgesetz erst am 25. Dezember in Kraft. Ein wichtiges Datum für alle Händler, die auch an polnische Verbraucher verkaufen.

Lesen Sie mehr dazu.

Alle Mitgliedstaaten der EU müssen die Verbraucherrechterichtlinie in ihr jeweiliges nationales Recht umsetzen. Deutschland war damit relativ schnell und das Umsetzungsgesetz wurde bereits am 27. September 2013 im Bundesgesetzblatt verkündet.

Verzögerte Umsetzung in Polen

Unser östlicher Nachbar Polen wird die Verbraucherrechterichtlinie verzögert in das nationale Recht umsetzen. Die Diskussionen im polnischen Parlament waren wesentlich umfangreicher als bei uns in Deutschland, denn aus vielen einzelnen Gesetzen wird ein neues Verbrauchergesetz geschmiedet, in dem sich dann auch die neuen Regelungen finden.

Hinzu kommt, dass in Polen aus verfassungsrechtlichen Gründen zwischen der Verkündung des Gesetzes und dem Inkrafttreten eine relativ lange Zeit liegen muss, damit sich alle Akteure auf die neue Rechtslage einstellen können. Dies ist keine Übergangsfrist. Durch die lange Zeit können sich aber Händler wie in Deutschland ausreichend vorbereiten, um am Stichtag fit für das neue Recht zu sein.

Inkrafttreten an Weihnachten

Das Gesetz, mit dem die Verbraucherrechterichtlinie in Polen umgesetzt wird, tritt am 25. Dezember 2014 in Kraft. Damit wird so einigen Händlern wohl das Weihnachtsfest verdorben, weil man pünktlich seinen Shop umstellen muss.

Bis zu diesem Tag gilt weiterhin das derzeitige polnische Fernabsatzrecht. Das bedeutet z.B. dass dem polnischen Verbraucher (sofern mit ihm nicht deutsches Recht vereinbart wird) nur ein Widerrufsrecht von 10 Tagen zusteht.

Außerdem muss dem polnischen Verbraucher der Kaufpreis innerhalb von 14 Tagen ab Erhalt des Widerrufs erstattet werden. Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Händler nicht zu, die Erstattung muss also auch erfolgen, wenn der Verbraucher die Ware noch nicht zurückgesendet hat.

Vereinbarung deutschen Rechts in AGB?

Zwar kann ein deutscher Händler in seinen AGB auch mit einem Verbraucher aus Polen grundsätzlich deutsches Recht vereinbaren. Diese Rechtswahl kann aber nicht dazu führen, dass dem polnischen Verbraucher ein höheres Schutzniveau aus dem polnischen Recht entzogen wird.

So gilt bei einer Vereinbarung der Geltung deutschen Rechts auch für den polnischen Verbraucher eine Widerrufsfrist von 14 Tagen, allerdings steht dem Händler dann trotz der Rechtswahl nicht das deutsche Zurückbehaltungsrecht zu.

Fazit

Deutsche Händler, die auch nach Polen liefern, müssen sich in diesem Jahr auf einen weiteren Stichtag zur Umsetzung der VRRL einstellen: Am Donnerstag, den 25. Dezember treten die Regelungen in Polen in Kraft und der polnische Online-Shop muss dann fit sein. (mr)

Details zur Umsetzung

In zwei Whitepaper haben wir schon einmal die kommenden Änderungen dargestellt. Die Whitepaper sind in polnischer Sprache verfasst und können hier kostenlos heruntergeladen werden:

Weitere Whitepaper, insbesondere zum neuen Widerrufsrecht in Polen sind geplant. Auch das Handbuch für Online-Händler in der polnischen Version wird noch pünktlich aktualisiert werden.

Handbuch für Online-Händler nach polnischem Recht

Für die aktuelle Rechtslage bieten wir ebenfalls ein Handbuch nach polnischem Recht (in polnischer Sprache) an.

Das Handbuch hilft Ihnen bei der rechtssicheren Gestaltung des gesamten Kaufprozesses: Die Themen reichen von Impressum über die Datenschutzerklärung, Produktbeschreibung, Kundendatenerhebung, Bestellseite und AGB bis zur E-Mail- Bestätigung.

Bestellung

Sie können das Trusted Shops Handbuch für Online-Händler von Xawery Konarski, Damian Karwala und Julia Mandel als eBook (PDF) auf Polnisch, 106 Seiten, 40 Muster, praktische Tipps und Übersichten, Gesetzesauszügen u.v.m. (Stand 06/2013) in unserem Shop bestellen:

  • 39,- EUR inkl. MwSt. (es fallen keine Versandkosten an)
  • PDF-Datei zum Download (ca. 3 MB, 106 Seiten, 40 Muster)

Wählen Sie in der Drop-Downbox auf der Produktseite einfach “Polen (PL)” aus, um die polnische Version des Handbuchs zu bestellen.

Bestellen Sie das Handbuch hier im Trusted Shops Shop.

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Kategorien: E-Commerce

Neuregelung der Mehrwertsteuer bei Downloads

shopbetreiber-blog.de - 14. Juli 2014 - 14:53

Alle Händler, die elektronische Dienstleistungen verkaufen, also z.B. eBooks, Musik-Downloads etc. müssen sich ab 1. Januar 2015 auf Neuerungen bei der Mehrwertsteuer einstellen. Die Steuer ist dann für alle Käufe in Deutschland abzuführen. Außerdem ändert sich der Steuersatz für Hörbücher, die auf einem Datenträger geliefert werden.

Lesen Sie mehr dazu.

Das Bundesministerium der Finanzen hat folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

Mehrwertsteuer auf elektronische Dienstleistungen neu geregelt

Kauft ein Kunde in Deutschland bei einem Händler im europäischen Ausland z.B. ein e-Book, fällt künftig die Umsatzsteuer in Deutschland an und nicht mehr im Heimatstaat des Anbieters. Der Bundesrat hat heute dieser ab 1. Januar 2015 geltenden Neuregelung zugestimmt und damit eine europäische Vorgabe umgesetzt. Für die betroffenen Unternehmen wird zeitgleich eine Vereinfachung im Verfahren durch den so genannten Mini-One-Stop-Shop eingeführt.

Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernseh- und auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen an private Kunden innerhalb der Europäischen Union werden bisher in dem Staat mit Umsatzsteuer belegt, in dem das Unternehmen ansässig ist, das die Dienstleistung erbringt. Dies gilt zum Beispiel auch für die großen Anbieter von Musik, e-Books, Apps und Filmen zum Download im Internet. Ab dem nächsten Jahr sind diese Umsätze in Deutschland zu versteuern, wenn der Kunde in Deutschland wohnt. Die Neuregelung ist im Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften enthalten.

Unternehmer, die solche Leistungen erbringen, müssen sich daher grundsätzlich in Deutschland umsatzsteuerlich erfassen lassen und hier ihren Melde- und Erklärungspflichten nachkommen. Alternativ können sie aber auch die neue Verfahrenserleichterung des „Mini-One-Stop-Shop“ in Anspruch nehmen. Diese Verfahrenserleichterung gilt ab 1. Januar 2015 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Ab 2015 können Unternehmen in Deutschland ihre in den übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ausgeführten Umsätze mit Telekommunikations-, Rundfunk-, Fernseh- und auf elektronischem Weg erbrachten Dienstleistungen zentral über das Bundeszentralamt für Steuern auf elektronischem Weg erklären und die Steuer insgesamt entrichten.

Die Teilnahme an der Sonderregelung können deutsche Unternehmer auf elektronischem Weg beim Bundeszentralamt für Steuern beantragen. Dies ist ab dem 1. Oktober 2014 mit Wirkung zum 1. Januar 2015 möglich und gilt einheitlich für alle Staaten der EU. Für Anträge deutscher Unternehmer stellt das Bundeszentralamt für Steuern ein Online-Portal zur Verfügung.

Weitergehende Informationen zum Verfahren Mini-One-Stop-Shop werden rechtzeitig auf der Homepage des Bundeszentralamts für Steuern unter www.bzst.bund.de veröffentlicht.

Wird die Vereinfachung des “Mini-One-Stop-Shops” (oder “kleine einzige Anlaufstelle”) vom Händler nicht genutzt, führt dies dazu, dass Einkäufe im Online-Shop aus einem anderen Mitgliedsstaat der EU auch in diesem Staat versteuert werden müssen, denn es gilt das sog. Verbrauchslandprinzip. Der Online-Händler muss sich dann auch in den entsprechenden Ländern registrieren lassen.

Kauft also ein Österreicher in einem deutschen Online-Shop einen Download, muss der Händler diesen Kauf in Österreich anmelden und versteuern.

Nutzt der Händler dagegen die Mini-One-Stop-Shop-Variante, kann er auch diesen Kauf in Deutschland versteuern.

Einen “Leitfaden zur kleinen einzigen Anlaufstelle für die Mehrwertsteuer” hat die EU-Kommission ebenfalls herausgegeben. Händler sollten genau prüfen, ob sie unter die Neuregelung fallen und dann tätig werden. Auf keinen Fall sollte bis Dezember 2014 gewartet werden, damit man nicht in einen Bearbeitungsstau zum Jahresende gerät.

Ermäßigter Steuersatz für Hörbücher

Außerdem wird der Steuersatz für Hörbücher, die auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, auf 7% gesenkt.

Voraussetzung ist also, dass das Hörbuch z.B. auf einer CD, DVD oder Kassette geliefert wird. Kann man dieses nur downloaden, greift der ermäßigte Steuersatz nicht. Auch bei Hörspielen greift der ermäßigte Steuersatz nicht.

Die Ermäßigung des Steuersatzes wird wohl nicht dazu führen, dass die Preise für Hörbücher fallen werden. Vielmehr wird die Marge der Händler steigen, da die Preise stabil bleiben und weniger Steuer abgeführt wird.

Auf Download-Produkte (eBooks, Hörbücher, Musik etc.) bleiben weiterhin 19% Mehrwertsteuer. Allerdings wird im Moment diskutiert, auch hier den ermäßigten Steuersatz anzuwenden.

Fazit

Händler, die elektronische Dienstleistungen bzw. Hörbücher verkaufen, müssen sich ab 1. Januar 2015 auf neue Regelungen im Steuerrecht einstellen. Welche Änderungen Sie konkret vornehmen müssen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Steuerberater. (mr)

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Kategorien: E-Commerce

eBay: Click & Collect auch bald in Deutschland?!

shopbetreiber-blog.de - 14. Juli 2014 - 14:45

Auf eBay bestellen, aber die Ware in einer stationären Filiale abholen. Das ist kurz gesagt Click & Collect von eBay. In UK wird dieser Service zur Zeit mit dem Multichannel-Händler Argos getestet. Und wie man hört mit Erfolg. Branchenkenner gehen davon aus: Dieser Service wird nach Deutschland kommen.

“Es dürfte daher nicht mehr allzu lange dauern, bis eBay auch in Deutschland vergleichbare Services anbietet.”

Diese eindeutige Prognose wagt Stephan Meixner vom Blog neuhandeln.de. Denn obwohl eBay Deutschland gegenüber Meixner nicht konkret werden möchte, vertrösten sie auf dennoch auf einen späteren Zeitpunkt “in diesem Jahr”. Ein Zeichen dafür, das sehen Meixner und auch wir so, dass eBay mit Click & Collect auch in Deutschland aktiv sein wird.

Hinzu kommt, dass bereits der ein oder andere Online-Händler mit einem ähnlichen System im deutschen Markt vertreten ist. So etwa Mister Spex, die durch ein weit gespanntes Netzwerk mit Optiker-Filialen einen Servicepunkt im stationären Handel geschaffen haben. Auch MyParfum.de geht diesen Weg und plant Service-Kooperationen mit lokalen Drogerien, so Meixner.

Was ist Click & Collect?

Bei diesem Service liefern eBay-Verkäufer auf Kundenwunsch in eine Filiale von Argos. Dort kann der Kunde seine bestellte Ware dann abholen. Die Details finden Sie hier im Video:

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Kategorien: E-Commerce

Lesetipp: Whitepaper zum Thema “agiles Projektmanagement”

shopbetreiber-blog.de - 14. Juli 2014 - 12:43

Das 44-seitige Whitepaper bietet Einblicke in Ansätze und Methoden des agilen Projektmanagements. Es dient als Nachschlagewerk und stellt die Ansätze Scrum und Kanban vor, geht auf deren Vor- und Nachteile ein und vermittelt Tipps und Tricks. Das Whitepaper ist kostenlos.

Ziel des Whitepapers ist es vor allem Entscheidungsträger zu überzeugen einen neuen Weg im Projektmanagement einzuschlagen. Pflichtenhefte und bis ins letzte Detail durchgeplante Konzepte gehörten der Vergangenheit an. Insbesondere Webprojekte seien aufgrund der weiter zunehmenden Dynamik und Komplexität zukünftig nur noch agil erfolgreich zu bewerkstelligen, wobei agil nicht planlos bedeute, bringt der Herausgeber des Whitepapers, Josef Willkommer, Geschäftsführer von TechDivision, den Nutzen auf den Punkt.

Das kostenlose Whitepaper steht ab sofort zum Download bereit.

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Kategorien: E-Commerce

Ab Januar 2015 neue Mehrwertsteuer-Regelung für elektronische Dienstleistungen

shopbetreiber-blog.de - 14. Juli 2014 - 11:39

Der Bundesverband für E-Commerce und Versandhandel, bevh, weist auf die Neuregelung der Mehrwertsteuer beim Verkauf elektronischer Dienstleistungen hin. Ab dem 1. Januar 2015 ist die Mehrwertsteuer in Deutschland zu entrichten, auch wenn der Online-Shop seinen Sitz im Ausland hat.

Der Bundesrat hat einer Neuregelung für die Erhebung der Mehrwertsteuer auf elektronische Dienstleistungen zugestimmt. Davon betroffen sind Online-Händler, die beispielsweise e-Books, Apps oder Filme zum Download anbieten:

“Wenn ein Kunde online in Deutschland bei einem Händler innerhalb der EU elektronische Dienstleistungen (z.B. e-Book, Apps, Filme zum Download) kauft, fällt künftig die Umsatzsteuer in Deutschland und nicht mehr im Heimatstaat des Anbieters an. Bislang war die Umsatzsteuer für elektronische Dienstleistungen an private Kunden innerhalb der EU in dem Staat zu entrichten, in dem das Unternehmen ansässig ist, ab 1.1.2015 sind diese Umsätze in Deutschland zu versteuern, wenn der Kunde in Deutschland wohnt.”

Der Verband berichtet weiter, dass Unternehmen in Deutschland zum Stichtag ihre innerhalb der EU getätigten Umsätze mit elektronischen Dienstleistungen zentral über das Bundeszentralamt für Steuern online erklären können. Um diesen Service nutzen zu können, könne ab dem 01.10.2014 Oktober eine Teilnahme beim Bundeszentralamt für Steuern beantragt werden.

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Kategorien: E-Commerce

So suchen die Online-Kunden ihre Shops

shopbetreiber-blog.de - 14. Juli 2014 - 10:17

Da geben Shopbetreiber viel Geld für SEO aus und dennoch will es mit dem Abverkauf nicht so klappen. Das könnte daran liegen, dass es neben Suchmaschinen weitere Kanäle gibt, die am Beginn der Customer Journey stehen. W3B hat sich das Suchverhalten der Online-Shopper einmal genau angeschaut.

Wie also nutzen denn Online-Käufer im Netz nach Produkten? Eine Antwort liefert Fittkau & Maaß in ihrer W3B-Umfrage. Dazu wurden 29.000 Online-Käufer befragt zu ihrem Suchverhalten im Vorfeld eines Online-Kaufes befragt.

Suchmaschinen und persönliche Empfehlungen

An erster Stelle liegen natürlich Suchmaschinen. Sie werden von 19 Prozent der befragten Teilnehmer als Einstieg in die Suche genannt. Doch fast gleichauf liegt der Einstieg über Webseiten mit Testberichten. Diese nutzen fast 18 Prozent der Befragten. Ebenfalls noch hoch im Kurs sind mit mehr als 15 Prozent Preisvergleichsportale. Soweit die Analyse der Online-Kanäle.

Aber auch außerhalb des Webs wird sich über Produkte informiert, selbst wenn diese anschließend im Netz gekauft werden. Ganz vorne stehen hier Empfehlungen von Freunden und Verwandten. 16 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, auf diese Empfehlungen zu hören. Auch Kataloge und Prospekte haben durchaus ihre Existenzberechtigung im Marketing-Mix eines Distanzhändlers. Immerhin nutzen mehr als 14 Prozent diese Werbemittel zur Produktsuche.

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Kategorien: E-Commerce

Veranstaltungstipp: NEOCOM am 29. und 30. Oktober 2014

shopbetreiber-blog.de - 14. Juli 2014 - 9:20

Am 29. und 30. Oktober öffnet die NEOCOM in Düsseldorf ihre Tore. Für viele Händler eine Pflichtveranstaltung im Jahreskalender. Nach der Premiere im vergangenen Jahr sehen sich die Veranstalter auf dem richtigen Weg und legen den Fokus somit wieder auf Internationalisierung, E-Commerce und Multichannel-Handel.

Welche Chancen und Perspektiven es im Online-Handel tatsächlich gibt, erfahren Vorstände, Geschäftsführer und leitende Angestellte auf der NEOCOM 2014. Auf einer der Leitveranstaltungen für E-Commerce und Multichannel Handel vermitteln Innovatoren und beeindruckende Persönlichkeiten der deutschen und internationalen Szene strategische Weichenstellungen, Konzepte und Lösungen für den nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Hochkarätige Speaker

Insbesondere stehen die Herausforderungen im Multichannel Handel, erfolgreiche Transformationsprozesse und innovative Geschäftsmodelle im Mittelpunkt des hochkarätig besetzen Kongresses.

Mehr als 100 nationale und internationale Top-Manager und Branchenexperten sowie zahlreiche Gastredner erwarten die diesjährigen Teilnehmer und Besucher der NEOCOM 2014. Unter anderem haben Ralf Kleber  von Amazon, Tarek Müller  von Collins und Rene Marius Köhler von internetstores, ihre Teilnahme bestätigt.

Festliche Galaveranstaltung

Die NEOCOM ist auch eine Veranstaltung, auf der die Branche herausragende Leistungen würdigt und gemeinsam feiert. Zur Eröffnung der NEOCOM wird wieder der “Versender des Jahres” gekürt. Geehrt wird ein Unternehmen, das über mehrere Jahre Impulse und Trends gesetzt hat und somit ein Benchmark für die gesamte Branche ist. Ebenfalls werden die Preise Katalog und Onlineshop des Jahres auf der Gala-Bühne verliehen.

Weitere Informationen zur NEOCOM 2014 finden Sie hier.

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Kategorien: E-Commerce

Handbuch für Online-Händler – Bestellen Sie jetzt die spanische Ausgabe als eBook!

shopbetreiber-blog.de - 10. Juli 2014 - 16:06

Machen Sie Ihren Online-Shop jetzt fit für den Handel mit Spanien! Damit Online-Händler, die von Deutschland aus ihre Geschäftstätigkeit auf Spanien ausrichten, ihren Online-Shop optimal auf den Online-Handel mit privaten Endverbrauchern in Spanien vorbereiten können, haben wir das Trusted Shops Handbuch für Online-Händler in einer spanischen Version aufgelegt.

Hier geht’s weiter zur Bestellung.

Das Handbuch ermöglicht juristischen Laien die rechtssichere Gestaltung des Kaufprozesses im Online-Shop und zeigt die landestypischen Besonderheiten des spanischen Marktes auf.

Bestellen Sie das Handbuch als pdf

Auf über 100 Seiten erfahren Shopbetreiber, Rechtsanwälte und Dienstleister wie sie die Fallstricke und Stolpersteine im spanischen E-Commerce-Recht umgehen können. 30 Musterformulierungen helfen Ihnen einfach und verständlich bei der Umsetzung.

Jedem Kapitel sind praktische Checklisten vorangestellt. Da sich das Buch ausschließlich mit dem Online-Verkauf von Waren an spanische Verbraucher beschäftigt, ist das Buch auch in Spanisch geschrieben.

Das Handbuch hilft Ihnen bei der rechtssicheren Gestaltung des gesamten Kaufprozesses: Die Themen reichen von Impressum über die Datenschutzerklärung, Produktbeschreibung, Kundendatenerhebung, Bestellseite und AGB bis zur E-Mail- Bestätigung. Schützen auch Sie sich wirkungsvoll vor empfindlichen Sanktionen und machen Sie Ihren Shop sicher!

Außerdem erfahren Sie in einem Einleitungsteil auf ca. 30 Seiten mehr über die Produkte von Trusted Shops sowie über die Prozesse von der Anmeldung bis zur Freischaltung Ihres Zertifikates.

Bestellung

Bestellen Sie gleich jetzt das Trusted Shops Handbuch für Online-Händler von Karl H. Lincke, Mariano Jiménez, Nicolás Melchior und Rafael Gómez-Lus als eBook (PDF) auf Spanisch, 104 Seiten, 30 Muster, Checklisten, praktischen Tipps und Übersichten, Gesetzesauszügen u.v.m.:

  • Das Handbuch berücksichtigt die aktuelle Rechtslage, Sprache: Spanisch.
  • 39,- EUR inkl. MwSt. (es fallen keine Versandkosten an)
  • PDF-Datei zum Download (ca. 4 MB, 104 Seiten, 30 Muster)

Wählen Sie in der Drop-Downbox auf der Produktseite einfach “Spanien (ES)” aus, um die richtige Version zu bestellen.

Bestellen Sie das Handbuch hier im Trusted Shops Shop.

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Kategorien: E-Commerce

So erfolgreich ist der Online-Handel in Österreich

shopbetreiber-blog.de - 7. Juli 2014 - 11:18

Fast sieben Milliarden Euro haben die Distanzhändler in Österreich 2013/2014 mit ihren Kunden umgesetzt. Dies entspricht einem Wachstum von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zum diesem Ergebnis kommt der Handelsverband in Wien, der die Erhebung gemeinsam mit KMU Forschung Austria durchgeführt hat.

Wie auch in allen europäischen Ländern, vereint der Online-Handel mittlerweile den größten Anteil am Umsatz im Distanzhandel auf sich. In Österreich sind dies 85 Prozent. Katalog-Versand und Teleshopping haben nur begrenzte Relevanz im Markt. Auch hat sich der Wert des Pro-Kopf-Umsatzes leicht erhöht und beläuft sich aktuell auf 1.450 Euro pro Österreicher. Zuvor gab jeder Bürger 1.350 Euro im Distanzhandel aus. Soweit die Verbraucherstudie “Konsumentenverhalten im österreichischen Distanzhandel 2014″.

Was wird gekauft?

Die höchsten Ausgaben werden nach wie vor im Distanzhandel für Bekleidung getätigt: knapp 1,6 Milliarden Euro (20 Prozent der gesamten Konsumausgaben für Bekleidung). Es folgen Elektro- und Elektronikgeräten mit etwa 960 Millionen Euro (25 Prozent) und Bücher. Hier werden Ausgaben von ca. 750 Millionen Euro schon zu mehr als einem Drittel der Gesamtausgaben im Distanzhandel erwirtschaftet (35 Prozent).

Mobile-Commerce noch nicht im Massenmarkt angekommen

Auch wenn die Umsätze aus dem Mobile-Commerce ein gesundes Wachstums aufweisen (25 Prozent), zeigt ein Blick auf die absoluten Zahlen, dass auch in Österreich dieser Kanal noch wenig Relevanz für den Verbraucher hat.

So belaufen sich die Umsätze über Smartphones und Tabletts auf 250 Millionen Euro. Dies sind gemessen am Branchenumsatz gerade einmal 3,6 Prozent.

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Kategorien: E-Commerce

Alles zum Thema On-Page gibt es im neuen Suchradar

shopbetreiber-blog.de - 7. Juli 2014 - 10:42

Das SEO- und SEM-Magazin suchradar beschäftigt sich in seiner neuesten Ausgabe mit dem Thema On-Page und gibt dazu wertvolle, weil direkt umsetzbare Tipps für die Praxis. Aber auch andere interessante und nutzwertige Themen warten auf Sie.

Und wieder kann der neue Suchradar kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

Was Sie erwartet?
  • On-Page Tipps
  • App-Indexing: Wie Apps in den Suchergebnissen erscheinen können
  • SEO für Einsteiger: Erste Schritte im Linkbuilding
  • Content Marketing: So entwickelt man datenbasiert Content-Ideen
  • Themenradar: Wie werden sich SEO-Agenturen weiterentwickeln?
  • Inhouse-SEOs im Porträt: Franz Keim, Verlag C.H. Beck
  • Google AdWords: Remarketing-Listen für Suchanzeigen (RLSA)
  • Display-Anzeigen optimieren: Mehr Reichweite im Budget-Rahmen
  • Google Analytics: Ein Blick auf Universal Analytics
  • Call-Tracking: Telefonumsätze messbar machen, uvm.

Für den Download, bitte hier klicken!

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Kategorien: E-Commerce
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